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Gasthof Schloss Aigen: Rindfleisch-Tradition auf höchstem Niveau

Familie Berger übernahm das geschichtsträchtige Haus 2012, führt die Tradition weiter und bringt dennoch ihre ganz eigene Linie mit ein. Der Gasthof Schloss Aigen ist bodenständig. Und verfügt über zwei Hauben.

Der Aigner Park liegt am Fuße des Gaisberges, ganz in der Nähe zu Schloss und Kirche Aigen. Der Erholungsraum bietet viel Wald, Wege, Aussichtspunkte, Grotten und Wasserfälle. Zu einem absoluten Traditionshaus in diesem Salzburger Stadtteil zählt der Gasthof Schloss Aigen, der vor allem für seine hochqualitative Rindfleischküche bekannt ist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der „Hof zu Aigen“ bereits 1402, was erahnen lässt, mit welch geschichtsträchtigem Haus man es zu tun hat. Die Wände erzählen Geschichten und der gemütliche grüne Kachelofen sorgt für wohlige Stimmung. Im Oktober 2012 übernahm Familie Berger den Gasthof und es liegt ihr sehr am Herzen, die Tradition des Hauses weiterzuführen. „Wir wollen aber auch unsere eigene Linie einbringen. Unsere Fleischlieferanten, Gemüsebauern, Bäcker, Winzer, Schnapsbrenner, Fischer, Jäger und Sammler teilen unsere Vorstellung von bester Qualität“, erklärt uns Geschäftsführer und Chefkoch Kurt Berger jun. im Interview. Er stammt aus einer Familie, die schon seit Generationen die Gastronomie-Geschichte Salzburgs mitschreibt. Seine Großeltern führten das Wirtshaus Mayrwies, das unter seinem Onkel und unter seinem Vater Kurt Berger zum allseits bekannten Restaurant Santa Fe wurde. Heute engagiert sich Kurt Berger gemeinsam mit seinem Sohn voll und ganz für den Gasthof Schloss Aigen. Der Onkel führt das Santa Fe weiter.

Klassiker und mehr

Für beide ist es wichtig, viele bodenständige Speisen anzubieten, die sich durch Niveau auszeichnen. Das Haus verfügt dementsprechend über zwei Hauben. Auf der Karte finden sich Klassiker wie Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten, Grammel-Knödel, natürlich der Tafelspitz und die Rindersuppe mit Einlage. „Wir bieten aber auch schöne Fischgerichte und vegetarische Mahlzeiten an. Wichtig sind uns saisonale Zutaten und wo immer es möglich ist, setzen wir voll und ganz auf regionale Produkte“, so Kurt Berger jun. Der leidenschaftliche Koch hat die Tourismusschule Klessheim absolviert und nach einigen Praktika dann im Santa Fe gewirkt, bevor es zur Übernahme des Gasthofes Schloss Aigen kam. Für den Sommelier sind klarerweise auch die passenden Weine von großer Bedeutung. Zu 80 Prozent finden sich edle Tropfen österreichischer Winzer im Haus.

Kurt Berger jun., Felix Berger, Elisabeth Berger und Kurt Berger (v. li. na. re.).

Herrlicher Gastgarten

In der Stube finden bis zu 90 Leute Platz, in der Schlossstube bis zu 100. Dazu kommt noch ein herrlicher Gastgarten mit tollem Ambiente, der über 120 Sitzplätze verfügt. Bespielt werden entweder die Stube und der Garten gemeinsam oder aber die Schlossstube und der Garten. Platz für Hochzeiten, Taufen, Promotionen oder sonstige Partys gibt es genug. Eine kleine Bar und die Tanzfläche tragen das ihre zur Stimmung bei.

©Fotos: Gasthof Schloss Aigen

Tafelspitz vom heimischen Bio- Rind (von Kurt Berger jun.)

Zutaten für 4 Personen

  • 1,5 – 2 kg Bio-Tafelspitz
  • 3 Zwiebel
  • 3 Karotten
  • 1 Sellerie
  • Liebstöckel
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Lorbeerblätter, Wacholder

1 Tafelspitz ca. 1,5 – 2 kg., Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Tafelspitz einlegen und Gewürze beigeben (Pfefferkörner, Lorbeerblätter, Muskatblüte, Wacholderbeeren). ca. 2,5 – 3,5 Stunden leicht köcheln lassen. Eine halbe Stunde vor Beendigung der Kochzeit das Suppengemüse beigeben. Den Tafelspitz mit einer Fleischgabel anstechen, wenn sich diese leicht aus dem Fleisch lösen lässt, ist der Tafelspitz fertig. Die Suppe danach noch 2 – 3 Stunden sieden lassen und abschmecken.

Rösti

Zutaten für 4 Personen

  • 1 kg Speckige Erdäpfel
  • 0,1 Liter Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel
  • Butterschmalz

Erdäpfel mit der Schale einmal kräftig aufkochen und anschließend kalt abschwemmen. Die Erdäpfeln schälen und mit einem Röstireiber reiben. Mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss und gemahlenem Kümmel abschmecken. In einer Pfanne mit Butterschmalz beidseitig knusprig braten.

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