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Gruselwandern in Salzburg

Wer es liebt sich zu gruseln und grausame, blutrünstige Geschichten, Sagen und Legenden anzuhören, ist bei der Gruselwanderung durch Salzburgs Altstadt genau richtig. Der Hexenprozess und die Hexensabatte im 17. Jahrhundert sind ein wesentlicher Bestandteil dieser ausgefallenen Führung.

An unterschiedlichen Schauplätzen in der Altstadt werden den Zuhörern brutale Geschehnisse geschildert. Eine der berühmtesten Legende bezieht sich auf die Festung Hohensalzburg. Dort soll eine „weiße Frau“ in Vollmondnächten ihr Unwesen getrieben haben. Jeder der sie zu berühren wagte, war danach verwirrt und wurde in die Christian-Doppler-Klinik eingewiesen.

 

Es werden auch die unterschiedlichen Foltermethoden beschrieben, die im Rathaus, am Waagplatz und in der neuen Residenz praktiziert wurden.

Sabine Rath, Fremdenführerin, bot ihrem Publikum ein umfangreiches Programm zum Schaudern. Sie vermittelte einen guten Eindruck über das Leben, die Ängste und den Alltag unserer Salzburger Vorfahren. Manchmal wurde  man aus der  fesselnde Stimmung durch das rege Treiben auf den Straßen, laute Musik, Gelächter und Gesprächen aus den Cafés und einer zufällig stattfindenden glamourösen Modenschau kurzzeitig herausgerissen und in das heute versetzt.

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