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Die jungen Wilden Köche in Salzburg

Neue Hauben braucht das SalzburgerLand. Nicht nur, weil der Winter ins Lande zieht – sondern auch weil Gault&Millau den besten Köchen des Landes wieder ganz genau auf die Finger, besser gesagt in die Teller geschaut haben.

Der Nervenkitzel ist groß – denn jedes Jahr im Herbst ist es soweit: Mit großem Trommelwirbel geben die Verkoster bzw. „Vorkoster“ und Food-Kritiker ihre Bewertungen preis und adeln die besten Köche des Landes mit Gault&Millau Hauben. Wer sich vier Hauben erkocht, hat quasi den internationalen Koch-Olymp erklommen – insgesamt zählen wir im SalzburgerLand laut der neuesten Gault&Millau 2018 Köche-Landkarte 78 Haubenlokale. Darunter natürlich die Salzburger Koch-Ikonen mit Karl und Rudolf Obauer (4 Hauben), Andreas Döllerer, Johanna Maier und Andreas Kaiblinger mit seinem Esszimmer in Salzburg (je 3 Hauben). Aber die jungen Wilden Köche Salzburgs zeigen im Windschatten der Meister-Köche auf und verzaubern den Gaumen der Gourmets mit extravaganten und vor allem schmackhaften Gerichten, die nicht nur richtig gut schmecken, sondern auch oft außergewöhnlich auf dem Teller angerichtet werden.

Vitus Winkler
Verwöhnhotel Sonnhof St. Veit im Pongau 
17 von 20 Punkten – 3 Hauben Gault&Millau 2018

Vitus Winkler Verwöhnhotel Sonnhof St. Veit im Pongau SalzburgerLand

Vitus Winkler gehört zweifelsohne die Zukunft. Der Küchenchef des Verwöhnhotels Sonnhof in St. Veit im Pongau zählt zu den besten Köchen, die wir in Salzburg haben – und ist mit seinen frischen Ideen und seiner Liebe zu regionalen Produkten aus dem SalzburgerLand ein Musterschüler. Er hat sich heuer zum ersten Mal drei Hauben erkocht. Und diese Kritik der kritischen Gault&Millau Feinschmecker rund um Martina & Karl Hohenlohe darf man sich als Koch auf jeden Fall einrahmen und übers Bett hängen: „Unser Menü ‚Frühlingserwachen’ war eine kreative Komposition aus Aromen, Texturen, Schäumchen, Tees und Gels gepaart mit saisonalen und regionalen Produkten […] Dieses Menü ist wie ein Besuch in der Oper, wenn man sich darauf einlässt, taucht man in eine völlig andere Welt ein. Dazu kommt, dass Vitus Winkler, der sympathische Chef, sich persönlich um seine Gäste kümmert.“

Andreas Senn
Senns.Restaurant Salzburg
17 von 20 Punkten – 2 Hauben Gault&Millau 2018

Senns.Restaurant Salzburg, Andreas Senn

Andreas Senn ist von Österreichs Köche-Landkarte nicht mehr wegzudenken. Nach seinen Erfolgen wie im Kitzbüheler Hotel „A-Rosa“ ist er mit seinem ersten eigenen Restaurant im Gusswerk Salzburg weiter auf Erfolgskurs. „Im originellen Ambiente einer alten, ehemaligen Metallgießerei können die Gäste in komfortablen Sesseln die hervorragenden Spezialitäten der höchst kreativen Küche von Andreas Senn genießen.“ Gault&Millau 2018 ist also voll des Lobes für Andreas Senn, verteilt 17 Punkte an den ehrgeizigen Koch und verleiht ihm 2 Hauben. Der gebürtige Oberösterreicher ist in seinem Senns.Restaurant ein Meister darin, hochwertigen Zutaten die besten Geschmacksnuancen herauszukitzeln und daraus leichte und innovative Gerichte zu zaubern. Immer wieder ein Erlebnis und eine klare Empfehlung, sich hier im Senns.Restaurant einmal rundum verwöhnen zu lassen.

Martin Kilga
Paradoxon Salzburg
16 von 20 Punkten – 2 Hauben Gault&Millau 2018

„Es ist mit Sicherheit das lässigste Lokal der Stadt. Shabby Chic und eine super-entspannte Atmosphäre machen das Paradoxon aus.“ Natürlich isst auch bei Gault&Millau das Auge mit. Doch schlussendlich zählt die Kreativität des Küchenchefs Martin Kilga und der Geschmack der detailverliebt drapierten Gerichte im Paradoxon Salzburg. Früher im Tantris in München und danach im Hangar 7 an der Seite von Roland Trettl mit den besten Köchen der Welt gekocht, bringt der 2-Hauben-Koch viel Erfahrung mit in sein kulinarisches Genussreich im Salzburger Nonntal. Hier, im Paradoxon, ist alles ein bisschen anders und genau darum erfrischend mit regelmäßig wechselnden Konzepten aber gleichbleibend hoher Qualität aus der Küche. Ein absolutes Muss für alle, die sich absolut „unschüchtern“ in die Obhut eines Haubenkoches begeben und mit ihm ein kulinarisches Blind-Date á la Carte blanche verbringen wollen.

Fotos © Verwöhnhotel Sonnhof St. Veit/Vitus Winkler, www.andreas-senn.com & www.restaurant-paradoxon.com

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