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Das Open Mind Festival in der ARGEKultur

Das Open Mind Festival, gegründet von ARGEkultur Langzeit-Leiter Markus Grüner-Musil, ist ein interdisziplinäres Festival mit starkem Fokus auf gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen. Das im November stattfindende Kulturevent mit jährlich wechselndem Thema öffnet einen Raum zum Kennenlernen von neuen innovativen Inhalten.

VeranstalterInnen, StudentInnen und AktivistInnen aus aller Welt kommen in Salzburg zusammen, um gemeinsam mit MusikerInnen, AutorInnen und KünstlerInnen der unterschiedlichsten Sparten Zukunftsfragen zu durchleuchten, die unter den Nägeln brennen. Performances, Lesungen, Workshops und Konzerte bilden ein buntes Kaleidoskop aus Veranstaltungen. 

What’s Left / What’s right? – Das Open Mind Festival vom 9.-17.11.2018 

Politische Gegensätze sind das zentrale Thema des Open Mind Festivals, das 2018 bereits zum 10. Mal stattfindet. Sebastian Linz, neuer Künstlerischer Leiter der ARGEKultur, bringt viel frischen Wind in den Kulturbetrieb. An seiner Seite: Dramaturgin Theresa Seraphin, die zu gleichen Teilen für das Programm verantwortlich zeichnet. Anhand von Theater-Performances, Lesungen, Diskussionen und Workshops wird eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Fragen „Was ist links?“ und „Was ist rechts?“ stattfinden.

Open Mind Festival 2018

Was ist Neu beim Open Mind Festival?

ZuschauerInnen Frühstück

Bei einem gemütlichen Frühstück im ARGE Beisl stellen Ihnen das Kuratoren-Team Sebastian Linz und Theresa Seraphin das Festivalprogramm vor. Wer? Wie? Was? Warum? Die Veranstalterinnen beantworten gerne all Ihre Fragen!

Büchertisch mit politischer Literatur

Rund um das Festival gibt es zahlreiche spannende Werke, die Sie direkt vor und nach den Vorstellungen am Büchertisch der Rupertus Buchhandlung im Foyer kaufen können. So können Sie die gewonnen Eindrücke der KünstlerInnen und Autor*innen zu Hause vertiefen.

Plattentisch Minerva Records

Anhand einer ausgelesenen Selektion an Tonträgern von Minerva Records haben Sie die Möglichkeit die Festival-Musik auch in ihren eigenen vier Wänden zu hören. Darunter (afro-)futuristische und linke Musik, Sci-Fi, Fourth World Music uvm.

Programmübersicht: Open Mind Festival 2018

Diskussion: 09.11. um 19:00 Uhr

Am 9.11., einem ohnehin schon sehr politisch aufgeladenen Datum, eröffnet das Open Mind Festival den Diskurs mit einer Podiumsdiskussion. Dabei werden Fragestellungen wie „Inwieweit funktioniert Demokratie heute anders?“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Diskutieren werden Dr. Tamara Ehs (Politik- und Rechtswissenschaftlerin), Prof. Dr. Birgit Sauer (Politikwissenschaftlerin) und Journalist Michael Jäger. Im Anschluss daran findet ein Konzert bei freiem Eintritt statt.

Performance – Elektronische Musik: 09.11. um 21:00 Uhr

Beim Live Sampling „Ghost Dance“ von Andreas Spechtl  (Ja, Panik) und Thomas Köck (Nachwuchs-Autor des Jahres) kommt das Konzept der Hauntologie von Mark Fisher zum tragen. Diese Form der Geisterbeschwörung wurde bereits an den vielfältigsten Theaterorten gezeigt und jedes Mal neu verhandelt. In diesem Zusammenhang wird auch die Geschichte der Arge besprochen und hauntologisch analysiert. Die Performance im Anschluss wurde in Kooperation mit Wissenschaft und Kunst erarbeitet.

Vortrag: 10.11. um 16:00 Uhr

The European Balcony Project

Zahlreiche Theater und Kulturbetriebe in Europa haben ihre Teilnahme am Flashmob bereits angekündigt. Auf allen Theaterbalkonen wird die Europäische Republik ausgerufen.  Überall wird das Manifest von Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und Autor Robert Menasse verlesen. Im Anschluss werden Statements wie „Ist es Zeit für eine europäische Revolution?“ oder „Könnten Sie persönlich ohne Nationalstaat leben?“ gesammelt und diskutiert.

Vortrag, Lesung, Diskussion: 10.11. um 17:00 Uhr

Wie kann Europa beschrieben, gedacht und gestaltet werden? Was verbindet all jene, die nach Europa oder innerhalb Europas immigriert sind und seither versuchen hier anzukommen? Maxi Obexer beschreibt eigene Migrationserfahrungen und liest aus ihrem Buch „Europas längster Sommer“ vor, das für den Bachmann Preis 2017 nominiert war.

Performance: 10.11. um 20:00 Uhr und 11.11. um 19:00 Uhr

Die White-On-White-Serien, inszeniert von Iggy Land Malmborg und Johannes Maria Schmit am Maxim Gorki Theater verfolgen das Ziel der Verfremdung weißer Subjektivität. Was mit dem Amtsantritt Barack Obamas begann, lässt sich seit der Präsidentschaft Donald Trumps nicht mehr aufrechterhalten. Es wird Zeit für eine Neupositionierung!

Lesung, Diskussion: 12.11. 20:00 Uhr

Tobias Ginsburg bewegt sich unter einem pseudonym in der Reichsbürgerszene, was er dabei erlebt, beschreibt er in seinem Buch „Die Reise ins Reich“. Max Czollekrechnet in seiner Lesung „Desintegriert euch“mit dem fehlgeschlagenen Integrationsdiskurs ab und ruft zur Revolte der neuen jüdischen Szene auf.

Diskussion: 14.11. um 20:00 Uhr

Der Host Club. Studierende des Mozarteums diskutieren mit dem Schweizer Regisseur und Autor Marcel Schwald in kleinen Gruppen an unterschiedlichen Tischen. Diskussionsthema: Was war links? Was ist heute Links? Wie könnte/sollte links in der Gegenwart aussehen? Ein Gespräch das sich zur Performance entwickelt.

Lesung, Diskussion: 16.11. um 18 Uhr

Luise Meier– Schulabbrecherin, Autorin und Servicekraft  stellt die Marx Maschine vor. Streik, Verweigerung, Faulheit – zum 200. Geburtstag von Karl Marx wird es Zeit seine Ideologie auferstehen zu lassen. Der normale kapitalistische Betriebsablauf muss unterbrochen werden.

Hauptaktion: Essayperformance 16.11. und 17.11. jeweils um 20:00 Uhr

Zweiter Versuch über das Turnen

Die Anfänge des Turnens hatten ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Sie dienten dem Zweck, das Zusammengehörigkeitsgefühl der deutschen Nation zu stärken. Schülerinnen und Studierende beschäftigen sich mit der Verbindung von Körper, Gemeinschaft und Nation. Welchen Zweck hat Turnen heute?

Konzert – Elektronische Musik: 17.11. um 21:30 Uhr

What WILL be left

Low Profiler: Europa ist ein Gift

Operetten aus den 20er Jahren in Verbindung mit Afrofuturismus- das Ergebnis ist eine Dystopie.

Elisabeth Fuchs Portrait

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