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Mit dem SUP Board auf der Salzach

Wir haben uns der Herausforderung gestellt und sind mit dem Stand-up-Paddle-Board die Salzach hinunter gefahren. Selbstverständlich mit entsprechender Ausrüstung und professionellem Guide.

Stand-up-Paddling, also kurz SUP, liegt voll im Trend. Vor allem auf den diversen Salzburger Seen sieht man die Sportler, die sich, scheinbar auf dem Wasser stehen, paddelnd vorwärts bewegen. Wer einmal den Trick heraußen hat, steht sicher auf dem breiten Brett und gleitet mühelos über ruhiges, stehendes Gewässer. Wohlgemerkt: ruhiges Wasser, bei leichtem Wellengang ist schon ein wenig mehr Gleichgewichtsgefühl nötig, um nicht kopfüber ins Wasser zu purzeln.

Aber alles kein Problem für uns. Meer- und Seeerprobt wollten wir uns einer neuen Herausforderung stellen. Und die fanden wir an der Salzach, die praktischerweise mitten durch die Salzburger Altstadt fließt und dementsprechend spektakuläre Blicke auf die Türme und Dächer sowie die Festung Hohensalzburg freigibt.

Abfahrt Salzburg Süd

Ohne Guide geht das natürlich nicht und den treffen wir an einem sonnigen Frühsommernachmittag gleich direkt bei der Einstiegsstelle in Salzburg Süd. Rasch noch umziehen (Badekleidung ist Pflicht, wasserfestes T-Shirt von Vorteil) und schon werden wir vom ausgebildeten Stand-up-Paddle Lehrer Alex in die Geheimnisse des SUP im fließenden Gewässer eingeweiht. Noch ein paar Worte zur richtigen Paddellänge und -haltung, Schwimmwesten übergezogen und dann geht es, mit den uns zugewiesenen Boards, hinunter ans Ufer. Kühl und frisch umspült die Salzach unsere nackten Füße – nicht gerade einladend zum Baden, aber das haben wir ja auch nicht vor. Die SUP-Boards werden ins Wasser gelassen und schon stehen wir aufrecht – noch etwas unsicher und wackelig, aber wir stehen. Und wir merken sofort den massiven Unterschied zum ruhigen See. Die Strömung ist nicht zu unterschätzen und es bedarf einer ungeahnten und ungewohnten Kraftanstrengung, das Board in die richtige Richtung zu drehen. In Fließrichtung geht es flott voran und wir wagen uns vom Ufer weg in die Mitte des Flusses.

 

Wir kommen in Fahrt

Langsam beginnen wir die Fahrt zu genießen und lernen, einen Blick zu bekommen für Untiefen und stärkere Strömungen. Schon bald passieren wir den Kaufmann-Steg und kurz darauf den Überfuhr-Steg. Den Auwald zu beiden Uferseiten haben wir längst hinter uns gelassen, und in das Plätschern des Wassers und unserer Paddelschläge mischt sich der Lärm der Stadt. Das Salzachschiff Amadeus nähert sich, wir müssen kräftig paddeln, um auszuweichen und dann gilt es auch noch die, vom Boot verursachten Wellen, zu meistern.

Grandioser Ausblick

Trotz der (körperlichen) Herausforderung vergeht die Fahrt fast zu schnell, schon fahren wir unter der letzten Brücke unserer Strecke durch – dem Makartsteg. Hier heißt es nur mehr Board gegen die Fahrt- und Strömungsrichtung stellen und den unglaublich schönen Blick auf die Salzburger Altstadt zu genießen.
Ein Geständnis muss ich zum Schluss noch los werden: keiner von uns ist trocken angekommen, soll heißen, jeder wurde einmal von seinem SUP-Board abgeworfen. Aber Dank der Schwimmwesten und der professionellen Unterstützungen unseres Guides Alex, waren auch diese unvorhergesehenen, intensiven  Kontaktaufnahmen mit der Salzach kein Problem. Und der Fahrtwind hat uns schnell wieder getrocknet.

Alles in allem war es ein grandioses Erlebnis, das wir allen Stand-up-Paddlern nur empfehlen können. Alle Infos und Anmeldung unter www.stand-up-paddle-salzburg.at.
Und wer noch keine Erfahrung am SUP-Board hat, der kann dies bei einem Einführungskurs schnell nachholen.

Fotos © www.stand-up-paddle-salzburg.at

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