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„Stille Nacht“ zieht ins Festspielhaus ein

Im Jubiläumsjahr 2018 steht auch das Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus ganz im Zeichen von „Stille Nacht!“.

Wer jemals in den Genuss einer Aufführung des Adventsingens gekommen ist, wird sich wenig wundern, dass das 200 Jahre Jubiläum des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ auch vor den Toren des Festspielhauses nicht Halt macht. Im Gegenteil, es war nur eine Frage der Zeit bis die beide Kulturgüter auf der Bühne zusammentreffen würden. Nun – im Advent 2018 ist es soweit.

Wie jedes Jahr konzipiert Intendant Hans Köhl auch heuer wieder ein gänzlich neues musikalisch-szenisches Werk. Wer Köhl kennt, weiß, dass er sich mit großer Freude, aber ebenso großer Verantwortung an die Umsetzung gemacht hat.

Die Bühne des Salzburger Adventsingens

Schlichtes, stilles Erlebnis

Ganz im Sinne des „Stille Nacht“ Liedes wird das Adventsingen 2018 ein stilles, schlichtes Erlebnis. Die traditionellen Höhepunkte, wie der Auftritt der Hirtenkinder und das Singen des Andachtsjodlers werden in der rund 1 ¾ Stunden dauernden Aufführung natürlich nicht fehlen.  Gekonnt verknüpft der Intendant die Weihnachtsgeschichte mit der Entstehungsgeschichte des Liedes. Angesiedelt ist das Geschehen am Dorfplatz von Oberndorf, wo 1818 erstmals in der heute nicht mehr stehenden Kirche „Stille Nacht“ erklang.

Zum Inhalt

Eigentlich wollten den Oberndorfer Kirchensinger, die gleichzeitig auch begeisterte Theaterspieler sind, unter der Leitung von Joseph Mohr die neue Haydn-Messe einstudieren. Aber die verstimmte Orgel macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Schon einmal zusammengekommen, beschließen sie kurzerhand, stattdessen das Weihnachtsstück zu proben, mit dem sie an den Feiertagen auf Tournee gehen wollen. So schlüpft Josef Mohr in die Rolle des Josef, eine zum Chor gehörende Heilerin spielt Maria, die Mesnerin wird zur Base Elisabeth… Das Spiel bzw. die Probe nimmt ihren Lauf und endet mit dem Andachtsjodler. Womit sich der Kreis des Adventsingens wieder schließt.

Tickets

Die Karten für das Jubiläumsadventsingen waren von Beginn an sehr begehrt und alle Termine sind längst ausverkauft. Aber, so das Team des Adventsingens, es lohnt sich, immer  mal wieder in den Onlineshop reinzuschauen. Denn gar nicht so selten werden Karten kurzfristig wieder zurückgegeben. Für alle, die keine Karten mehr bekommen, wird es eine Zusammenfassung der schönsten musikalischen Darbietungen wieder auf CD geben.

Josefa Hüttenbrenner, Heinz Erich Klier, Hans Schimböck, Thomas Heißbauer

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