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Beim Blasiwirt Esel streicheln und Forellen fangen

Die Fahrt auf der Tauernautobahn endet in Zederhaus. Danach säumen kleine Ortschaften mit bunten Traodkästen (Speicher), Kirchen und blumengeschmückten Häusern den Weg Richtung St. Michael im Lungau. Der Blasiwirt in Fell lädt zur Rast ein. Freundlich fragt die Kellnerin: „Kaffee ?“ Es ist früh am Morgen und der Espresso schmeckt.  Einige Gäste kommen zum Frühstück. Karin Mayr, die Chefin des Hauses, hat ein genussvolles Bio-Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten hergerichtet. Draußen scheint die Sonne. Eine dreiköpfige Eselfamilie grast gemächlich in ihrer Koppel und Schafe halten das Gras in der angrenzenden Wiese kurz. Hannes Mayr, seines Zeichens Wirt und Bauer, füttert die zwei Hausschweine. Dann nimmt er sich Zeit für ein Gespräch: „Meine Freunde schenkten mir den Esel Moritz zum 40. Geburtstag“, erzählt er strahlend. Damit Moritz nicht so einsam ist, kaufte Mayr die Eseldame Mona. Nun ist die kleine Eselfamilie mit Fohlen Max zu dritt. Zutraulich kommt Moritz zum Gatter und streckt den Kopf soweit es geht, Richtung Bauer. Mayr lobt den Eselherrn und grault ihn hinter dem Ohr.

Dann setzt sich Mayr in das Auto. Wir fahren auf einer schmalen Schotterstraße zum nahen Blasisee. Er liegt im Wald. Nur das Gezwitscher der Vögel ist zu hören. Sonst nichts. Mayr holt Fischfutter und streut ein paar Körner in das Wasser. Schon brodelt es. Saiblinge und Forellen schnappen sich das Futter. „Unsere Gäste können hier fischen, grillen, bootfahren und baden“, sagt Mayr. Kinder tollen nach Herzenslust herum und stauen einen Bach. Auch eine Hütte mit Sitzgelegenheiten samt Bar gibt es an diesem See. Hier feierten Gäste am Vorabend. Mayr holt das verwendete Geschirr und bringt es auf seinen Biobauernhof. Da wird es gereinigt.
Wieder zurück zeigt Mayr den Gemüsegarten. Salate, Radieschen, Kohlrabi und Tomaten wachsen um die Wette. Mayrs Bruder Peter ist Metzger. Er verarbeitet das Biorind- und Bioschweinefleisch des Hofes zu delikaten Steaks, Speck und Wurst.  „Wir verkochen und braten vor allem unsere Produkte vom Hof. Alles andere kommt so weit wie möglich aus der Region“, sagt Mayr.

Die Sonne steigt höher und schickt ihre wärmenden Strahlen. Mit einem festen Händedruck und einem herzlichen „Pfiati“ verabschiedet sich Mayr. Dann startet er seinen Traktor. Für ihn ist es nun Zeit zum Heuen.

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