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Weihnachtskrippentour durch die Salzburger Altstadt

Begleiten Sie uns auf einem Spaziergang durch die Stadt Salzburg auf der Suche nach der schönsten Weihnachtskrippe.

Das Brauchtum, Weihnachtskrippen mit der Geburtsszene von Jesus im Stall von Bethlehem aufzustellen, reicht bis ins Frühchristentum zurück. Auch heute noch ist es in vielen Familien üblich, im Advent eine eigene Krippe einzurichten. Und natürlich gibt es auch kaum eine christliche Kirche, in der die Heilige Familie nicht Einzug hält. Wir haben uns auf den Weg durch die Salzburger Altstadt gemacht und dabei eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Krippen-Szenen kennengelernt.

Ganz klassisch beginnt der Spaziergang am Christkindlmarkt. Hier am Residenzplatz, an der Außenseite der Marktstände , ist die große Krippenausstellung im Winterwald aufgebaut. Der Krippenverein Grödig beweist hier sein vielfältiges Können.

Ein Besuch wert ist auf jeden Fall auch die jährlich stattfindende Krippenausstellung im Heimatwerk. Von traditionell ländlich bis modern – die hier präsentierten Krippen treffen jeden Geschmack.  

Wenn man schon am Residenzplatz ist, muss man auch unbedingt einen Abstecher in die kleine Michaelikirche machen. Das besondere an dieser Krippe ist, dass sie das ganze Jahr hindurch besichtigt werden kann. Die regelmäßig wechselnden Szenen haben immer einen Salzburg Bezug. Und damit auch kleine Kinder die ganze Pracht der Krippe bestaunen können, ist davor eine kleine Stufe platziert.

Unser Weg führt uns weiter zum Dom. Dort im linken Seitenschiff ist eine alpenländische Krippe eines Tiroler Künstler zu bewundern, die etwa aus dem Jahr 1870 stammt. Auch hier werden die Szenen bis zum Heiligen Abend gewechselt. Bei unserem Besuch war die Szene der Mariä  Verkündigung dargestellt.

Als nächstes schlendern wir zur Stiftskirche St. Peter. Um die Vorweihnachtsidylle auch voll auszukosten, bietet sich der Weg über den Kapitelplatz in den kleinen Innenhof der Stiftsbäckerei an. Den dort aufgestellten riesengroßen Adventkranz muss man einfach gesehen haben.
Über den Friedhof kommt man von dort zur Stiftskirche mit der wunderschönen Krippe von Riedlmüller aus Thaur in Tirol aus den Jahren 1884 – 1886, die ab dem 8.12. zu bewundern ist.

Eine ganz besondere Krippe findet sich in der Steingasse. 300 Figuren aus Textilien bevölkern diese einzigartige, handgefertige Sammlung von Brigitte Aichhorn-Kosina. Und das Beste daran, diese Krippe kann das ganze Jahr über besichtigt werden.

Wem es all diese wunderbaren Krippe angetan haben, muss sich jetzt im Advent noch ein wenig gedulden. Denn einige weitere Kirchen stellen ihre Krippen erst am 24. Dezember auf, so wie etwa die Franziskanerkirche, die Kajetanerkirche am gleichnamigen Platz, die Kirche St. Sebastian in der Linzergasse oder die Loretokirche in der Paris-Lodron-Straße.

Fotos ©Hammerl

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