Vier Tage lang wird die Salzburger Altstadt zur Bühne: Von 15. bis 18. Oktober 2026 bringt Jazz&TheCity sounds internationale und heimische Musiker*innen an außergewöhnliche Orte und lädt dazu ein, sich einfach treiben zu lassen. Bereits am 14. Oktober stimmt ein Pre-Opening in ausgewählten Altstadt-Lokalen auf das Festival ein.
Unter dem Motto „true moments“ stehen 2026 echte, unmittelbare Musikerlebnisse im Mittelpunkt. Rund 140 Künstler*innen treffen an 20 Spielorten auf ihr Publikum, rund 60 Acts bewegen sich zwischen Jazz, Folk, Weltmusik und Wienerlied, Elektronik, Klassik und überraschenden Genre-Crossovers. Und das alles bei freiem Eintritt.
Das Jazz-Festival in der Altstadt Salzburg hat sich über die Jahre zu einem international bekannten Musik-Entdeckerfestival entwickelt. Kaum sonst kann man sich so treiben lassen und Konzerte in so unterschiedlichen Locations wie Theatern, Kirchen, Weinkellern und Hinterhöfen erleben. 2026 präsentiert sich das Festival besonders international: Musiker*innen aus den USA, Italien, Frankreich, Spanien, Kolumbien, Iran, Mauretanien, den Niederlanden, Marokko, dem Jemen, Israel und der Türkei treffen auf bekannte Namen der österreichischen Musikszene.

Geschichten aus den Metropolen
Jede Stadt hat ihre eigenen Geschichten, Lieder und Rhythmen. Genau darum geht es bei „City Stories“. Zwischen Jazz, Folk, Wienerlied und Weltmusik bringen Musiker:innen den Sound ihrer Städte und Kulturen nach Salzburg.
Das Spektrum reicht vom marokkanischen Gnawa von Bab L’ Bluz über die mauretanische Griot-Tradition von Noura Mint Seymali bis zu neapolitanischen Canzoni von Suonno d’Ajere. Cleo Reed und das Nat Osborn & Mike Parker Duo erzählen musikalische Geschichten aus New York, Avin Ahmadi bringt eine zarte persische Fusion nach Salzburg und Ernst Molden und die Neuen Wiener Concert Schrammeln steuern bluesiges Wienerlied bei.

Soul, Solo und Saiten ohne Grenzen
Gleich mehrere Programmschwerpunkte laden 2026 zum musikalischen Entdecken ein. „The Soul of Jazz“ widmet sich der engen Verbindung von Soul und Jazz. Künstler*innen wie Lylit, Sladek und daoud bewegen sich zwischen melancholischen Balladen und energiegeladenem Groove.
Bei „The Art of Solo“ gehört die Bühne Musiker:innen, die ganz allein einen Raum mit Klang füllen können. Mit dabei sind unter anderem Sophie Abraham, Ian Fisher, Martin Klein und Lukas Lauermann.
Und dann wäre da noch „String Break“: Der Name verbindet „strings“ mit „breaking boundaries“ und ist Programm. Gitarre, Laute, Oud oder Zither werden hier zu Instrumenten musikalischer Grenzgänge. Zu erleben sind unter anderem Jozef van Wissem, Fabian Schumann und Eric Arn.
Wenn der Residenzplatz groovt
Stillstehen dürfte schwierig werden, wenn auf der großen Open-Air-Bühne am Residenzplatz Afrobeat und Ethio-Jazz erklingen. Les Frères Smith und Addict Ameba sorgen hier ebenso für Bewegung wie Yemen Blues und Pixvae, die Beduinen-Funk, Psychedelic Rock und Jazz beziehungsweise afro-kolumbianischen Currulao mit Underground-Sounds verbinden. Dazu kommen DJ-Sets, Techno-Jazz von Double D, die tanzbare Kunst-Performance „Plasticphonia“ von Crystn Hunt Akron sowie ein Swing-Schwerpunkt mit Marina & The Kats und dem Adi Jüstel Latin Swing Express.

Auf musikalischer Entdeckungsreise
Ein Fixpunkt für alle, die sich gerne überraschen lassen, sind auch 2026 wieder die Hidden Tracks. Wohin es geht? Was dort passiert? Wer spielt? Das bleibt zunächst geheim. Die Teilnehmer:innen werden am Treffpunkt abgeholt und begeben sich auf einen musikalischen Spaziergang ins Ungewisse, der zu so manchem unbekannten Ort der Salzburger Altstadt führt.

Neu beziehungsweise wieder als Spielorte dabei sind 2026 außerdem der Solitär der Universität Mozarteum und der Stieglkeller. Kooperationen mit der Universität Mozarteum und Eleven Empire werden fortgeführt, neu kommt das Musikum Salzburg hinzu.

Schon am Vorabend geht’s los
Wer nicht bis zum offiziellen Festivalstart warten möchte, kann bereits am 14. Oktober 2026 losziehen. Beim Pre-Opening kehrt Jazz&TheCity ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück: In ausgewählten Bars, Gasthäusern und Cafés mitten in der Altstadt sorgen Jazzformationen für einen musikalischen Vorgeschmack auf die kommenden vier Tage.
TIPP: APP ALS WEGBEGLEITER
Wer immer up-to-date sein will, alle Infos zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie ihren Spielorten auf einen Klick finden will, der sollte sich unbedingt die Altstadt Event App herunterladen. Mit der App ist man nicht nur bestens über alle Altstadt-Events informiert, man kann sich auch seinen eigenen Timetable zusammenstellen und wird 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn erinnert. Mit den Push Alerts sind Sie immer up-to-date und verpassen keine spontane Session!