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Das Surfcamp der Alpen: Die Freeride-WG in Kaprun

Snowboarden ist nicht bloß Sport sondern vor allem auch Lifestyle. Drum suchen Boarder und Freerider für ihren Urlaub nicht nur die perfekten Powderspots, sondern auch eine Unterkunft, die ihrem Style entspricht. Chillig, social, unkompliziert und leistbar. Wellenreiter pilgern in die legendären Surfcamps auf Bali oder an Frankreichs Küste – Wintersportler finden ihr alpines Äquivalent in der Freeride WG in Kaprun.

Von Ridern für Rider
Keiner weiß besser, wie die Freeride-Szene tickt, als ein Freerider: Gogo Neubacher ist Snowboarder und hat selbst zwei Jahre in einem Surfcamp in Frankreich gearbeitet. Zurück in der Heimat, hatte er die Idee, das Konzept des Surfcamps auf Berge und Schnee umzulegen und er erzählt: „Was für Surfer funktioniert, die neben den perfekten Wellen ein chilliges Camp wollen, muss auch für Boarder und Freerider in unseren Pinzgauer Bergen funktionieren! Ich fand diese Pension im Zentrum von Kaprun und mit der Unterstützung meiner Freunde, denen meine Idee von Anfang an gefiel, adaptierte ich das gesamte Haus zur Freeride-WG. Urlaub bei Freunden war unser Credo und so ist die Freeride-WG auch konzipiert: ein großes Gemeinschafts-Wohnzimmer mit Chill-Ecke und Flatscreen, wo man seine GoPro-Videos vom letzten Powdertag ansehen kann. In den Mehrbettzimmern haben wir bewusst auf TV-Geräte verzichtet, denn wir wollen das gesellige Zusammenkommen der Gäste im Wohnzimmer fördern.“

Die Betten der Doppelzimmer wurden selbst gezimmert.

Die Betten der Doppelzimmer wurden selbst gezimmert.

„Bieder ist woanders“
Wer Gast in der Freeride-WG ist, fühlt sich gleich wie in einen Freundeskreis aufgenommen, und Anschluss an die „Mitbewohner auf Zeit“ ist garantiert. Gastgeber Gogo Neubacher ist selbst jeden Tag für ein paar Stunden in der WG, um sich um seine Gäste zu kümmern und bietet in der WG-Werkstatt schon einmal seine Hilfe beim Kantenschleifen oder Wachseln an. Wer aber jetzt bei WG an schmuddelige Matratzenlager denkt, hat weit gefehlt, denn obwohl das Ambiente leger, jugendlich und alles andere als bieder ist, setzt Gogo Neubacher klare Standards: „Unsere WG verfügt über zwei 6er-Appartements und drei Doppelzimmer, welche auf gut 300 qm Platz finden – die Betten haben wir selbst aus Altholz gezimmert und viel Liebe in die stylische Dekoration investiert. XBox und freies WLAN sind natürlich selbstverständlich. Sauberkeit ist höchstes Gebot um das gemütliche Miteinander der Gäste zu gewährleisten. Da gibt es bei Anreise von mir auch ganz klare Worte. Und das funktioniert auch wunderbar, denn auch wenn Besucher aller Altersgruppen – von 16 bis 60 – hier sind, vereint doch alle der Spirit ihrer gemeinsamen Leidenschaft: das Freeriden.“

 Kitzsteinhorn vor der Haustüre
Die Lage der Freeride-WG ist für die Zielgruppe optimal – in nur fünf Gehminuten erreicht man das Zentrum mit Bars, Shops und Supermärkten und das Freeride-Paradies Kitzsteinhorn liegt vor der Haustüre. Das Dorfshuttle hält direkt vorm Haus und garantiert eine fixe Verbindung zum Kitzsteinhorn, zum Maiskogel und zur Schmittenhöhe. „Ein Ski-Resort wie das Kitzsteinhorn mit seinen traumhaften Powder-Runs und dem riesigen Angebot im Snowpark ist für die Szene natürlich eine Ansage. Auf Anfrage organisiere ich mit lokalen Profis geführte Freeridetouren und Parksessions. Im Sommer kommen die Downhiller auf den neuen Strecken vom Kitz ebenfalls voll auf ihre Kosten und wählen die WG als ihre Base für Trips in die Bikeparks der Umgebung. Der Garten steht im Sommer allen Bewohnern zum Grillen, Abhängen in den Hängematten und Slacklinen zur Verfügung“, erzählt Gogo Neubacher, der in seinem Hauptberuf eigentlich Elektriker ist, und sich mit der Freeride-WG einen Traum erfüllt hat. Pläne hat der frischgebackene Vater einer kleinen Tochter noch einige für seine WG: „Die WG wird langsam wachsen und nach und nach noch optimiert – aber trotzdem leistbar und mit seinem einzigartigen Hostle-Charakter bleiben. Zusätzlich sind eigene Camps für Freerider und Biker in Planung.“

Die Gäste kommen als Fremde und gehen als Freunde.

Die Gäste kommen als Fremde und gehen als Freunde.

Langsam füllt sich während unseres Gesprächs das Gemeinschafts-Wohnzimmer mit zwei- und vierbeinigen Gästen, denn auch Hunde sind in der WG herzlich willkommen. Die Gruppe von „Surf & Kite Düsseldorf“, die bereits schon zum zweiten Mal das ganze Haus gemietet hat, ist von der WG-Atmosphäre begeistert und Organisatorin Dani Schmidt schwärmt: „Wir lieben den lockeren Lifestyle in der Freeride-WG – ein gedrungenes Hotelleben wäre nichts für uns. Gogo Neubacher ist selbst Boarder und Surfer und sein Stil harmoniert einfach mit unseren Ansprüchen. Außerdem können wir unsere Hunde mitnehmen – was keine Selbstverständlichkeit im Urlaub ist.“ Auch ein Blick auf die Bewertungen der WG auf der Facebook Fanpage lässt keine Fragen offen, ob den Besuchern der Urlaub in dieser – wohl alternativsten Unterkunft Kapruns – gefallen hat und folgender Eintrag steht für das Motto der WG: „Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde!“

Kontakt:

Gogo Neubacher
Freeride-WG Kaprun
Web: freeride-wg.com

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