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In Ketten gelegt

Wir lüften das Geheimnis des Schneeketten Auflegens ein für alle mal und haben den Selbsttest gewagt.  Elmar Adelsberger ist Kundendienstberater bei Mercedes Pappas und hilft uns beim ersten Mal. 
Wir wollten von ihm wissen, ob Schneeketten Auflegen jetzt wirklich so einfach ist, wie allgemein erzählt wird.
Nina wagt das Abenteuer und fährt mit Elmar bewusst in einen schneebedeckten Feldweg. Dann wird es ernst: Der Mercedes steckt fest.
Unsere Schneeketten sind von Rothmatik. Das ist eine reine Schneekette, mit der man auch längere Strecken zurücklegen kann. Die andere Version wäre eine reine Anfahrtshilfe gewesen. Vorteil: Leichtere Montage. Nachteil: Man kann nicht weiterfahren.
Wir packen aus. Eine Gebrauchsanweisung wäre dabei. Die brauchen wir nicht – wir haben ja Elmar und der hat in der Mittagspause schon mal im Trockenen probiert. Das war auch sein Tipp fürs erste Mal: Trockentraining.
Schneeketten sollte man nicht die billigsten nehmen, klärt uns Elmar auf.  Die spannen oft nicht so gut und haben nicht so viele Tests absolviert. Rund 350 E muss man für ein gutes Set rechnen.


Ketten gehören an die Antriebsräder
Der Vorgang sieht denkbar einfach aus. Wichtig ist, die Ketten an den Antriebsrädern zu befestigen.  Man legt den basketballähnlichen Ring mit der Öffnung nach unten über den Reifen. Klingt einfach – entpuppt sich beim Selbstversuch als erste Falle. Nina braucht fünf Versuche bis die Kette anliegt. Ihr Fehler: Sie hat immer nur einseitig nachgeschoben. Man muss mit beiden Händen links und rechts den Ring über den Reifen stülpen.
Wenn er über dem Reifen angelangt ist, die gelbe Kette fest anziehen  und durch die erste gelbe und dann die silbernen Ösen durchfädeln. Das gelingt anfangs nur durch die ersten 2-3 Ösen. Dann den karabinerähnlichen Verschluss an der blauen Kette befestigen.  Dann kurz anfahren,  Eine Reifenumdrehung weit. Dann nachspannen.
Die Finger sind klammsteif gefroren. Die Kleidung hat erste Schmutzflecken. Nina flucht und versucht jetzt die Kette weiterzuspannen. Das geht einfach.  Jetzt durch alle weiteren Ösen durchziehen. Die gelbe Kette muss innerhalb der Felge bleiben. Jetzt fährt man 10 bis 15 Meter mit leicht durchdrehenden Rädern (mehr Gas) damit sich die Kette gut spannt. Zum Schluss wird die gelbe Spannkette diagonal über die Felge gezogen und an der blauen Kette befestigt. (Das fehlt auf unseren Fotos, denn da fehlte Nina mit ihren steif gefrorenen Fingern dann die letzte Geduld.) Dann aber heißt es endlich:  Freie Fahrt über den verschneiten Feldweg.
Noch ein Tipp von Elmar: Ein guter Winterreifen ersetzt viele Ketten. Ein Winterreifen mit 6 mm ist kaputt.  8-10 mm ist ideal.

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