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Auf den Spuren der Bienen in Seeham

Seeham ist mit dem Bienenerlebnisweg um eine Attraktion reicher. Diesen abwechslungsreichen Weg säumen weiße Margeriten, roter Klee und blaue Glockenblumen. Zudem gibt es Interessantes über das Leben der Bienen zu sehen, zu bestaunen und zu erfahren.

Es fliegt, summt und brummt: Wenn Blumen, Bäume und Sträucher blühen, haben Hummeln, Honig- und Wildbienen Hochsaison. Sie sammeln Pollen, saugen Nektar und fliegen emsig zwischen ihren Stöcken, Feldern und Wiesen hin und her. Auf dem 2,2 Kilometer langen, behindertengerechten Bienenerlebnisweg erfahren die Besucherinnen und Besucher vieles über die emsigen Bestäuber unserer Apfel- und Kirschbäume, Erdbeeren und Brokkoli. Zudem gibt es wunderschöne Ausblicke auf den idyllischen Obertrumer See und die hügelige Landschaft im Flachgau.

Das Highlight des Bienenerlebnisweges ist der Bienenpavillon: Da gibt es viele Informations-Tools, ein Bienenhaus mit Honigbienen-Schaukasten und Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln („Bienenhotels“). Sehr interessant ist der Blick in einen Bienenstock. Mit Hilfe einer sogenannten Fotobeute kann das Leben der Immen beobachtet werden: Arbeiterinnen kommen vollgepackt mit Pollen in den Stock, andere ernähren die Königin und die junge Bienenbrut. „Damit die Bienen ihre Arbeit machen können, brauchen sie viele blühende Blumen, Bäume und Sträucher“, sagt ein Imker. Zudem Nektar und Pollen ohne Pestizide (Umweltgifte, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um hohe Erträge zu erzielen). Pestizide sind Bienengifte. Sie werden weltweit für das Bienensterben mit verantwortlich gemacht. „In Gärten und auf Balkonen sollten wir Blumen blühen lassen und auf Pestizide unbedingt verzichten“, betont der Imker.

Den Bienenerlebnis-Weg säumen keine einheitlich grünen Wiesen ohne Blumen, sondern eine bunte Vielfalt mit gelbem Hornklee, blauen Glockenblumen und rotem Klee. Damit finden die Brummer ausgewogene Ernährung, bleiben gesund und müssen nicht verhungern.

Der Themenweg ist 2.200 Meter lang und durchgehend rollstuhlgeeignet. Geöffnet hat er von April bis Oktober täglich von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr. Beim Tourismusbüro gibt es die Eintrittskarten: 1 Euro für Kinder und 2 für Erwachsene. Familien bezahlen 4 Euro. Der Weg beginnt beim Tourismusbüro und endet beim Bioladen.

 

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