Sie befinden sich hier » SalzburgerLand Magazin » Outdoor & Sport » Sicherheit geht vor

Sicherheit geht vor

Freeriden, die Freiheit auf den Skiern oder dem Snowboard genießen und mit der Natur spielen. Was oft so leicht aussieht kann schnell zur tödlichen Gefahr werden, besonders wenn man sich nicht an die alpine Regeln hält. Das Kitzsteinhorn, einer der Freeride Hot-Spots der Alpen, war vor zwei Saisonen Vorreiter in Sachen Sicherheit und richtete gemeinsam mit Volker Hölzlund erfahrenen Alpinisten die sogenannte „Freeride-Info-Base“ ein.So sollte für Freerider der erste Weg in der Früh zu der Info-Base sein, damit sie sich über die aktuelle Lage einen Eindruck machen können. Hier können sie sämtliche relevanten Sicherheitsinformationen ablesen und beim LVS-Checkpoint ihre Lawinenausrüstung kontrollieren.Die Freeride-Info-Base beinhaltet folgende Punkte:

  • Ein Display mit der aktuellen Lawinenwarnstufe
  • Den Outdoorscreen mit einem aktuellem Lawinenlagebericht
  • Eine Lawinenwarnleuchte
  • Einige Sicherheitsinfos (Ausrüstung, Verhaltensregeln)
  • LVS Gerät – Checkpoint
  • Ein Luftbild des Gebietes
  • Elektronische Routenfreigabe
  • Topografische Karte
  • Notrufnummern und Links

Danach können die Freerider zum Einstieg der einzelnen Routen gehen, sofern die Lawinengefahr es zulässt. Die Routen sind hier ebenso gekennzeichnet und man findet zu Beginn die wichtigsten Eckdaten der unterschiedlichen Lines, wie zum Beispiel die Steilheit des Hanges, Gefahrenstellen, die schönste Linie, Sicherheitshinweise und Tipps. Am Kitzsteinhorn hat man fünf verschiedene Freeride-Routen zur Auswahl. Die „Ice Age“ führt durch das 2.000 Meter lange Kar unterhalb der Gipfelbahn zu den Sonnenkarbahnen. Die „Westside Story“ ist die längste unter den fünf Routen. Die nicht allzu schwere „Left Wing“ durchkreuzt das Gelände bei Langwied und man hat durch das kupierte Gelände jede Menge natürliche Kicker und Pipes. Ebenso die „Jump Run“, sie quert von der Piste in das offene Gelände und bietet jede Menge Backcountry-Freestyle-Spaß. Die „Pipe Line“ ist die kürzeste Route am Kitzsteinhorn. Gespickt mit einigen Naturhalfpipes geht aber auch hier die (Freeride-) Post ab.

Seit letztem Jahr gibt es in Gastein die zweite Info-Freeride-Base im SalzburgerLand. Sportgastein gilt als es eines der Freeride-Zentren der Region und daher ist es ein logischer Schritt auch dort die entsprechende Infrastruktur anzubieten. Drei Freeriderouten wurden dort eingerichtet und bieten den Powderjunkies jede Menge Spaß. Fotos © Kitzsteinhorn, Geh

Voriger Beitrag

Skitouren – Winter in Vollendu … »

Nächster Beitrag

Freeriden ist Trend … »

Eva Walkner Weißsee

Ihre Meinung ist gefragt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

mit Facebook kommentieren

Kommentare

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Blogheim.at Logo

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen