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Wenn die Magnolien wieder blüh’n…

Wenn die Magnolienbäume am Markartplatz ihre pudrig-pastellfarbenen Blüten öffnen, strömen Bienen ebenso wie Romantiker auf die Grünfläche zwischen Salzburger Landestheater und Mozarts Wohnhaus. Die einen, um Nektar zu sammeln. Die anderen, um die Blütenpracht aus nächster Nähe zu bewundern. Anja Breu ist eine von ihnen: Für die Floristin und Hochzeitsplanerin aus Fuschl am See ist die Magnolienblüte Inspiration, aber auch zugleich der Startschuss in die Hochsaison. Ab nun wird im SalzburgerLand wieder geheiratet: Ob die Magnolien dabei eine Rolle spielen, verrät die Expertin.

Zu keiner anderen Zeit herrscht so ein Trubel auf dem Markartplatz wie zur Magnolienblüte. Von einem Tag auf den anderen scheint es Frühling in der Salzburger Altstadt geworden zu sein. Und schon sind sie ausgewintert: Die großen Gefühle, die Romantik, die Verliebtheit und der Zauber des Neubeginns. Die Blüten der Tulpenmagnolie sind märchenhaft filigran, wirken beinahe unecht in ihrer Pracht und versetzen mit ihren Rosé- und Pinktönen den Markartplatz in einen waren Blütenrausch. Auch Anja Breu von Blumen und Gartendesign Brandstätter nutzt diese Zeit für einen Abstecher in die Stadt. Sie liebt die Magnolien von Kindesbeinen an und findet es außerordentlich schade, dass diese nicht öfter bei Hochzeiten zum Einsatz kommen: „Die Magnolie steht für wahre Liebe, Schönheit, Reinheit und Anmut, doch leider sind die Blumen extrem teuer, sodass sie selten verwendet werden.“

Ästhetik für die Stadt

Einige der Magnolienbäume am Markartplatz sind bereits an die 60 Jahre alt, schätzt der Biologe und Salzburg-Experte Dr. Reinhard Medicus: „Mitte der 1950er Jahre gab es Überlegungen, die Grünfläche am Markartplatz aufzulassen und anstelle dessen Parkplätze zu errichten. Zum Glück konnte sich Stadtgartendirektor Otto Kreiner mit seinen Plänen für eine Grünfläche in der Platzmitte durchsetzen: Aus dieser Zeit stammen auch die zwei ältesten der insgesamt sechs Magnolienbäume.“ Magnolien stammen aus dem ostasiatischen Raum, in Europa wurden sie erst um 1900 bekannt. „Magnolienbäume waren in den 1950er Jahren gewiss nicht alltäglich, aber durch ihre Schönheit und Ästhetik haben sie zu einer deutlichen Aufwertung des Platzes geführt,“, so Dr. Reinhard Medicus.

Brautpaare lieben Pastelltöne

Kein Wunder also, dass zahlreiche Brautpaare, die sich im nahegelegenen Schloss Mirabell – dem schönsten Standesamt der Welt – das Ja-Wort gegeben haben, zum Foto-Shooting auf den Markartplatz kommen: Fallen die filigranen Blätter ab, bilden sie einen farbenfrohen Blütenteppich. Ein Anblick, den Anja Breu besonders liebt: „Ästhetik ist ein großes Thema bei Hochzeiten: Details werden immer wichtiger. Und da spielen natürlich auch die Blumen eine wichtige Rolle. Was mich besonders freut: Auch Männer reden immer öfter beim Blumenschmuck mit und sagen, was sie möchten und was nicht. Pastellfarben stehen jederzeit hoch im Kurs – vor allem bei den Hochzeiten im Wonnemonat Mai.“

Fotos © SalzburgerLand Tourismus, Michael Groessinger

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