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Kraft tanken durch Wandern

Der Salzburger Almenweg bietet viele lohnenswerte Ziele. Ein Kraftplatz im Frühling wäre etwa die Wanderung zur Hirtenkapelle bei Goldegg-Weng.

Regelmäßiges Wandern ist gut für Herz und Kreislauf und wenn wir regelmäßig wandern, dann ist es auch ein gutes Ausdauertraining. Dieses kommt wieder vorrangig der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zugute: Ein trainiertes Herz braucht nicht so oft zu schlagen, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen, der Puls ist in Ruhe und bei körperlicher Belastung niedriger, der Blutdruck eher normal und stabil. Zudem verbessert Ausdauersport die Lungenfunktion, wodurch die Atemzüge tiefer werden und bei jedem Mal Luftholen mehr Sauerstoff aufgenommen werden kann. So kommt man bei körperlichen Anstrengungen jedweder Art nicht mehr so schnell ins Schnaufen, und das Herz pocht nicht mehr so wild.

Wandern wirkt 

Deshalb geht es heute in einer leichten Frühlingswanderung zur Hirtenkapelle oberhalb von Goldegg. Diese gemütliche Tour ist bei sonnigem Wetter ein großer Genuss und führt auf ein lichtes Sonnenplateau oberhalb des Böndlsees bei Goldegg-Weng.

Der Böndlsee ist einer der wärmsten Seen im SalzburgerLand

Ich starte direkt beim Böndlsee, der etwa dreieinhalb Kilometer entfernt von Goldegg-Weng auf gut 800 Metern Seehöhe liegt. Trotz dieser Höhe gehört dieser Moorsee zu den wärmsten Seen in Salzburg und liegt eingebettet in ein herrliches Wandergebiet. Hier warten viele weitere Genussziele. Heute strahlt der Himmel blitzblau und das sanfte Grün der Wiesen lockt schon die ersten Badegäste.

Die Wanderung ist für die ganze Familie und auch für Mountainbiker geeignet.

So spaziere ich rund 30 Minuten bis zum Irrsteinbauer, wo noch ein gebührenpflichter Parkplatz auf weniger gehfreudige Wanderer warten würde. Ab hier kürze ich die Forststraße durch einige gut sichtbare Aufwärtssteigspuren ab. 

Nach der Hackeralm geht es durch einen lichten Lärchenwald zum Mittersteinrundweg. Wegweiser beschildern diese Wanderung. Die Fernblicke zu den noch schneebedeckten Gipfeln der Dientener Grasberge, der Marbachhöhe und der Klingspitz sind zu dieser Jahreszeit besonders schön.
Am Ende der Forststraße wird der Weg schmäler, auf der linken Seite steht eine Jagdhütte. Ich gehe nach rechts über eine große Lichtung in Richtung eines sehr dichten Fichtenwaldes und relativ flach bis zur Hirtenkapelle am Meislstein (1.384 m). Hier mache ich eine kleine Pause, denn die Ausblicke werden nun atemberaubend schön: Ich kann von hier über das Salzachtal blicken, auf die Hohen Tauern und auf das majestätische Hochkönigmassiv.

Das malerische Ziel der Wanderung

Die Kapelle wurde erst 1999 vor dieser eindrucksvollen Kulisse auf einer Bergkuppe erbaut. Durch ein kleines Guckloch kann man in das hübsch gestaltete Innere der Kapelle schauen. Zurück gehe ich in Richtung Süden auf dem Grasweg an einer markanten Baumgruppe vorbei und weiter zur beliebten Jausenstation Meislsteinalm. Über den gesperrten Fahrweg gehe ich bis zur Hackeralm, wo sich die Runde wieder schließt.

Alle Fotos © Maria Riedler

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