Sie befinden sich hier » SalzburgerLand Magazin » Hotel & Reise » Natururlaub im Leoganger Biohotel Rupertus

Natururlaub im Leoganger Biohotel Rupertus

Golden leuchtende Wälder und die schroffen Felsen der Leoganger Steinberge laden derzeit im Salzburger Pinzgau zum Wandern, Bergsteigen und Radfahren ein. Im ErholPol des Hotels Rupertus dann die Seele baumeln lassen und Gutes aus der Bio- Küche und Keller genießen.

Magdalena, die Wanderführerin des Biohotels Rupertus in Leogang, wartet bereits am Hoteleingang. Dichter Nebel hüllt an diesem Morgen Bäume, Wege und Häuser ein. „Weiter oben scheint bestimmt die Sonne“, verspricht Magdalena ihren Gästen mit strahlenden Augen. An diesem Tag möchte sie zur Maurer- und dann weiter zur Reiteralm gehen. Die gut dreistündige Wanderung führt vorbei an grasenden Kühen und Kälbern. Weiter oben – schon fast auf der Alm – lichten sich die Nebel. Endlich. Der Himmel zeigt sich in strahlendem Blau, die schroffen Felsen der Steinberge leuchten und die schneebedeckten Hänge des Schigebietes Asitz schüren die Vorfreude auf das Schifahren im Winter. Die Leoganger Schischaukel ist übrigens ganz in der Nähe des Rupertus. „Wir können mit den Skiern direkt vom Hotel wegfahren“, sagt Magdalena.

Altes Wissen über Kräuter weitergeben

Wieder zurück im Tal, hat die Sonne auch hier den Nebel vertrieben. Im Landhotel Rupertus warten selbstgemachter, flaumiger Zwetschgenkuchen und eine Tasse Tee auf die Wanderer. Auf der gemütlichen Terrasse, umgeben von Rosen und Kräuter wie Pfefferminze, Salbei und Lavendel schmeckt die Jause besonders gut. Juniorchefin Nadja Blumenkamp und ihre Eltern Sophie und Gottfried Herzog setzen auf biologische und regionale Produkte. Sie betreuen den großen Kräutergarten und ernten Obst für die hausgemachten Kuchen und gepressen Säfte. „Meine Mutter macht alle Marmeladen für das Frühstück selbst. Schinken, Käse und Brote für das Salzburger Biofrühstück stammen von Biobetrieben aus der Umgebung“, sagt Juniorchefin Nadja Blumenkamp. Biologisch sind auch alle Zutaten die in der Küche verwendet werden. Zum Braten nehmen die Köche Butterschmalz, „denn es reinigt den Geist und schmiert die Gelenke“, erklärt Nadja. Sie und Wanderführerin und Masseurin Magdalena machen die Ausbildung zur Traditionellen Europäischen Heilkunde (TEH). „Wir stellen verschiedene Kräutersalze, Johanneskrautöl und Arnikaschnaps selber her“, erzählt Nadja. Die Juniorchefin will das alte Wissen vor dem Vergessen bewahren und in Workshops und Kursen weitergeben. Das Rupertus ist übrigens der erste Tourismusbetrieb, der Produkte der traditionell europäischen Heilkunde verkaufen darf.
In der Küche kommen fast nur Produkte aus biologischer Landwirtschaft in die Töpfe und Pfannen. Dieser biologische Gedanke setzt sich in den neuen Zimmern und in der Wellness-Oase ErholPol fort. „Wir haben heuer unser Hotel erweitert und ausgebaut. ErholPol sowie 36 neue Zimmer davon 18 in Natur- und 18 Biozimmer sind dazu gekommen“, erzählt Blumenkamp. Ausgestattet sind sie mit duftenden Betten aus Zirbenholz und Naturtextilien. Im puritanisch eingerichteten ErholPol mit der Bilderbuchkulisse auf die Leoganger Steinberge finden rastlose Geister zur Ruhe.

Merken was wesentlich ist

„Es langsamer angehen und wieder merken, was wesentlich ist“, ist Patrone Gottfried Herzog ein Anliegen. Den großen Garten mit Schwimmteich, Wasserfall, Sinneswegen und Ruheplätzen hat Herzog – nach dem Vorbild der Natur – weitgehend selbst gestaltet. Es wirkt nichts gekünstelt. „Echt soll es sein“, betont er.
Dieses Motto zieht sich im Hotel und im ErholPol durch. Dampfsauna, Infrarotkabine und klassische Sauna laden zum Schwitzen ein. Der Schwimmteich bleibt an diesem Herbsttag unberührt. Dann doch lieber die kalte Dusche und danach – in den Bademantel gekuschelt – im würzig duftenden Heubett rasten.
Hunger meldet sich bald. Zeit für das Abendessen. Frisch zubereitete, knackige Biosalate, eine wärmende Gemüsesuppe mit Steinpilzknödeln, Leckeres vom Kalb und Heidelbeernockerl machen satt. Patrone Herzog kommt vorbei und erzählt mit strahlenden Augen von den Mountainbike-Touren, die er mit seinen Gästen zwei bis dreimal die Woche in die wunderbare Bergwelt der Umgebung unternimmt. Langsam werden die Augenlider schwer. Ab ins Zirbenholz-Bett unter die warme, kuschelige Decke aus Innervillgratner Schafwolle. Morgen wartet zum Abschluss des kurzen Aufenthaltes der Kunst-Rundweg „Leos-Gang-Art“. Das ist eine kleine Wanderung in der Nähe des Hotels. Figuren aus Stein und Metall – geformt von Künstlern aus der Umgebung – bereichern diesen Weg.

Alle weiteren Informationen findne Sie hier!

Voriger Beitrag

Schlossfräulein am Bauernhof … »

Nächster Beitrag

Designhotel DAS.GOLDBERG … »

Ihre Meinung ist gefragt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

mit Facebook kommentieren

Kommentare

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Blogheim.at Logo

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen