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Die Eine oder Keine – Designtaschen aus Hallein

Wenn man die alte Lagerhalle betritt, die dem Künstler und Designer Joe Wagner seit drei Jahren als kreatives Hauptquartier dient, sucht man vergeblich nach Verschnörkeltem. Schlicht, klar und ausdrucksstark ist die Umgebung, in der Wagner seine Taschenserie „Le Coup de Foudre“ erdacht und entwickelt hat. Der Name beschreibt die Liebe auf den ersten Blick, die einschlägt wie ein Blitz – wer die Taschen gesehen hat, weiß warum.

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Ganz oder Gar nicht
Joe Wagner ist der künstlerische Kopf hinter dem Taschenlabel „amorous rapture“. Der gebürtige Kuchler liebt gut durchdachte Konzepte und deshalb überlässt er auch bei dem Design seiner Taschen nichts dem Zufall: Gefertigt werden sie stets aus einem einzigen Stück hochwertigen italienischen Leders – was jede Tasche zu einem Unikat und jede Farbvariante zu einer natürlichen „Limited Edition“ macht.

Fasziniert hat Wagner aber auch der Gedanke, dass sich Menschen in ganz besonders kunstvolle Dinge förmlich verlieben können – eine Idee, die übrigens nicht erst gestern entstanden ist: In der griechischen Mythologie etwa hat sich der Künstler Pygmalion in eine seiner Statuen verliebt. Und auch beim ersten Kontakt mit den Taschen von „amorous rapture“ soll der Blitz einschlagen – oder eben nicht: „Entweder man will sie sofort – oder nicht“, beschreibt Wagner die Reaktion, die er auf seine Taschenkreation hervorrufen möchte.

(c) amorous rapture

Der rote Faden
Genäht und verarbeitet werden die Taschen in Salzburg und Wien. Das gewisse Etwas schließlich drückt Wagner seinen Taschen aber immer selbst auf: „Der Schriftzug ‚Le Coup de Foudre‘ wird in Hallein in das Leder „hineingeschlagen“. Genau genommen ist dieser finale Akt für Wagner deshalb eine Verletzung: „Ein bisschen so, wie das Wissen, dass die Liebe auf den ersten Blick irgendwann nachlässt, nämlich dann, wenn man sich von der Tasche trennen muss“,  erklärt Wagner.

Bei aller Planung und Konzeptarbeit hat sich in Wagners Tasche übrigens doch ein liebenswertes Detail eingeschlichen: Wenn man die Tasche auf den Boden stellt, formt sich die Taschenöffnung links und rechts zu zwei Herzen.

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Übrigens: Dass Joe Wagners Taschen heute Frauen und nicht etwa Männer um den Verstand bringen, ist einer glücklichen Fügung geschuldet: „Am Anfang wollte ich eigentlich eine Männerhandtasche machen“, erzählt der Künstler und Designer. Das erste Stück Leder, das ihm gefallen hat, war allerdings rosafarben und so wurde die Liebe auf den ersten Blick zur Frauensache.

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Wie man zu einem Date mit der Tasche von Joe Wagner kommt, erfährt man auf der Website von „amorous rapture“.

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