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Ein Naturspaziergang mit Waldbad und luftiger Erholung am Dürrnberg

Einfach spazieren gehen ist gesund und schmeichelt der Seele. Gewürzt mit einer Prise Wissen darüber, wo man hier spaziert oder was am Wegesrand wächst, wird ein einfacher Spaziergang sogar zum Erlebnis. So geschieht es auch regelmäßig am Dürrnberg, wo interessierte Naturliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Bereits zu Beginn des Naturspaziergangs hat man einen tollen Ausblick auf das Salzachtal

Spätnachmittags ist das Wetter perfekt für einen Spaziergang wie diesen. Gerade hat ein Regenguss die Luft erfrischt und schon blinzelt die Abendsonne wieder durch die Wolken. Eine Gruppe von naturinteressierten Spaziergängern versammelt sich vor dem Kurhotel St. Josef am Dürrnberg und erwartet unsere Naturführerin Sabine Pinterits. Mit im Gepäck hat die Boku-Absolventin geschichtliche, botanische und geographische Highlights rund um den Dürrnberg, auf dem wir spazieren.

Der Weg zum Gradierwerk – bereits seit den 1950er Jahren ist Bad Dürrnberg ein Kurort

Nicht umsonst ist die Wahl für einen erholsamen Spaziergang auf dem Dürrnberg gefallen. Der Ort, der sich im Göllmassiv und somit in den Berchtesgadener Alpen befindet, ist seit den 1950er Jahren ein Kurort. Die gute Luft und die wohltuende Sole sind dafür ausschlaggebend, so Sabine Pinterits.

Die Luft im Gradierwerk ist mit der einer Meeresbrise vergleichbar

Es geht los zur ersten Station unseres Spaziergangs – dem Gradierwerk am Dürrnberg. Hier lässt es sich besonders gut durchatmen, denn das salzhaltige Wasser aus dem Dürrnberg wird hier durch Dornenäste geleitet, wobei Wasser verdunstet und der Salzgehalt konzentriert wird. Für unsere Atemwege ist es hier oben im Gradierwerk am Dürrnberg ähnlich wohltuend wie bei einer Meeresbrise tief durchzuatmen.

Genau hinsehen beim Naturspaziergang – heilsame Kräuter wachsen einfach am Wegesrand

Dass Natur auf Körper und Seele positive Auswirkungen hat, soll bei diesem Spaziergang bewusst gemacht werden. So halten wir immer wieder an, um Heilpflanzen, die am Wegesrand wachsen, zu besprechen. Die wohltuenden Pflanzen Spitzwegerich, Nelkwurz, Mädesüß, sowie den „Alleskönner“, die Brennessel, finden wir auf unserem Weg. Sabine Pinterits verrät uns dabei die Anwendungen des heilenden Grüns.

Immer wieder eröffnet sich der Blick auf Hallein unter den zwei Barmsteinen

Auf dem Spazierweg eröffnet sich immer wieder ein wunderbarer Blick auf Hallein, wobei uns auch nicht vorenthalten wird, wie die Stadt zum Namen kam. Hallein, am Fuße des Dürrnberg gelegen, war der Ort, an dem die Sole vom Berg ankam, zu Salz verarbeitet und verschifft wurde. Das „Hall“ im Namen verrät die Beziehung der Stadt zum Salzabbau, so Sabine Pinterits.

Bäume geben beruhigende Stoffe in die Luft ab, so die Naturführerin Sabine Pinterits – auch deshalb tut „Waldbaden“ so gut!

Zum Ende unseres Spaziergangs dürfen wir noch ein ganz besonderes Bad nehmen. Die positive Wirkung von Natur auf Körper und Geist sollen wir beim „Waldbaden“ erfahren. Was vor Generationen als ganz selbstverständlich in den Alltag integriert wurde, wird heute in manchen Ländern ärztlich verschrieben: „Waldbaden“ – das bewusste Erleben und Atmen im Wald, in Stille durch den Wald gehen und die Natur wirken lassen. So „schwimmen“ wir durch den Wald, atmen ganz tief und werden uns wieder bewusst, dass es zur Erholung oft nur einen Schritt nach draußen braucht.

Alle Fotos © Astrid Hickmann

Weitere Informationen zum Naturspaziergang am Dürrnberg

Der nächste Naturspaziergang am Dürrnberg mit Sabine Pinterits findet am 11. September 2018 um 16.00 statt. Für weitere Termine und nähere Auskünfte kann der Tourismusverband Hallein/Bad Dürrnberg kontaktiert werden.

Kontakt: Tourismusverband Hallein/Bad Dürrnberg // Pernerinsel, Mauttorpromenade 6 // 5400 Hallein, Austria // Tel. +43 6245 85394-11 

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