Hotel Lärchenhof in Kleinarl © Lorenz Masser

Hotel Lärchenhof in Kleinarl

Wo Selbstgemachtes am Teller landet und die Polsterbar die Nacken entspannt

Claudia Bernhofer-Weiss serviert das Frühstück im Hotel Lärchenhof in Kleinarl in Herzchen-Schalen. Mit Herzchen-Löffelchen. Als wir auf einem Weckerl ein Herz entdecken, sind wir hin und weg. Und dann erklärt sie uns noch, jedes Brötchen, jede Marmelade, jedes Chutney, jede Wurst, jeden Käse. Sie hat es selbst gemacht oder beim Bauern aus der Region bestellt.

Die kleine Größe macht den riesen Unterschied

Es ist die kleine Größe, die das Hotel Lärchenhof in Kleinarl in etwas Besonderes verwandelt. In den zehn Zimmern wohnen bei Claudia maximal 20, manchmal 30 Gäste. So klein und familiär versprüht das Haus enormen Charme.

Rund um das Hotel bettet sich ein feiner Garten, in dem die Gastgeberin ihre Schätze findet. Über 50 Kräutersorten, Obst und Gemüse. Und für ihre Gäste verstecken sich Naschereien im Naschgarten wie Ribisel, Wald-Erdbeeren oder Himbeeren. Ebenso wohnt dort ein Hollerbusch, denn jedes Haus braucht einen Hollerbusch. Und der ist der Eingang ins Feenreich… Rund um den Garten schmiegt sich eine saftige Wiese.

Pool mit Aussicht © Lorenz Masser

Das Weg vom Trubel lebt Claudia im Hotel. An manchen Tagen lauschen die Gäste bewusst der Stille, manchmal klingt klassische Musik durchs Haus. Und die kleine Größe ist die Basis für das Schlemmer-Paradies:

Claudia und ihre Kollegin zaubern aus frischen Lebensmitteln aus dem Garten und der Region ihre Köstlichkeiten. Sie machen alles selbst: Kuchen, Marmelade, Gebäck. Ihre kleine Größe ist der Vorteil für die Köchinnen. Denn sie reagieren auf Sonderwünsche ihrer Gäste. Glutenfrei, vegan oder laktosefrei?Claudia findet eine Lösung, die euren Gaumen zum Kribbeln bringt. Egal, ob ihr im Hotel urlaubt oder euch ein Frühstück, einen Marillenkuchen im Garten-Café oder ein Abendessen gönnt – Frühstück und Abendessen bitte vorher reservieren.

Lachs tischt Claudia im Hotel Lärchenhof keinen auf. Dafür schmeckt der Saibling aus dem Jägersee umso besser. Avocados, Orangensaft oder Mangos findet ihr in diesen Kleinarler Töpfen nur, wenn es die Leckereien in Europa gibt und diese nachhaltig geliefert werden. Ansonsten erfrischt ihr euch an einem Kräuterdudler oder an sprudelnden Erdbeeren.

Frühstück im Hotel Lärchenhof © Belina Huttegger
Frühstück im Hotel Lärchenhof © Belina Huttegger

Claudia verrät euch ihre Geheimnisse bei Kochkursen

Weit mehr als in die Töpfe schaut ihr bei einem Kochkurs in der Küche des Lärchenhofs. Und auch bei der Auswahl der Kurse ist für jede geschmacklicke Vorliebe etwas dabei:

  • Drunter und drüber: Brotbacken und Aufstriche – süß und pikant
  • Cucina italiana: bestes Ciabatta mitten im SalzburgerLand
  • Minzgrüne Küche: vegetarisch und vegan – abseits von Tofu und Soja
Grünes Abendessen im Hotel Lärchenhof in Kleinarl © Lorenz Masser
Auch die Farbe Rot darf nicht fehlen © Lorenz Masser

Die Kochkurse bucht ihr online. Manchmal veranstaltet Claudia diese als Schlechtwetterprogramm oder für Teamevents bei Seminaren.

Seminarhotel? Ja, Seminarhotel!

Auf den ersten Blick wirkt das Hotel Lärchenhof in Kleinarl nicht als Seminarhotel. Auf den zweiten Blick sehr wohl: Die Seminarteilnehmer buchen und workshopen im ganzen Haus. Im grauen oder grünen Salon vertiefen sie ihr Wissen, der Garten lockt mit Break-Out-Sessions. Da bekommt Break-Out eine andere Bedeutung…

Der Beamer und die Leinwand wandern flexibel von Raum zum Raum. Und bei Videopräsentationen beigeistert das Kino als Seminarraum – mit Lärchenhof-Charme. Das Beste? Keine anderen Leute befinden sich im Haus. Nur Claudia und ihre Feen, die euch verwöhnen.

Garten © Lorenz Masser

Nachhaltigkeit im Hotel Lärchenhof

Neben den Bio-Köstlichkeiten schlemmt ihr Wasser aus der eigenen Quelle. Diese befüllt auch den Pool im Garten. Im Hotel Lärchenhof sprudelt das Wasser durch die Bierzapfanlage – hat zwei Vorteile:

Ihr bekommt frisches Mineralwasser und die Gastgeber sparen jede Menge Verpackungsmaterial. Claudia legt großen Wert darauf, dass sie Verpackungen wieder verwendet. Alles, was möglich ist, kauft sie in (wiederverwendbaren) Glasgebinden. Tetrapaks, Dosen und Plastik vermeidet sie – der Umwelt zuliebe.

Alte Weinfässer sammeln Regenwasser, die Zimmermädchen waschen die Mülleimer aus, anstatt jeden Tag ein Plastiksackerl zu verwenden.

Das Miteinander und das Regionale findet ihr im ganzen Hotel. So zieren zum Beispiel Bilder und Kunstwerke von heimischen Kunstschaffenden die Wände. Claudia ist gerade dabei, ihre GSTC-Zertifizierung abzuholen. Ja, abholen. Denn die Kriterien erfüllt sie im Hotel Lärchenhof längst.

Claudia verwöhnt ihre Gäste © Lorenz Masser

Jedes Zimmer im Hotel Lärchenhof ist ein Unikat

Türkis, grau, weiß. Jedes Zimmer im Hotel Lärchenhof begeistert mit anderen Farben, Facetten und Formen. Dennoch fühlen sich Genuss-Spechte gleich heimelig. Eine kleine Polsterbar wartet in jedem Bett auf euch – ihr entscheidet, auf welches Kissen ihr euren Kopf bettet. Eine große Polsterbar verwöhnt eure Nacken im Saunabereich – einfach den Schrank öffnen und in der Auswahl schmökern. Auch das „Bitte-nicht-stören-Schild“ begleitet euch in das Land der Träume.

Zimmer mit Ausblick © Lorenz Masser

Die Balkone sind „durchsichtig“ – ihr seht vom Bett die grüne Wiese oder die tief verschneite Winterlandschaft. So entschleunigt ihr gleich beim Aufstehen. Solltet ihr euch jemals an dem Blick in die Bergwelt sattsehen, lockt eine ganglange Bibliothek.

Euch kitzelt gerade das Urlaubsgefühl? Ihr wollt, dass euch das Hotel Lärchenhof in Kleinarl erholt? Und so richtig köstlich Bio-Lebensmittel schlemmen? Dann ist es an der Zeit, euch das zu gönnen!