Sie befinden sich hier » SalzburgerLand Magazin » Kunst & Kultur » Intuition. Reflexion. Innenschau.

Intuition. Reflexion. Innenschau.

Das Raunächtetagebuch von Nina Stögmüller ist ein Begleiter durch die „zwölf heiligen Nächte“ im Jahr – den so genannten Raunächten. In diesem kurzweiligen Buch laden Märchen zum Schmunzeln, Nachdenken und Reflektieren ein. Wer Lust hat, schreibt seine Gedanken ins Buch und färbt die vielen Zeichnungen bunt.

Zeit zum Innehalten, sich eine Auszeit gönnen und gemeinsam mit seinen Lieben eine ruhige Zeit verbringen: Die zwölf Raunächte zwischen der Wintersonnenwende und dem Dreikönigstag sind eine besondere Zeit. Viele haben frei und nützen die Tage zum Wandern, Skifahren, Lesen oder für Besuche bei Verwandten und Freunden .
In früheren Zeiten galten Raunächte als heilig, geheimnisvoll und manchmal auch als gefährlich. Nina Stögmüller hat über diese besondere Zeit ein Buch geschrieben. „Es gibt darüber nicht viel Literatur, dafür umso mehr überliefertes Wissen, Bräuche, Rituale und Aberglauben“, sagt sie. In „Mein Raunächtetagebuch“ erzählt die Autorin Raunachtmärchen zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Stögmüller: „Ich möchte in Form meiner Märchen dazu beitragen, dass unsere Welt ein bisschen zauberhafter wird. Beim Lesen von märchenhaften Geschichten kann man besonders gut zur Ruhe kommen und auch einmal vom Alltagsstress abschalten“, sagt sie.

Die Zeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr galt seit jeher als mystisch und geheimnisvoll. Perchtenläufe finden in vielen Salzburger Gemeinden schon in der Adventzeit statt. Frau Percht gilt als Mutter der Raunächte. Sie symbolisiert den Zyklus von Geburt, Werden und Tod. Sie erscheint in den Raunächten meist als alte Weise die durch das Land zieht und den Menschen hilft das alte Jahr gut abzuschließen.

Was die Raunächte heute so mystisch macht, sind die Bräuche, die diese Zeit begleiten. Es heißt zum Beispiel was man in den Raunächten träumt wird wahr. Jede Nacht steht für ein Monat im neuen Jahr. Die erste Raunacht – die Wintersonnenwende am 21. Dezember – gilt dem Jänner, die zweite zwischen dem 25. und 26. Dezember, dem Februar und so weiter. Der sechste Jänner – der „Dreikönigstag“ gilt als Abschluss der Raunächte.

Stögmüller lädt mit „Mein Raunächtetagebuch“ ein, während den Raunächten bewusst in sich zu gehen und persönliche Eindrücke, Gedanken und Träume schriftlich festzuhalten, um die so gewonnenen Erkenntnisse im neuen Jahr positiv nutzen zu können. Das 160 Seiten zählende Buch ist im Anton Pustet Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro; ISBN 978-3-7025-0843-2.

Voriger Beitrag

Der längste Poetry Slam der Wel … »

Nächster Beitrag

Silvesterbräuche im SalzburgerL … »

Ihre Meinung ist gefragt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

mit Facebook kommentieren

Kommentare

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Blogheim.at Logo

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen