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Marcel Hirscher. Racer | Alpine Skier | Fast Driver. Der Mensch hinter dem Star.

Der Winter im SalzburgerLand ist eine ganz besondere Zeit. Nicht nur wegen des Schnees und der gemütlich eingeheizten Stuben, sondern auch wegen des Wintersports. Die Salzburgerinnen und Salzburger sind Skifahrer aus Leidenschaft. Sogar die, die dem Pistenspaß nicht aktiv nachgehen, finden sich an den Wochenenden vor dem TV-Gerät ein. Denn wenn der internationale Skizirkus rund um die Welt zieht, sind immer auch begnadete Athleten aus dem SalzburgerLand mit dabei. Seit Jahrzehnten prägen sie den hervorragenden Ruf des Landes als Heimat von Spitzensportlern.

Ein Jahr mit Marcel Hirscher
Wie schon die Jahre zuvor kommt auch in diesem Winter der beste Skifahrer der Welt aus dem SalzburgerLand: Marcel Hirscher. Seine Paradedisziplinen sind der Slalom und der Riesenslalom, wobei er auch im Super-G und in der Super-Kombination regelmäßig Spitzenplätze erzielt. Wir begleiten den 27-Jährigen ein Jahr lang und widmen ihm eine 15-teilige Reihe. Lernen Sie das Ausnahmetalent aus dem SalzburgerLand besser kennen und entdecken Sie ganz neue Seiten an ihm.

Kitzbuehel, Austria, 21.1.2016, SKI Alpin, Sport, Herrn World Cup, Wintersport, Fototermin Salzburg Land. Bild zeigt Marcel Hirscher (AUT) und GeschaeftsfŸhrer SBL Leo Bauernberger. Foto: SEPA.Media | Josef Bollwein

Foto: SEPA.Media | Josef Bollwein

Ohne Salzburg wäre Österreich nicht Weltmeister
Salzburg feiert 2016 seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Umgekehrt darf sich auch Österreich freuen, denn ohne Salzburg hätte die Alpenrepublik weit seltener Weltmeistertitel, Gesamtweltcupsiege und Olympia-Erfolge zu feiern. Hätte das SalzburgerLand ein eigenes Skiteam, so würde dieses mit seinen Athleten und Athletinnen regelmäßig in der Nationenwertung unter den Top 3 landen. Allein Marcel Hirscher gewann von 2012 bis 2015 viermal den Gesamtweltcup in Folge. Zudem wurde der Annaberger viermal Weltmeister und entschied dreimal den Slalom-Weltcup und zweimal den Riesenslalom-Weltcup für sich.

Vom kleinen Pistenfloh zum zweifachen „Sportler des Jahres“
Auf Skiern stand Marcel Hirscher bereits mit zwei Jahren. Ganz freiwillig, so seine Eltern Ferdinand und Sylvia, beide leidenschaftliche Skifahrer und Skilehrer. Ihnen viel schnell der hervorragende Gleichgewichtssinn und das Koordinationsvermögen ihres Sprösslings ins Auge. Auf die Frage, warum Marcel Hirscher Skirennläufer geworden sei, sagte er einmal in einem Interview lapidar: „Weil ich nichts anderes kann.“ Ganz schön tiefgestapelt: Marcel Hirscher absolvierte die Skihotelfachschule in Bad Hofgastein und schloss diese 2007 als „Bester Absolvent der Tourismusschulen Salzburg“ ab. Rückblickend hat er schon als Zwölfjähriger entschieden, sein Hobby zum Beruf zu machen. Heute gilt der Salzburger für 95 Prozent der Jugendlichen als echtes Vorbild: Schon als 18-Jähriger konnte er Raiffeisen als Sponsoring-Partner gewinnen.

Ein Skistar im Jahr 2016
Sein Talent, sein Gefühl für Schnee, sein Ehrgeiz und die körperlichen sowie mentalen Voraussetzungen ergaben in Kombination genau das, was einen Spitzensportler ausmacht. Sein wichtigster Coach: Sein Vater. Auch wenn Ferdinand Hirscher selbst nicht bei allen Rennen vor Ort ist, wird er telefonisch nach seiner Meinung gefragt. Marcel Hirschers Leute – allen voran Servicemann Edi Unterberger und Trainer Michael Pircher – gelten als echte Cheftüftler. Gemeinsam mit Marcel Hirscher sind sie Winter für Winter auf der Suche nach dem perfekten Ski und dem perfekten Schwung. Den aktuellen Ergebnissen zufolge ist das Team auch in diesem Jahr auf dem richtigen Weg.

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Marcel Hirscher im Wordrap…

  • Meine Wurzeln sind… zur Hälfte aus dem Salzburger Tennengau und zur Hälfte aus dem niederländischen Den Haag.
  • Perfektionismus ist… für mich unabdingbare Voraussetzung, um erfolgreich zu sein.
  • Meine Kollegen… sind Konkurrenten, viele jedoch auch abseits der Piste Freunde wie etwa Max Franz, der sogar den gleichen Sponsor, Raiffeisen wie ich hat, oder natürlich Felix Neureuther.
  • Mein Lieblings-Trainingsplatz… ist zuhause natürlich, wo sonst?
  • Weit weg von zuhause… fühle ich mich unbeobachtet und das tut gut.

Autorin: Franziska Lipp
Beitragsbild: @MirjaGeh

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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von HEINZ HARING

    Superartikel!Fahre selbst schon 25 Jahre nach Bad gastein und Rauris(Kolm Saigurn um zu wandern!Habe da in den Hohen Tauern bereits 60 Gipfel erwandert(Gasteiner Gipfelnadel uns andere!1Auch heuer wieder“KOLM DAIGURN-HOCHARN+RITTERKOPF!!
    L.G.Heinz!

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