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10 Fragen an Roland Leitinger

Roland Leitinger war 2017 der Shooting-Star bei der Ski-WM in St. Moritz. Seine Silbermedaille überraschte alle, jetzt möchte er im Weltcup richtig durchstarten und zu den Besten der Besten aufsteigen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt, um den neuen Salzburger Skistar besser kennenzulernen.

Wann und wo bist du das erste Mal auf Skiern gestanden?

Das war mit 2 ½ Jahren am Schilift (Seillift) direkt vor unserem Haus in St. Martin/Lofer, heute gibt es diesen Lift leider nicht mehr.

Dachtest du nach den Verletzungen jemals ans Aufhören?

Es gab grundsätzlich bei meinen Verletzungen immer nur den Gedanken daran, wieder zurück zu kommen. Es war immer eine große Aufgabe, das zu meistern. Gedanken ans Aufhören, die aber immer wieder im Keim erstickt sind, hat es erst im Folgejahr, sprich dem ersten Jahr nach meiner Kreuzbandverletzung (Dezember 2012), gegeben. Da alles richtig hart war und ich für so viele Sachen so extrem kämpfen musste und auch mein Knie nicht richtig funktioniert hat. Aber ich habe durchgebissen und hatte Gott sei Dank die richtigen Leute um mich, die mich auch in dieser Zeit unterstützt haben.

Was war dein erster Gedanke, als du die Silbermedaille fix in der Tasche hattest?

Hahaha, ja es war ein recht stressiger Tag bis zur Siegerehrung, aber es war einiges an Genugtuung und Befreiung dabei. Meine Gedanken sind auch immer wieder bei meiner Familie und der Freundin gewesen. Ich habe über alles noch einmal nachgedacht, wie es im Schüleralter losgegangen ist.

Was sind deine Ziele in Zukunft?

Mein Ziel ist es, mich unter den besten Schifahrern zu etablieren und Weltcuprennen zu gewinnen. Natürlich ist eine Goldmedaille bei einem Großevent der größte Traum in meinem Leben. Aber ich schätze auch meine Gesundheit sehr und möchte einfach gesund und glücklich sein.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ein harter Arbeiter, aber auch wieder ein recht lockerer Typ. Mittlerweile auch ein religiöser Mensch. Ich bin leider nicht sehr ordentlich, was mich auch oft wieder vor Probleme stellt. Sonst bin ich gerne in der Natur und sehr zugänglich. Ich bin ein glücklicher Mensch und habe viel Spaß.

Wer sind deine Vorbilder?

Eines meiner Vorbilder, das ist vielleicht gar nicht der richtige Ausdruck, aber ich schätze ihn eben sehr, habe ich erst vor kurzem kennengelernt – nämlich Thomas Geierspichler. Benni Raich habe ich in der Zeit besser kennen und schätzen gelernt, wo ich noch mit ihm habe fahren dürfen. In jüngeren Jahren war ich ein großer Marc Berthold und Hermann Maier Fan.

Wo sind deine Lieblingsplätze im SalzburgerLand?

Grundsätzlich bin ich am liebsten bei uns zu Hause beziehungsweise im Pinzgau unterwegs. Auf den Bergen oder irgendwo, wo man unsere schöne Landschaft einfach alleine oder im engsten Kreis genießen kann.

Was bedeutet Heimat für dich?

Heimat ich für mich Erholung und tiefste Zufriedenheit. Es gibt für mich nichts Besseres, als zu Hause zu regenerieren. In meiner Heimat sind genau diese Personen um mich, die ich auf die eine Weise liebe und auf die andere Weise sehr schätze. Nach einer Reise ist es immer wieder das Schönste einfach nur nach Hause kommen zu können. Unser familiäres Saalachtal bietet dafür alle Möglichkeiten. Das Vereinsdenken und auch die Gemeinschaft der Vereine in St. Martin bei Lofer erfüllt mich zutiefst.

Dein Lieblingsskigebiet im SalzburgerLand?

Ist dort wo ich im Schüleralter auch lange trainiert habe und zwar in der Almenwelt Lofer. Große Schigebiete wie Zell am See oder Saalbach Hinterglemm mag ich natürlich auch.

Deine Lieblingssportart neben dem Skifahren ist…?

Fußball taugt mir, Mountainbiken oder einfach in unserer Natur Rad zu fahren ist ein Genuss. Mittlerweile spiele ich auch leidenschaftlich gerne Dart.

 

 

 

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