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Vanillekipferl vom Bäckermeister Thurnhofer

Vanilleduft zieht durch die gut gewärmte Backstube der Bäckerei Thurnhofer in Berndorf. Hier werden alle Kekse per Hand gemacht – selbst geformt und ausgestochen. 10 verschiedene Sorten, darunter  Zimtsterne, Vanillekirpferl, helle und dunkle Spritzkipferl und Busserl, Kokosbusserl, Husarenkrapferl, Linzeraugen, Haselnusskrapferl, Eisenbahner, und vieles mehr.

Wichtig ist, dass die Zutaten immer Zimmertemperatur haben müssen. Butter, Eier, Mehl – alles wird  zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet der über Nacht rasten muss. Tags darauf werden dann erst die Kekse geformt. Die Rezepte wurden von den Großeltern überliefert, erzählt Karl-Heinz Thurnhofer und auch, dass hier an dieser Stelle bereits im Jahr 1575 schon Brot gebacken wurde. Bäckermeister Thurnhofer ist auch Innungsmeister der Salzburger Bäcker.

Was die wenigsten wissen: 70 Prozent seiner Kekse werden weltweit verkauft. Von Amerika bis in die arabischen Emirate. Natürlich kommen auch Salzburger, die ihre Keksdosen auffüllen lassen. Auch auf den Weihnachtsmärkten wie z.B. heuer am Kajetanerplatz, geht nichts ohne Thurnhofers Kekse. Feinkostgeschäfte in Wien, München,  Salzburg (Monte Mio, Azwanger, Greisslerei beim Gwandhaus)  und Hamburg werden beliefert.

Großmutters Vanillekipferlrezept:

34 dag Weizenmehl, 30 dag Butter, 15 dag Haselnüsse gesiebt, 8 dag Staubzucker, Abrieb einer Zitronenschale, 1 VanilleschoteWeizenmehl auf den Küchentisch sieben, kleine Grube machen, weiche Butter und Staubzucker in die Grube, Zitronenschale und Vanille dazu, Nüsse dazu, dann von außen nach innen kneten. Zügig sonst wird Teig brandig „bröckelig“.

In Butterpapier wickeln und  über Nacht an kühler Stelle rasten lassen. Tags darauf  Rollen formen und  daraus Kipferl biegen.

200 Grad im Ofen bei Ober- und Unterhitze 10 min backen.Vanillestaubzucker ansetzen:  Gut ausgewaschenes Gurkenglas nehmen und mit Staubzucker füllen, 3 Vanilleschoten reinstecken , 14 Tage stehenlassen. Die Kipferl nach dem Backen auskühlen und dick mit Staubzucker ansieben. 14 Tage rasten lassen, bevor man sie isst.

 

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