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Matthias Walkner – Triumph bei der Dakar Rallye

Matthias Walkner hat österreichische Rallyegeschichte geschrieben. Er gewann als erster Österreicher die berühmte Dakar Rallye und zählt damit schon jetzt zu den Motorsportlegenden in seiner Heimat.

Nach seinem zweiten Rang im vorigen Jahr hat es der Kuchler 2018 geschafft. Der Erfolg bei der wichtigsten Rallye der Welt ist der bisherige Höhepunkt seiner Motorsportkarriere. Was jetzt noch kommen wird, ist die Zugabe einer einmaligen Karriere.

Erfolgsgarant Walkner

Matthias Walkner wurde das Motocrossfahren fast in die Wiege gelegt. Schon als kleiner Junge drehte er seine ersten Runden am Motorrad in seiner Heimatgemeinde Kuchl. Kein Wunder, sein Vater war selbst begeisterter Motocrossfahrer. Während die große Schwester Eva auf den Skiern im Winter Karriere machte, blieb ihr Bruder dem Motorrad treu und kämpfte sich bis an die Spitze im Motocross

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Matthias Walkner mit seinem Mentor Heinz Kinigadner

Nach dem Gewinn der WM in der MX3-Klasse wechselte er von den Motocrossfahrern in die Rallye-Sparte und bewies von Anfang an, dass er auf den Langstrecken ebenso zu den Besten gehören kann. Klar, die Navigation auf den Strecken lernt man nicht von heute auf morgen und Matthias musste gerade hier gehörig Lehrgeld zahlen. Doch bereits beim ersten Antreten bei der legendären Rallye Dakar ärgerte er die Favoriten gehörig, bis ihn eine Lebensmittelvergiftung aus dem Rennen warf. Danach folgte er WM-Titel im Rallyecross und die Verletzung.

Comeback ohne Kompromisse

Sein Oberschenkelbruch zwei Jahren Jahr warf ihn natürlich zurück, doch lernte er in der Zeit bis zu seinem Comeback viel dazu. So überließ er auch in seiner Vorbereitung auf das Rennen in Südamerika Nichts dem Zufall. Selbst eine Trainingseinheit am Kitzsteinhorn gehört zu seinem Trainingsplan dazu, um sich besser an die Höhe zu gewöhnen, immerhin führt die Dakar-Strecke auf über 4000 Meter in die Berge.

Die heurige Dakar Rallye war die bisher schwerste in ihrer Geschichte. Starke Regenfälle, Temperaturen von Minusgraden bis heiße 30 Grad und dazu noch Marathonstrecken bis knapp an die 1000 Kilometer – das alles mussten der Kuchler überstehen um am Ende ganz oben am Stockerl zu stehen. „Diese Dakar Rally war absolut die härteste Rally, die ich jemals gefahren bin. Sie wird für lange Zeit auch die schönste Erinnerung sein.“, erklärt Matthias bei seiner Ankunft in Salzburg. Mal sehen was die Zukunft für den Sportler noch bringen wird. Trotz Legendenstatus hat Walkner ja noch viel vor in den nächsten Jahren.

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