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„Pump“ dein Bike in Wals

Die News von einem neuen Pumptrack in Wals-Siezenheim hat sich in der Szene schnell herumgesprochen. Zeit um den Parcours mal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen ob er das hält, was er verspricht.

Pumptrack? Noch nie gehört? Laut Wikipedia ist die Definition klar: „Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke (engl. kurz track).  Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken (engl. pumping) des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen.“ Ist klar oder?

Wir haben drei Mountainbiker nach Wals eingeladen, um den Pumptrack zu testen. Er steht gleich neben dem Autobahnsee und ist mit dem Auto leicht zu erreichen. Die Gemeinde Wals hat hier tief in die Tasche gegriffen, um eine neue Attraktion zu präsentieren. Mit einer Gesamtfläche von über 2000 mist er einer der größten in Europa.

Zwei unserer drei Testpersonen sind in der Bikeszene keine Unbekannten. Angie Hohenwarter gehört seit vielen Jahren zur Bike-Freeride-Elite in Europa und ist als ehemalige 4x-Worldcup-Fahrerin geradezu prädestiniert, ihre Meinung zum Pumptrack abzugeben. Die zweite Testerin kommt aus Saalbach-Hinterglemm und ist einer der zukünftige Superstars der internationalen Downhill-Szene. Valli Höll ist am Bike aufgewachsen und hat wohl das Radfahrern vor ihren ersten Schritten gelernt. Die besten Trails vor der Haustür, ein unbändiger Ehrgeiz und bikeverrückte Eltern, das ist die Mischung , die Valli so schnell macht. Sie dominierte fast jedes Rennen, an dem sie teilgenommen hat und wird ab 2018 im Downhill-Weltcup an den Start gehen. Der dritte Tester steht erst am Anfang einer möglichen Bikekarriere. Nico, 7 Jahre, hat in der Freizeit nur eines im Kopf: Am Bike sitzen und vor der Haustür seine Runden drehen. Wobei auch er bereits im Bikepark in Leogang hineingeschnuppert und erste Trailerfahrungen gesammelt hat.

Jetzt stehen die drei am Start des Pumptracks und schauen sich die Steilkurven und Sprünge an. Die Kurven sind mit roten Linien markiert, die Sprünge sind auch unschwer zu erkennen. Es gibt mehrere unterschiedliche „Lines“ die gefahren werden können. Die Außen-Runde ist mit Sprüngen garniert, innen finden sich viele Steilkurven. Nico startet als erster und testet die innere Linie. Er rollt über die vielen „Pumps“ und fährt die Steilkurven mit vollem Tempo durch. Man sieht es an seinem Gesicht an, dass es ihm hier viel Spaß macht. Nach einer Runde lässt er Valli ran. Die Saalbacherin zeigt uns gleich einmal, was am Pumptrack alles möglich ist. Sie nimmt die Sprünge erwartungsgemäß wie ein Profi und pumpt sich zweimal durch den Parcours. „Ganz schön anstrengend,“ meint sie danach.

Jetzt kommt die Freeride-Queen Angie an die Reihe. Mit ihrem Rad flitzt sie den inneren Bereich ab und springt ein paar kleine Sprünge. „Die Steilkurven sind ganz schön hoch“, zeigt sie sich überrascht. Der Pumptrack ist auf alle Fälle anspruchsvoll und auch für fortgeschrittene Fahrer eine Herausforderung.

Nach einer Stunde sind alle drei platt wie eine Flunder. Das viele Pumpen geht in die Arme und Beine und ist ein gutes Konditionstraining. Das Fazit der drei fällt auf alle Fälle positiv aus. Alle hatten mächtig Spaß und werden bald wieder nach Wals-Siezenheim kommen. Übrigens: Auch im Winter (ohne Schnee) lässt sich der asphaltierte Pumptrack gut befahren.

Fotos © heikomandl.at

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