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Sightseeing einmal anders

Die einen erkunden die Stadt bequem mit dem Hop-on Hop-off-Bus, andere schließen sich einer geführten Stadttour an oder machen sich auf eigene Faust auf den Weg. Für Sportliche gibt es ab sofort in Salzburg auch eine dritte Variante, die Stadt kennenzulernen – Sightrunnig oder Sightwalking.

Zwei junge Sportwissenschafter – die Sportsbrothers – begleiten Gäste und Einheimische auf den von ihnen zusammengestellten verschiedenen Touren. Zur Auswahl stehen der „Mozart City Run“, „Hellbrunn“, Spirit of Art“, „Mozart meets Mirabell“ und „Urban nature“.

Einzige Grundvoraussetzung: Spaß an der Bewegung in der freien Natur und ein passendes Outfit. (Handtuch und Getränk werden von den Sportsbrothers zur Verfügung gestellt.)

Mozart City Run

Ich entscheide mich an diesem warmen Frühsommertag für den „Mozart City Run“ und freue mich darauf, meine Heimatstadt einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Ausgerüstet mit Laufbekleidung und Sportschuhen unterscheide ich mich zunächst nur wenig von „normalen“ Touristen, die in kurzen Hosen und T-Shirts die Salzburger Altstadt bevölkern. Spätestens nach dem ersten Anstieg Richtung Festung wird sich das ändern.

Aber der Reihe nach: Ich treffe mein beiden Sightrunning-Begleiter am Mozartplatz, von wo aus wir, nach einer kurzen Einführung in das bevorstehende Programm und einem historischen Ausflug in die Zeit von Wolfgang Amadeus Mozart, unsere Tour starten.

Über den Dächern der Stadt

Über den Residenzplatz und den Kapitelplatz geht es durch die Festungsgasse hinauf Richtung Festung. Die ersten Schweißperlen bilden sich und die ersten verwunderten Blicke anderer Touristen folgen unserem Weg bergauf. Doch alle Anstrengung wird belohnt durch den grandiosen Blick über die Dächer und Kirchtürme der Salzburger Altstadt. Eine kurze Verschnaufpause im Schatten, ein Schluck Wasser und weiter geht es – unter der Festungsbahn durch, über den Mönchsberg weiter bis zur Richterhöhe. Der Blick schweift über den Untersberg im Hintergrund, das Schloss Leopoldskron und den Leopoldskroner Weiher. Daneben leuchten verlockend blau die Becken des Freibades. Was gäbe ich jetzt um einen erfrischenden Sprung ins kühle Wasser! Statt dessen wir das Training intensiviert – unter Zuhilfenahme eines Therabandes stehen Arm- und Beinmuskelkräftigungen auf dem Programm. Die Schweißperlen beginnen zu tropfen.

Durch die Altstadt

Wir folgen noch kurze Zeit dem schattigen Weg auf dem Mönchsberg, bevor es über die Holzmeisterstiege wieder in die Altstadt hinunter geht. Vorher machen wir noch einmal einen Sightseeing- und Trainingsstopp mit Blick auf die Franziskanerkirche und Dom.

Der Weg führt uns vorbei an den Festspielhäusern in die – wie immer – stark frequentierte Getreidegasse. Slalomlaufend schlängeln wir uns an den Menschen vorbei. Spätestens jetzt ist der Unterschied zwischen Sightrunning und Sightseeing deutlich erkennbar. Vorbei an Mozarts Geburtsshaus laufen wir über den Alten Markt mit Salzburgs ältestem Kaffeehaus, dem Tomaselli, durch die Siegmund-Haffner-Gasse hinauf, passieren die Franziskaner Kirche und biegen in den Innenhof von St. Peter ein. Zu jeder Sehenswürdigkeit wissen die Sportsbrothers interessante Geschichten zu erzählen.

Die letzte Etappe unserer Sightrunning-Tour führt uns über den Domplatz, wo alljährlich zur Festspielzeit der „Jedermann“ aufgeführt wird, den Kapitelplatz zurück auf den Mozartplatz.

Toll war es und ich wurde einmal mehr davon überzeugt, dass Salzburg eine der schönsten Städte der Welt ist.

www.salzburg-sightrunning.at

Für alle, die mehr wollen: Die Sportsbrothers bieten auch Personal Trainings, individuelle Trainingskurse, Firmentrainings und einiges mehr an. Nähere Infos unter www.sportsbrothers.at.

Fotocredits © Hammerl & Sports Brothers

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