Jan Hörl hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er zu den erfolgreichsten österreichischen Sportlern gehört. Neben seiner Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2022 konnte er diverse Einzel- und Teammedaillen bei Weltmeisterschaften holen und auch im Weltcup stand er bei Einzelbewerben bisher fünf mal am obersten Podest. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien gilt er als Mitfavorit um olympisches Gold.
Jan Hörl gehört seit Jahren zur Elite der österreichischen Skispringer und führt mit seinen Kollegen die jahrzehntelange Erfolgstradition seines Landes weiter. Aufgewachsen in Bischofshofen war der Wintersport bald mehr als ein Hobby für ihn. Die Berge, der Schnee und die Skisprungschanzen in seiner Heimat prägten seine Kindheit nachhaltig. Schon als Kind stand er lieber auf Skiern, als auf festem Untergrund. Sein motorisches Talent wurde bald entdeckt und so nahm seine sportliche Entwicklung einen kontinuierlichen Höhenflug, der bis heute nicht abgerissen ist.

Hörl durchlief das österreichische Nachwuchssystem, seine Ausbildungsstätte als Jugendlicher war das nordische Ausbildungszentrum in Eisenerz. Schon früh machte er durch konstante Leistungen auf sich aufmerksam. Mit den Erfahrungen aus dem Continental Cup feierte er 2019 sein Weltcup-Debüt. Seitdem ist er fixer Starter im Weltcup und eine der Leistungsträger der österreichischen Skisprung-Mannschaft.

Die großen Erfolgen blieben nicht aus. Seine Konstanz, die er Woche für Woche auf den Schanzentisch bringt, zeichnet ihn besonders aus. Technisch gehört er zudem zu den saubersten Springern im Weltcup. Neben ersten Erfolgen im Weltcup zählte die Team-WM-Silbermedaille 2021 zu den ersten herausstechenden Leistungen in seiner damals noch jungen Karriere. Es folgten noch sieben weitere WM-Medaillen und als Highlight Olympia-Gold im Team 2022 in Peking.
Doch er hat noch nicht genug. Bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026 gehört er zum engen Favoritenkreis und möchte seinen Erfolg von vor vier Jahren wiederholen. Sein zweiter Platz bei der heurigen Vierschanzentournee hat gezeigt, dass auch in dieser Olympia-Saison mit ihm zu rechnen ist.