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Der starke Mann aus dem Lungau

Es gibt einige Stars und Prominente die aus dem SalzburgerLand kommen. Einer, der alleine durch seine kräftige Statur heraussticht ist der Lungauer Franz Müllner. Seit einigen Jahren macht er immer wieder durch seine Weltrekorde auf sich aufmerksam und das weit über die Grenze Österreichs hinaus.

Erzähle uns doch bitte von deinen Anfängen im Kraftsport, wie bist du überhaupt dazu gekommen?

Ich war 1989 beim Jagdkommando, auch bei den Tauchern und Fallschirmspringer beim Bundesheer. Ich war schon immer Grenzgänger, schon als Kind. Ich bin dann 15 Marathons gelaufen und einige 100 Kilometer Läufe, habe an 24h-Mountainbike-Rennen und Ironman-Events teilgenommen. Ich habe dann mit dem Ausdauersport aufgehört und Gewicht zugenommen. Meine Frau hat dann einen Zeitungsartikel mit nach Hause gebracht, in dem Otto Wanz den stärksten Mann Österreichs sucht. Ich habe dann angefangen zu trainieren und war innerhalb von zwei Jahren stärkster Mann Österreichs. Ich war dann in der Strongman-Szene sehr erfolgreich, ich wollte aber extreme Rekorde aufstellen. Mein erster Guinness-Rekord war dann 2005, wo der Helikopter auf meinen Schultern gelandet ist. Ab da an konnte ich von meinem Sport auch leben, bin bis heute Profi.

 Wie entsteht ein Rekord-Projekt und wie sieht deine Vorbereitungsphase aus?

 Der erste Schritt ist eine außergewöhnliche Idee. Ich möchte zeigen was der Mensch imstande ist zu leisten. Die Ideen habe ich immer selbst gehabt, wie zum Beispiel einen Bungee-Springer halten oder die Boeing 777 ziehen. Die Projekte sind einzigartig und nicht vergleichbar. Das ist was mir Spaß macht. Die Vorbereitungen sind dann meist sehr umfangreich. Du hast ja nicht nur ein Seil und einen Bungee-Springer. Du brauchst eine ideale Brücke, sämtliche Genehmigungen, Absicherungen, du brauchst Experten die dich beraten. Das benötigt viel Zeit und Geduld.

Was sind deine bisherigen Highlights?

Das sind das Ziehen der Boeing 777, der Bungee-Sprung und der Helikopter, der auf meinen Schultern gelandet ist.

Du lebst seit vier Jahren wieder im Lungau. Was bedeutet deine Heimat für dich?

Ich habe über 20 Jahre in der Stadt Salzburg gewohnt und 2010 ein Haus in Tamsweg gebaut. Ich bin sehr stark mit dem Lungau verbunden, bin dort geboren und aufgewachsen. Ich bin extrem heimatverbunden. Wenn ich mit meiner Familie und meinem Hund im Wald vor meiner Haustüre spazieren gehe, dann genieße ich die Zeit zu Hause und da finde ich die Kraft für meine zukünftigen Projekte.

Stichwort Zukunft, was planst du als nächstes?

Ich werde nächstes Jahr in einem Horrorfilm mitspielen und plane gerade einen neuen Rekord, über den ich noch nicht viel sagen darf außer, dass wieder etwas sehr schweres von mir gezogen wird.

Wie lange wird der „Austrian Rock“ noch aktiv sein?

Ich mache das solange es mir Spaß macht und ich körperlich fit bin. Ich habe keinen fixen Termin für meinen Rücktritt, aber zwei bis drei Jahre möchte ich noch weitermachen.

Danke fürs Interview.

Fotos: © Franz Müllner

Die Artbox im Zentrum von Saalfelden.

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