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Aufgetischt: Nationalpark-Ranger in den Hohen Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 km² Fläche das größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum. Seine Kombination aus wilder Urlandschaft und bergbäuerlicher Kulturlandschaft erstreckt sich über Gletscher, Felswände und mühevoll gepflegten Almlandschaften. Er wurde 1981 eingerichtet und ist somit Österreichs erster Nationalpark und flächenmäßig größter geschützter Naturraum der Alpen. Rund ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten und rund 10.000 Tierarten finden hier einen ursprünglichen Lebensraum. Die Außenzone des Nationalparks ist ein Eldorado für Naturliebhaber, Wanderer und Bergsteiger. Die oft abgelegenen Seitentäler zeigen ein archaisches Bild einer Landschaft, die durch die schützende Hand des Nationalparks für die Nachwelt erhalten bleibt. Perfekte Begleiter für Ausflüge in den Nationalpark sind die Nationalpark-Ranger. Sie garantieren bei Gipfeltouren auf die Dreitausender, Wanderungen über weite Almen oder Wildtierbeobachtungen, dass Besucher über das Naturerlebnis und Abenteuer für die Nationalparkidee begeistert werden können und verbinden eine unvergessliche Wanderung mit wertvollem Wissen und Informationen über ökologische Zusammenhänge des Schutzgebietes. Sie sind bestens ausgebildet und allesamt fest verwurzelt in der Region. Die Ranger kennen den Nationalpark wie ihre eigene Westentasche: jeden noch so verborgenen Winkel, jeden Felsen und jede Pflanze.

Unterwegs mit dem Nationalparkranger. c Claus Muhr/Satel Film 2012

Unterwegs mit dem Nationalparkranger. c Claus Muhr/Satel Film 2012

Einer dieser Experten des Nationalparks ist Hannes Muhr, der als einer der längstdienenden Ranger seit 25 Jahren Besucher in die faszinierende Welt der Hohen Tauern begleitet. Die klaren Augen strahlen vor Begeisterung, wenn Hannes Muhr über “seinen“ Nationalpark erzählt und zu erzählen weiß der Ranger, der den Nationalpark kennt, wie seine Westentasche, viel. War er als Ranger zu Anfang fast ausschließlich draußen in der Natur, so ist das Berufsbild heute durch den Bildungsauftrag vielschichtiger. „Neben der Gebietsaufsicht im Nationalpark und den geführten Touren mit Besuchern sind wir heute sehr viel an Schulen unterwegs, um in eigenen Programmen die nächste Generation für den Schutz des Nationalparks zu sensibilisieren und zu begeistern. Das ist auch das Schöne an dem Beruf des Rangers – der übrigens seit ein paar Jahren ein eigener Lehrberuf mit einer komplexen Ausbildung ist: Die Abwechslung zwischen Pädagogik in der freien Natur und im Lehrsaal des Nationalparkzentrums oder an Schulen.“

Die geführten Touren in den Nationalpark, wie zum Beispiel ins Krimmler Achental, gestaltet Hannes Muhr kurzweilig und informativ und vor allem seine Liebe zum Kleinen und Details machen diese Wanderungen für alle Besucher zu einem großartigen Erlebnis. Obwohl Hannes Muhr Tag für Tag durch seinen Beruf an die schönsten Logenplätze des SalzburgerLandes kommt, hat er seinen persönlichen Logenplatz zuhause: „Mein kleines Forsthaus in Krimml, direkt am Waldrand. Reh, Hirsch und Dachs sind hier meine Gartenbewohner.“ Alle aktuellen Programme, wie geführte Touren zu den Dreitausendern, Wildtierbeobachtungen oder Entdeckungsreisen für Kinder, findet man unter www.hohetauern.at oder www.nationalpark.at  

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