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Genüssliche Strapazen beim „Stoabergmarsch“

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, das meinte einst Johann Wolfgang von Goethe. Wer einmal beim „Stoabergmarsch“ teilgenommen hat, der darf wahrlich von sich behaupten, in den Steinbergen im Grenzgebiet von Salzburg und Tirol – wirklich – gewesen zu sein.

2018 findet diese 24-Stunden-Wanderung zum sechsten Mal statt, heuer erstmals als „Green Event Salzburg“. Das Gütesigel soll den gelebten Nachhaltigkeitsgedanken schärfen, die Veranstaltung leistet mit Regionalität, klimaschonender Mobilität, Mehrwegsystemen und Abfalltrennung ihren Beitrag zum Klimaschutz und möchte zur Nachahmung animieren.

Lohnende Anstrengungen

Rund um die Sommersonnenwende erwarten die Teilnehmer ein Tag und eine Nacht, die viel abverlangen, aber wohl noch mehr zurückgeben. Rund um die Uhr werden die Aktiven versorgt, dem Umweltbewusstsein entsprechend bieten die Verpflegungsstationen vorwiegend regionale Köstlichkeiten an. Spätestens die musikalischen Ständchen in hochalpiner Umgebung sorgen dafür, dass bei aller Intensität der Genuss über die Strapazen siegt. Doch wie Wandervögel der letzten Jahre berichten, verabreicht man sich die größte Motivationsspritze im Teilnehmerfeld ohnehin untereinander: So entstehe bei diesem anspruchsvollen Erlebnis ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl.

Dieser gemeinschaftliche Geist und die atemberaubenden Panoramablicke von der spektakulären Gebirgslandschaft auf die Gipfel der Leoganger Steinberge und des Steinernen Meers sind die Eindrücke, die allen in Erinnerung bleiben. Bei aller schweißtreibenden Betätigung gibt es einen zusätzlichen Gänsehautfaktor: Wenn es an diesem längsten Samstag des Jahres dämmrig wird, erglühen die vielen Bergfeuer der Sonnwendfeiern – während des „Stoabergmarschs“ werden also die Alpen „glühen“, bevor durch die Dunkelheit der Nacht gewandert wird. Mit dem Morgenrot naht sogleich das Ziel und mit ihm das stolze Gefühl, schier Unerreichbares vielleicht sogar leichter geschafft zu haben als gedacht.

Hoch hinaus von Lofer nach Leogang

Insgesamt gut 4.300 Höhenmeter werden auf der 40 Kilometer langen Strecke bewältigt. Die genaue Route wird je nach Witterung und Wegverhältnissen erst kurzfristig festgelegt, Start ist in jedem Fall am Samstag um 9:00 Uhr in Lofer. Am Wehrgrubenjoch erreicht man auf 2.218 Metern den höchsten Punkt, nach Hochfilzen geht’s über die Grießner Almen wieder von Tirol ins SalzburgerLand zurück, wo in Leogang Ziellinie, Finisher-Shirt und persönliches Erinnerungsfoto auf die ausdauernden Sportler warten.

Ein Shuttleservice bringt die Teilnehmer danach für nur 4 Euro wieder zurück zum Startort Lofer. Anmelden kann man sich bis 20. Juni bei den Tourismusverbänden Salzburger Saalachtal, Saalfelden Leogang und PillerseeTal. Die Teilnahmegebühr von 65 Euro kann vor dem Start bezahlt werden und beinhaltet Bergführer, Ziel-Verpflegung und Verköstigung an den Verpflegungsstationen entlang der Strecke.

Hier die Eckdaten nochmal im Überblick:

  • Datum: 23. / 24. Juni 2018
  • Start: Samstag, 23. Juni 2018 um 9:00 Uhr in Lofer
  • Ziel: Sonntag, 24. Juni 2018 in Leogang
  • Strecke: 40 km, 4312 Hm (davon 2212 bergauf)
  • Teilnahmegebühr: EUR 65,– / Shuttleservice Leogang–Lofer: EUR 4,–
  • Ersatztermin im Fall von Schlechtwetter: 30. Juni 2018 / 1. Juli 2018

Fotos (c) Petra Astner

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