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Die besten Bärlauchrezepte

Bärlauchpesto, Bärlauchsuppe, Bärlauchbutter…  – die würzig duftenden Blätter schmecken nicht nur gut, sondern sind auch noch äußerst gesund. 

Kaum sind im Frühling die letzten Schneereste verschwunden und die ersten Frühlingsblumen strecken vorsichtig ihre Köpfe nach oben, weht durch die heimischen Wälder ein herber würziger Duft. Allium ursinum, so der lateinische Name der Pflanze, oder für Nicht-Lateiner einfach Bärlauch. Der Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch, daher auch der typische Duft und Geschmack. Feinschmecker treibt es jetzt in die Wälder, denn mit der Gewürzpflanze lassen sich allerlei köstliche Gerichte zubereiten. Bevorzugt findet man den Bärlauch mit seinen zungenartig bis lanzettförmigen, gestielten Blättern in feuchten, schattigen Auwäldern. An der Unterseite sind die Blätter matt, daran erkennt man auch den Unterschied zu den ebenfalls um diese Jahreszeit wachsenden aber äußerst giften Maiglöckchen. Also, Vorsicht beim Sammeln. Wer seinen eigenen Sinnen nicht traut, bekommt den Bärlauch in kleinen Bündeln auch auf  Grünmärkten. Und dann, ab in die Küche.

Leckere Bärlauchrezepte hat uns der Küchenchef vom Gasthaus Schützenwirt, ein Mitglied von BioParadies SalzburgerLand verraten.

Bärlauchauftstrich (für 6 Personen)

  • 50 g Bärlauchblätter
  • 250 g Topfen passiert
  • 4 EL Crème fraîche
  • 1 KL Zitronensaft
  • 2 KL Estragon Senf
  • Salz, Pfeffer

Bärlauchblätter waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Topfen und Crème fraîche gut verrühren, Bärlauch, Zitronensaft und Estragon beigeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bärlauchcremesuppe (für 4 Personen)

  • 30 g Butter
  • 70 g Zwiebel, fein geschnitten
  • 80 g Bärlauch, fein geschnitten
  • 20 g Mehl
  • 0,7 l Gemüsefond oder Rindsuppe
  • 0,2 l Schlagobers
  • 3 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Muskatnuss gemahlen

Butter in einem Topf schmelzen. Zwiebel darin glasig rösten, den fein geschnittenen Bärlauch beigeben und anschwitzen. Mehl beigeben, mit der heißen Suppe aufgießen und glatt rühren. 8 Minuten leicht köcheln lassen. Danach den Sauerrahm beigeben. (Vorsicht, Suppe sollte jetzt nicht mehr kochen.) Gut mixen und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Bärlauchknödel

  • 150 g Bärlauch
  • Salz
  • 700 g Topfen
  • 100 g Butter
  • 200 g Semmelbrösel
  • 3 Eier
  • 2 Dotter
  • Pfeffer
  • Salz
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst

Kürbiskernbutter

  • 180 g Butter
  • 300 g Kürbiskerne
  • Salz

Bärlauch waschen und in Salzwasser blanchieren (kurz überkochen). In kaltem Wasser abschrecken, gut ausdrücken und dann fein schneiden. Topfen mit Bärlauch, handwarmer Butter und allen anderen Knödelzutaten vermengen. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen und rasten lassen, damit die Masse gut formbar wird. Knödel formen und ca. 12 Minuten in siedendem Salzwasser kochen. Butter in einer Pfanne schmelzen, Kürbiskerne darin rösten und Salzen. Die gekochten Knödel in der Kürbisbutter wälzen und anrichten. Tipp: nach demselben Rezept lassen sich auch Spinatknödel oder Lauchknödel herstellen. Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!  

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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von Oskar Siffrin

    Das Magazin ist einfach eine Bereicherung und freue mich immer darauf!

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