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Polaroid Touren durch die Stadt Salzburg

Kennen Sie Instawalks? Sie wissen schon, wenn Menschen bewaffnet mit Handy(kameras) unterwegs sind, um zu verschiedensten Themen spannende Fotomotive zu suchen, zu knipsen und dann unter einem bestimmten Hashtag auf Instagram hochzuladen. Irgendwie so ähnlich, aber dann doch auch wieder ganz anders funktioniert die Polaroid Tour. Und eins vorweg – es macht riesengroßen Spaß.

Vergessen Sie jetzt einmal alles, was Sie jemals über Fotografie und/oder Handyfotografie gehört oder gelernt haben. Denn bei dieser Tour kommen – wie der Name ja schon vermuten lässt – original Polaroidkameras zum Einsatz! Abgesehen davon, dass das Ding an sich irgendwie unhandlich wirkt und man sich erst an die Art der Bedienung gewöhnen muss und auch die Bildqualität – sagen wir mal – anders ist, sind die Ergebnisse trotzdem total witzig und herrlich old-fashioned.
Aber Retro liegt ja im Trend, das haben auch die Organisatoren der Polaroid Touren erkannt und sind mit ihrer Idee ziemlich erfolgreich. Nach Wien, Graz, sowie Warschau und Rom ist Salzburg nunmehr die fünfte Stadt, in der diese Touren angeboten werden.
Das wollten wir uns keinesfalls entgehen lassen.

Spannende Blickwinkel und originelle Ansichten

Wir treffen uns  gemeinsam mit einigen anderen Interessierten mit unserem Guide Caroline am Mirabellplatz. Bevor es richtig losgeht, suchen wir uns einen Platz im nahen Kurgarten und lassen uns zunächst einmal in die Funktionsweise der Kamera einweisen. Selbstverständlich bekommt jeder Teilnehmer seine eigene Polaroid zur Verfügung gestellt, inklusive Film. Nach einigen leeren Probeabdrücken, ist die erste Hürde genommen. Die Filme sind rasch eingelegt und dann kann es schon losgehen. Wer das Handling heraussen hat, steht vor der nächsten Herausforderung: Denn der Film ist auf nur acht Fotos beschränkt!!! Da wollen das Motiv und der Ausschnitt wohl überlegt sein. Bei so wenigen Bildern hat man die Qual der Wahl.
Nur sehr zögerlich werden daher auf der ersten Station des Rundgangs, dem Mirabellgarten, die Kameras gezückt. Jeder spürt eine fast ehrwürdige Scheu. Weiter geht es über den Markatplatz, durch die Linzergasse in die Steingasse. Langsam zerteilt sich die Gruppe ein wenig, und jeder macht sich auf die Suche nach spannenden Blickwinkeln und originellen Ansichten. Die ersten Bilder – farblich noch nicht ganz ausgereift – werden herumgereicht und verglichen.

Von der rechten Altstadtseite wechseln wir über den Mozartsteg auf die linke Seite. Caroline, die die Tour zusammengestellt hat, weist immer mal wieder auf sehenswerte Motive hin. Natürlich kommen auch die klassischen touristischen Ansichten nicht zu kurz. Doch wer den Kopf hin und wieder senkt oder hebt entdeckt noch viel mehr.

Langsam aber sicher füllen sich die Taschen mit entwickelten Fotos und es gilt gut zu überlegen, was noch fotografisch festgehalten werden soll. Die letzten Stationen führen uns durch die Getreidegasse, vorbei am Rathaus, zum Kapitelplatz, über den Friedhof St. Peter bis in den Innenhof der gleichnamigen Kirche. Hier am Schlusspunkt der gut zwei-stündigen Polaroid-Tour werden noch einmal alle Bilder miteinander verglichen. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Fotos geworden sind, obwohl doch alle dieselbe Strecke zurückgelegt haben.

Unser Fazit: Es hat Spaß gemacht – nicht nur das Handling mit der für uns neuen Kamera, sondern auch das bewusste Achtgeben auf spannende Bildmotive. Egal ob Gast oder Salzburger – die Polaroid-Tour ist eine tolle Möglichkeit, die Stadt ganz bewusst wahrzunehmen und zu entdecken.

Nähere Infos unter sophort.com

Fotos  © Hammerl

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