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Von Logenplatz zu Logenplatz … am Salzburger Almenweg

Auf dem 350 Kilometer langen Salzburger Almenweg liegt das Glück am Wegesrand: 120 bewirtschaftete Almhütten, überraschende Begegnungen mit Gämsen und Murmeltieren, traumhafte Sonnenuntergänge und kleine Jausenplätzchen mit sagenhaftem Ausblick. Und außerdem: Die Wanderungen sind individuell planbar – weniger geübte Wanderer oder Familien mit Kindern finden hier gleichermaßen abwechslungsreiche Routen wie echte Bergfexe!

Nachdem der Salzburger Almenweg auf seiner gesamten Strecke alle fünfundzwanzig Pongauer Tourismusorte miteinander verbindet und – wie man erahnen kann – jede Region bzw. jeder Ort seine eigenen Besonderheiten und Schönheiten besitzt, gestaltet sich das Finden eines EINZIGEN Logenplatzes auf diesem schönen Fleckchen Erde wohl nicht allzu einfach! Deshalb ein kleiner, größerer Auszug meiner ganz persönlichen Logenplätze entlang des Salzburger Almenweges …

Etappe Nr. 1, 2, 3

Diese Wanderung führt von Pfarrwerfen am Fuße des Hochkönigs bis über den Dientner Sattel, zum Schneebergkreuz. Der Almenweg führt hier unmittelbar oberhalb von Mühlbach am Fuße des imposanten Hochkönig-Massivs vorbei und verläuft in nahezu gleichbleibender Höhe an der Südflanke des Hochkönigs Richtung Westen. Die ganze Strecke wird vom herrlichen Panorama Richtung Alpenhauptkamm und auf die Südwände des Hochkönigs begleitet. Und wie soll es am Almenweg anders sein? – Entlang des Weges laden zahlreiche Almen zur Einkehr ein!



Etappe Nr. 4, 5

Hier führt der Almenweg vom Schneebergkreuz weiter in Richtung Süden, vorbei an kleinen Teichen und kleinen Bächen. Ein toller Aussichtspunkt bietet sich hier auf dem Gipfelkreus des 1.817 m hohen Hocheggs: Man blickt nun besonders schön zu Hochkönigmassiv, Tennengebirge und gar dem Dachstein! Weiter in Richtung Süden gelangt man nach Goldegg-Weng und dort zum idyllisch gelegenen Böndlsee, wo sich an warmen Sommertagen eine erfrischende Bademöglichkeit bietet!



Etappe Nr. 6, 7, 8, 9, 10

Entlang des Almenweges, am Weg von Goldegg, vorbei an dem Ort Lend gelangt man dann in das Gasteinertal! Von Dorfgastein bis Bad Hofgastein und weiter nach Bad Gastein bieten sich stets eine ganze Menge bewirtschafteter, uriger Almhütten – die vielfältig von Hoch- zu Niederalmen reichen – an. Zu den ganz besonders schönen Almgebieten zählt u.a. die Gadaunerer Hochalm in Bad Hofgastein, die geprägt ist von einer Vielzahl an natürlichen Biotopen wie z.B. Alpenrosengebüsche, Zwergstrauchheiden, Windkantengesellschaften oder Hochgraswiesen. In tieferen Lagen, am Weg zur Hochalm, finden sich etwa Wildheumähder oder Grünerlengebüsche.

Etappe Nr. 11, 12, 13, 14

Von Bad Gastein geht es weiter in Richtung Sportgastein – wo man den Tauern bereits sehr nahe ist. Dort passiert man entlang des Weges den schönen Bockhartsee (Stausee), wo man oberhalb einen herrlichen Ausblick auf die Gipfel der Goldberg- und Ankogelgruppe und runter ins Nassfeld (Sportgastein) genießen kann! Von Sportgastein führt der Weg retour über Bad Gastein und von dort über das Kötschachtal weiter nach Hüttschlag, im Großarltal. Obwohl der Almenweg an sich talwärts weiter in Richtung Hüttschlag verläuft, am Weg vom Kötschachtal in Richtung Hüttschlag bietet sich die Möglichkeit, den Gipfel des Gamskarkogels zu erklimmen. – Der Gamskarkogel ist mit seinen 2.467 m der höchste Grasberg Europas, direkt am Gipfel steht die bewirtschaftete Gamskarkogelhütte (bei den Einheimischen oft auch als „Bad Gasteiner Hütte“ bekannt), die zu den ältesten Schutzhütten des Alpenraumes zählt und 1828 im Auftrag von Erzherzog Johann erbaut wurde.



Etappe Nr. 15, 16

Diese Wanderung führt von Hüttschlag über den wunderschönen Tappenkarsee zu den Draugsteinalmen. Der Almenweg verläuft hier stets durch reizvolles, offenes Gelände, das mit bodendeckenden Sträuchern und Lärchen bewachsen ist. Der wohl schönste Abschnitt dieses Almenweg-Stückes ist aber mit Sicherheit der Abstieg vom Karteistörl hinunter zur Tappenkarseehütte, dem Tappenkasee und der Tappenkarseealm. Wenn man etwas später dran ist oder einfach den herrlichen Blick auf das Gebirgspanorama und den Tappenkarsee länger genießen will, soll man unbedingt eine Übernachtung auf der Tappenkarseehütte einlegen!

Copyright: T. Wirnsperger

Etappe Nr. 17, 18

Das gesamte Großarltal talauswärts geht es weiter in Richtung Wagrain-Kleinarl. Von dort über die Bergstation der Grafenbergbahn kann man über den Penkkopf zur Kleinarler Hütte gelangen. Auf 1.754 m ist die Kleinarler Hütte im Sommer gut zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreichbar, im Winter ist das Gebiet rund um die Hütte mit den herrlichen Tiefschneehängen ein wahrliches Eldorado für Tourenskigeher! Ob Sommer oder Winter, auf der Kleinarler Hütte wird man mit einem atemberaubenden Ausblick über Dachstein, Watzmann, Großglockner und Ankogel belohnt!



Etappe Nr. 19, 20, 21

Den Almenweg entlang von Kleinarl über den Panorama Höhenwanderweg gelangt man nach Flachau. Vorbei an lichten Wäldern, sanften Almen und einem Grat entlang kommt man in das wunderschöne Almengebiet der Lackenalmen in Zauchensee. Die Flora ringsum ist der reinste Alpenkräutergarten und die offene Tür der Almen verheißt stets eine gemütliche Einkehr!

Etappe Nr. 22, 23, 24, 25

Vom Lackenkogel weiter über Obertauern – mit einem traumhaften Panoramablick über die Radstädter Tauern – gelangt man an einen ganz besonders eindrucksvollen Ort – den Oberhüttensee und die Oberhütte. Bevor man zum Oberhüttensee kommt kann man aber noch die Lungauer und Steirer Kalkspitzen sehen. Der Almenweg führt am Ufer des Oberhüttensees vorbei, der an warmen Tagen sogar zu einem Sprung ins kühle Nass einlädt.

Etappe Nr. 26, 27

Von Obertauern weiterführend über das kleine Bergdorf Forstau führt der Almenweg weiter nach Radstadt. Von Radstadt aus erreicht man den Roßbrand. Der Roßbrand zählt zu den schönsten Aussichtsbergen der Ostalpen mit Panoramablick auf insgesamt nahezu 150 Alpengipfel – darunter in nächster Nähe etwa das Dachsteinmassiv oder die Bischofsmütze!



Etappe Nr. 28, 2
9, 30, 31

Dieser Abschnitt ist ein absolutes Highlight für Liebhaber bizarrer Kalksteinformationen. Von Filzmoos ausgehend führt der Almenweg hier in Richtung Sulzenhals. Ein herrlicher Ausblick auf die Kalkspitzen des Dachsteinmassivs mit Torstein, Dachstein-Südwand und Rötelstein „entschädigen“ den etwas anstrengenderen Aufstieg.


Nun bin ich angelangt am Ende meines kleinen, größeren Auszugs an ganz persönlichen Logenplätzen entlang des Salzburger Almenweges, in der Hoffnung, dass für den Ein oder Anderen von euch doch auch ein ganz besonderer Logenplatz mit dabei war …

Copyright Bilder: H. Raffalt, SLTG, TVBs

 

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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von Wolfgang Kuhn

    Wer hier noch nicht unterwegs war, sollte den Salzburger Almenweg unbedingt in seine to-do Liste für den Sommer 2012 aufnehmen, es zahlt sich aus!

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