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Neujahrsvorsätze der Redaktion

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit zur Ruhe zu kommen, Zeit für Familie und Freunde, Zeit, das vergangene Jahr gedanklich Revue passieren zu lassen. Und, haben Sie die Vorhaben, die Sie sich vor zwölf Monaten vorgenommen haben, auch erfüllt? Wenn Sie jetzt mit einem eindeutigen Ja antworten können, gratulieren wir Ihnen sehr herzlich. Schaffen es doch die Wenigste, ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Da geht es unserem Redaktionsteam nicht anders. Und trotzdem, gehen wir sie auch diesmal wieder an – die Neujahrsvorsätze. Mal schauen, vielleicht  sind einige von uns im Jahr 2019 doch konsequent genug, die Vorsätze nicht nur niederzuschreiben. Und vielleicht ist ja auch für Sie die eine oder andere gute Idee dabei.

Regionaler Einkauf am Wochenmarkt (von Ulli Hammerl)

Ich liebe es, am Freitagvormittag auf den kleinen, feinen Bio-Markt gleich ums Eck zu radeln, um für mich und meine Familie saisonales Gemüse und Obst, eine Auswahl feinster Käsesorten  und frisches Brot und Gebäck einzukaufen. Auch wenn ich vorher oft noch nicht weiß, was ich kochen werde – schon alleine die bunte Auswahl liefert jede Menge Inspirationen. Leider kommt meistens etwas anderes dazwischen oder ich vergesse einfach darauf.
Daher lautet mein Neujahrsvorsatz: einmal pro Woche den Einkauf am Bio-Markt erledigen.

 

Mehr Zeit im Wald verbringen (von Christine Fröschl)

Als studierte Biologin gibt es für mich wenig entspannendere Plätze als einen Wald. Die Stille hören, die frische, duftende Luft einatmen, sich an der wunderbaren Vielfalt der Pflanzen erfreuen, die frechen, flinken Eichkätzchen beobachten, wie sie von Ast zu Ast springen… Im Alltagstrubel nehme ich mir dafür leider viel zu selten Zeit. Daher lautet mein Neujahrsvorsatz: Waldbaden –ganz ohne Bikini.

 

Weg mit dem Tacho beim Mountainbiken (von Christoph Dum)

Wenn ich mit meinem Mountainbike in den Pinzgauer Bergen unterwegs bin, dann weiß ich stets genau, wo ich bin. Wie viel des Weges noch vor mir liegt, wie vieles ich schon geschafft habe. Was ich an Höhenmetern in die Pedale getreten habe, nachdem ich den Ausblick vom Leoganger Asitz oder hoch über Zell am See genieße, ist keine Überraschung. Ich fahre meine Lieblingsstrecken schließlich alle jedes Jahr – als Ritualpflege, als Genuss, und auch um mir selbst zu zeigen, dass ich es auch über 30 noch drauf hab. Mein Vorsatz für 2019:  der Tacho bleibt zu Hause. Ich möchte es mir abgewöhnen, auf den Radtouren ständig den Tacho im Auge zu haben, und danach zu trachten, unbedingt wieder an die Zeit des Vorjahres heranzukommen. Es muss doch reichen, einfach wieder am Gipfel zu stehen. Ich hab sogar schon auf Smalltalk verzichtet, nur um meiner eigenen Vorjahreszeit hinterherzufahren. Damit muss Schluss sein. Zu viel der schönen Ausblicke entlang der Wege sollte ich tiefer aufsaugen, intensiver genießen – und wenn der Tacho 2019 zuhause bleibt, dann werde ich viel mehr von meinen Radtouren haben 🙂

 

Die Stadt Salzburg (noch) mehr genießen (von Christina Knauseder- Czipek)

Obwohl ich ursprünglich ein Landpflänzchen bin, fühle ich mich seit vielen Jahren in der Stadt Salzburg sehr verwurzelt. Aber wie das so oft ist mit dem, was man hat: Man kann es nicht so richtig schätzen. „The grass is always greener on the other side“ trifft den Kern der Sache wohl ganz gut. Warum also nicht versuchen, die eigene Stadt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – und vielleicht dabei ganz neu kennenzulernen? Man muss die Gelegenheiten nur beim sprichwörtlichen Schopf packen. Das ist mein Vorsatz für 2019: Die Stadt (noch) mehr zu genießen. Eine Schreibpause einlegen oder die Mittagspause dazu nutzen, hinauszugehen. Bei einem Spaziergang durch den Mirabellgarten oder an der Salzach entlang dem Gezwitscher der Vögel lauschen. Ein Picknick in Hellbrunn. Das charmante Andräviertel noch intensiver erkunden. Donnerstags die Schranne als Fixpunkt der Woche einplanen. Neue Kaffeehäuser besuchen, regelmäßig am Kapuzinerberg entspannen und neue Energie tanken. Bei unserem Lieblingsbankerl eine Rast einlegen und hinunterschauen auf die Stadt, in der es noch so viel zu entdecken gibt.

 

Öfter die Schneesschuhe anziehen (von Peter Zeitlhofer)

An sich bin ich ja kein großer Freund von Neujahrsvorsätzen. Man bricht sie ja ohnehin spätestens am 2. Jänner. Gut, in Schaltjahren am dritten, aber dann ganz bestimmt. In diesem Jahr sieht die Sache allerdings ein bisschen anders aus. Wenn schon die ganze SalzurgerLand Magazin-Redaktion zum gesammelten ‚Neujahrsvorsetzen‘ aufruft, dann kann ich mich ja wohl schlecht davonstehlen. Na dann, Karten auf den Tisch. Oder in meinem Fall, raus in die Natur und wieder mehr bewegen. Skifahren und Snowboarden gehören ohnehin zu meinem winterlichen Standardprogramm, also werde ich, und das ist mein Neujahrsvorsatz  2019, die Schneeschuhe öfter anziehen, losmarschieren und die Kekserl und Lebkuchen der Weihnachtszeit herausschwitzen. Möglichkeiten gibt es bei uns ja mehr als genug. Zu meinen Perlen gehören das Heutal im Salzburger Saalachtal, der Gaisberg unweit der Landeshauptstadt und die Postalm. Am Abend, wenn die Sonne hinter den Gipfeln untergegangen und nur mehr wenige Sonnenstrahlen am Himmel zu sehen sind, die Lifte still stehen und nach und nach immer weniger Menschen zu sehen sind, dann erlebt man magische Augenblicke. Und außerdem gibt es genügend Hütten zum Einkehren. Schließlich brauche ich ja auch 2020 wieder Neujahrsvorsätze. 

 

Wieder einmal eine richtige Bergtour machen von (Regina Langreiter)

Weniger Schokolade, viel mehr Sport, geduldiger sein. Das Handy öfter wegstecken. Kein Online-Shopping beim bösen großen A. Ja, ja, diese guten alten Neujahrsvorsätze, die ich mir noch nie vorgenommen habe, weil ich ohnehin weiß, dass sie bis zum 4. Jänner längst passé sind. Deshalb heuer mal was ganz Egoistisches. Mein Vorsatz lautet: endlich wieder eine Bergtour. Also eine richtige Bergtour. Ohne Kraxe am Buckel, ohne Jammerei, ohne Motivations-Gummibärchen im Gepäck. Eine, für die man mehr als 2.000 Schritte benötigt. Nur Natur genießen, vom Morgen bis zum Abend, vom erhitzten Kopf bis zu den schmerzgeplagten Füßen. Volles Programm eben. Und siehe da: Plötzlich funktioniert das auch mit den klassischen Vorsätzen – für diesen einen Tag zumindest.

 

Regelmäßig die Laufschuhe auspacken (von Christian Granbacher)

Eigentlich lautet mein Neujahrsvorsatz jedes Mal gleich: mehr Sport zu betreiben. Die ersten Wochen des Jahres funktioniert das auch ganz gut. Dann aber lässt die Motivation nach. Doch diesmal wird es anders. Ich nehme mir fest vor, regelmäßig den schönen Wimberg in Adnet hochjoggen und die frische Luft genießen. Das tut dem Körper und der Seele gut.

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Kommentare

  1. geschrieben von Melanie

    Liebe Christina,
    den Spruch über das Gras gibt’s auch in deutsch! Ansonsten wunderbarer Vorsatz.

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