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Es fliegt, es fliegt, es fliegt: Ein Adventmarkt

Wenn es am dritten Adventsonntag tief drin im Glemmtal dämmrig wird, dann beginnt einer der ungewöhnlichsten Adventmärkte in den Bergen. In Hinterglemm kann dabei schon mal dem nahenden Christkind entgegengeflogen werden.

In den 15 Gondeln des 12er Express trägt es sich ab dem späten Nachmittag zu: Diese werden zu Ständen umfunktioniert, bei denen es unter anderem Kunsthandwerk und Erzeugnisse aus regionaler Landwirtschaft zu bestaunen und erwerben gibt. Zur nunmehr dritten Auflage erfreuen sich die Veranstalter mehr Ausstellern denn je, so wird es in diesem Jahr keine separaten Besuchergondeln mehr geben, da alle 15 Kabinen für die Verwandlung in schwebende Adventstände vorgesehen sind. Die geräumigen Gondeln laden zum geselligen Verweilen und Gustieren ein und bieten ohnehin genug Platz für Besucher und Standler.

Der Mix aus regionalen Gaumenfreuden, musikalischen Leckerbissen, edlen Tröpfchen und allen weiteren Programmpunkten erstreckt sich darüber hinaus auch auf Berg- und Talstation. Damit ist dieser Adventmarkt auch für all jene interessant, die sich nach mehr als nur einer Tasse Glühwein auch wieder nach festem Boden unter den Füßen sehnen.

Ungewöhnliches Konzept, guter Zweck

Ausgefallen wie der Adventmarkt selbst ist auch die Preisgestaltung: Diese ist nämlich wortwörtlich ausgefallen, es gibt sie nicht, vielmehr erwarten Organisatoren und Helfer die Besucher mit freier Verköstigung. Diese Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Freiwilligkeit. Es soll Bewusstsein geschaffen werden, dass mitunter keine Adventmarktstände, sondern Menschenleben in der Schwebe sind – gegen einige schwere Krankheiten gibt es leider bis heute keine zuverlässigen Mittel.

Immer öfter kann der Kampf gegen Krebs bei voranschreitender Erkenntnis der Forschung aber gewonnen werden. Umso mehr macht es deshalb Sinn, wenn man beim Fliegenden Adventmarkt eben doch einige Euros gibt. Das Projekt, dem die heurigen Spenden zu Gute kommen werden, nennt sich so, wie es wohl auch das Motto aller offenen Herzen unter den Besucherinnen und Besuchern in Hinterglemm ist: „Geben für Leben.“ Diese Initiative der österreichischen Leukämiehilfe ist wahrlich jeden Euro und jede Typisierung wert, nähere Infos dazu gibt’s hier.

Nehmt also gerade deshalb, weil die Verköstigung nichts kostet, einige Euros mit zu diesem besonderen Adventmarkt. Ganz ohne Preisliste, dafür mit umso mehr Vergnügen, kann hier viel Wertvolles ausgerichtet werden.

PS: Los geht’s um 16 Uhr – über das genaue Programm, das derzeit noch ausgestaltet wird, informieren die Bergbahnen Saalbach Hinterglemm laufend auf dieser Website!

Fotos (c) Tourismusverband Saalbach Hinterglemm

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