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Musiksommer St. Leonhard im Lungau

Zwischen 19. Juli und 30. August bringen namhafte Solisten und Ensembles die Wallfahrtskirche St. Leonhard zum Klingen. Das eindrucksvolle Ambiente dieses gotischen Juwels verleiht allen Veranstaltungen neben einer ganz besonderen Akustik auch einen mystisch anmutenden Charakter. Das hochkarätige Programm reicht von Klassik und Barock über Musik des 20. Jahrhunderts bis hin zu echter Volksmusik.

Horst Hofer, der den Musiksommer St. Leonhard vor über 30 Jahren ins Leben gerufen hat, freut sich, diesen Sommer wieder viele bekannte Gesichter und hochkarätige Neuzugänge in St. Leonhard begrüßen zu dürfen: „Die Sänger des Bachchores sind bereits das dritte Mal mit dabei. Dass 2018 musikalische Größen wie Angelika Kirchschlager und Florian Krumpöck bei uns  in der Leonhardskirche auftreten, zeigt, dass wir jedes Jahr einen Schritt weiter gehen. Ein besonderes Highlight ist auch die selten gehörte Dummel Orgel, der im Zuge des Musiksommers St. Leonhard neues Leben eingehaucht wird.“

Musiksommer St. Leonhard: Konzertprogramm 2018

Triofacetten, Donnerstag 19. Juli
EggnerTrio

Kompositionen für Klaviertrio von Joseph Haydn, Werner Pirchner und Dmitri Schostakowitsch

Mit dem EggnerTrio bringt der Musiksommer St. Leonhard gleich am ersten Abend eines der besten österreichischen Ensembles auf die Bühne. Die Brüder Georg (Violine), Florian (Violoncello) und Christoph (Klavier) sind häufig auf internationalen Konzertbühnen und Musikfestivals zu Gast.  

Wir vom EggnerTrio sitzen schon auf Nadeln und freuen uns ganz besonders auf unsere Premiere im Lungau, noch dazu im stimmungsvollen Ambiente von St. Leonhard! Wir hoffen, mit dem abwechslungsreichen Programm das Publikum auf eine facettenreiche Klangreise durch die musikalischen Welten von Joseph Haydn, Werner Pirchner und Dimitri Schostakowitsch ausführen zu können. (Christoph Johannes Eggner)

Lamenti, Donnerstag 26. Juli
Bachchor Salzburg, Dirigent: Alois Glaßner

Musik von Claudio Monteverdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Samuel Barber u.a.

Der Salzburger Bachchor, als eines der führenden österreichischen Ensembles, hat sich auch auf internationalem Terrain einen Namen gemacht. Der Chor, der seit 2003 unter der Leitung von Alois Glaßner steht, ist regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast und feierte dort in zahlreichen Konzerten, aber auch in szenischen Produktionen umjubelte Erfolge.

Es ist etwas Außergewöhnliches und wunderbar, dass sich diese Konzertreihe im Lungau über die Jahre hinweg so toll etabliert hat. Der Bachchor ist heuer nun schon zum dritten Mal zu Gast in St. Leonhard und freut sich sehr, an diesem tollen Ort musizieren zu dürfen. Da finden der Chor und sein Publikum an einem ganz besonderen Ort zusammen, wo auch die Chormusik sich sehr harmonisch in den Kirchenraum einfügt. Horst Hofer leistet da grandiose Arbeit und wir sind sehr dankbar, dass uns der Raiffeisenverband Salzburg unterstützt und diese Konzertreise in den Lungau möglich macht. (Gregor Faistauer, Geschäftsführender Präsident Bachchor)

Saitenzauber trifft Orgelklang, Donnerstag 2. August
Christine-Maria Höller, Markus Tomasi (Violine)
Margit Tomasi – Cello, Keiko Hattori – Orgel

Musik von Johann Sebastian Bach, Béla Bartók, Jules Massenet, Charles-Auguste de Béroit u.a.

Die mehrfach ausgezeichnete Violinistin Christine-Maria Höller unterrichtet seit 2002 an der Universität Mozarteum. Als Solistin konzertierte sie u. a. mit dem Berner Symphonieorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, RSO Prag, Dortmunder Philharmoniker, Capella Istopolitana, Moskauer Symphoniker, Norddeutsche Philharmonie.

Die Konzertauftritte in St. Leonhard – Horst Hofer hatte mich schon mehrfach in seine Konzertreihe  sowohl als Solistin wie auch in verschiedenen Kammermusikformationen eingeladen – sind immer besondere Höhepunkte in meinem Konzertkalender. Die Lage dieser wunderschönen Wallfahrtskirche, die hervorragende Akustik und das schöne Ambiente verleihen diesen Veranstaltungen ihren ganz besonderen Reiz und inspirieren Künstler und Zuhörer gleichermaßen, bei den dargebotenen Werken den Gedanken und Empfindungen der Komponisten  zu folgen. (Christine-Maria Höller)

Auf da Alm is’s a Pracht, Donnerstag 9. August
Almbach Dreigesang, Wengerboch Musik, Göllwurzen Bläser

Wengerboch Musik

Bei einem Abend ganz im Zeichen der Volksmusik sind die Sorgen des Alltags schnell vergessen. Die Auftritte des Almbach Dreigesangs, der Wengerboch Musik und der Göllwurzen Bläser versprechen volksmusikalische Klänge auf höchstem Niveau.

Viele prominente Vertreter wie Tobi Reiser und Bertl Göttl waren hier in den letzten Jahren dabei. Wengerboch ist ein sehr junges Ensemble, das frischen Wind in die volkstümliche Konzertlandschaft bringt. Beim Almbach Dreigesang mit Christina Ömmer, die von Servus TV bekannt ist und Göllwurzen – einem Ensemble, das aus der Tanzlmusik heraus entstanden ist, handelt es sich um zwei Gruppen, die im Salzburger Land ganz vorne dabei sind wenn es um qualitative Musik geht. Beide überzeugen durch Authentizität. (Horst Hofer, Veranstalter)

The Art of Trumpet, Donnerstag 16. August
Lorenz Raab – Solotrompeter der Wiener Volksoper
Ludwig Lusser – Domorganist St. Pölten

Musik von Johann Sebastian Bach bis Lorenz Raab

Lorenz Raab

Domorganist Ludwig Lusser ist vielen aus der Konzertreihe Orgel plus bekannt. Neben seiner Beschäftigung als Lehrperson am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik widmet der sich intensiv dem Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Der Werdegang des preisgekrönten Trompeters Lorenz Raab ist von Vielfalt geprägt: Solotrompeter an der Wiener Volksoper, Mitglied des Vienna Art Orchesters, bei Pro Brass und viele weitere Engagements. In der internationalen Jazzszene zählt er zu den wichtigsten Vertretern Österreichs.

Als erster Trompeter des Orchesters der Volksoper Wien freut es mich ganz besonders, gemeinsam mit dem hervorragenden Konzertorganisten Ludwig Lusser, ein Konzert mit Trompete und Orgel für den Musiksommer Sankt Leonhard gestalten zu dürfen! Wir werden barocke Lieblingsstücke von uns beiden sowie Kompositionen von namhaften österreichischen Komponisten und Eigenkompositionen zum Besten geben. Ich freue mich darauf, ein Konzert an einem  der schönsten Platzerln Österreichs spielen zu dürfen und hoffe auf zahlreiches Publikum. (Lorenz Raab)

Du meine Seele, du mein Herz, Donnerstag 23. August
Angelika Kirchschlager (Mezzosopran) & Florian Krumpöck(Klavier)

Robert Schumann, Clara Schumann, Johannes Brahms eine „Ménage à trois“?

Die gebürtige Salzburgerin, Angelika Kirchschlager, gilt als herausragende Sängerin ihres Fachs. Im Duo mit Pianist und Dirigent Florian Krumpöck, der als Ausnahmeerscheinung im internationalen Konzertleben gefeiert wird, ist ein Konzertabend der Extraklasse zu erwarten. Auf den Spuren von drei faszinierenden Künstlern des 19. Jahrhunderts, Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, werden Lieder und Briefe dargeboten.

Für mich als Intendant des Kultur.Sommer.Semmering ist es ganz toll ein Musikfestival wie jenes in St. Leonhard von einer anderen Seite zu erleben. Im Gegensatz zum Musikfestival am Semmering, das sich mit Theater, Literatur und Konzerten als Multispatenfestival etabliert hat, besinnt sich der Musiksommer St. Leonhard auf das Wesentliche: die Musik. Angelika Kirchschlager habe ich beim großen Open Air Konzert „Klassik am Dom“ kennengelernt, als ich noch Dirigent war. Die jahrelange intensive Zusammenarbeit hat sich zu einer Freundschaft entwickelt. Beim gemeinsamen Liederabend werden Lieder und Briefe von Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms vorgetragen, eine Dreiecksgeschichte, die aus dramaturgischer Sicht hoch spannend ist. Die Tatsache, dass auch der gesprochene Teil von Angelika und mir kommt, intensiviert den Kontakt zum Publikum. (Florian Krumpöck)

Verfemte Genies, Donnerstag 30. August
Adamas Quartett

Musik von Alexander Zemlinsky und Felix Mendelssohn-Bartholdy

AUSTRIA/AdamasQuartett© Julia Wesely

Mit dem Adamas Quartett hat sich ein Ensemble zusammengefunden, das aufgrund seiner magischen Töne von sich reden macht. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen dies aufs ansehnlichste. Nach dem 3. Preis beim Internationalen Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien wurde das Quartett im Mai 2017 mit dem Pasticcio Preis von Ö1 ausgezeichnet.

Bei der Erstellung des Konzertprogramms bin ich stets darum bemüht, Lungauer Musiker zu integrieren. Es gibt eine ganze Reihe ausgezeichnete Musiker aus dem Lungau – darunter Anna Dekan. Dass sie es geschafft hat, mit einem Streichinstrument aus einem Bezirksgau heraus so große Erfolge zu feiern, ist eine herausragende Leistung. Ich freue mich auf ihr Heimspiel! (Horst Hofer, Veranstalter)

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