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Gondeln im Wandel der Zeit

Seilbahnen blicken in Österreich auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1926 wurde eine Seilschwebebahn in Betrieb genommen. Für den Tourismus sind sie sommers wie winters unverzichtbar. Immerhin werden von den über 2.900 Seilbahnanlagen in Österreich jährlich rund 600 Millionen Menschen befördert… In Zell am See erweist man im Zuge der Ausstellung „90 Jahre Tradition & Innovation“ den Seilbahnen einen angemessenen Tribut und feiert gleichzeitig eine lang ersehnte Rückkehr.

Schmittenhöhebahn-Kabinen kehren nach Zell am See zurück

Nach 35-jähriger Abstinenz kehren die Gondeln der Schmittenhöhebahn nach Zell am See zurück. Die Ausstellung „90 Jahre Tradition und Innovation“ gibt beeindruckende und spannende Einblicke in die Entwicklung der Gondeln und Seilbahnen. Die Schmittenhöhenbahn war etwa die erste Personenseilschwebebahn im SalzburgerLand. Bereits 1927 nahm die Seilbahn ihren Betrieb auf und ermöglichte Bergbegeisterten und Wanderern die Möglichkeit, den Berg bequem zu erklimmen.
Die Gondeln der 2. Generation wurden in den letzten 35 Jahren im Zillertal  zum Zweck der Materialbeförderung verwendet. „Es freut uns sehr, dass die Gondeln aus den 1930ern wieder zu uns zurückkehren,“ freut sich Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. Die Ausstellung wird auf der Bergstation der Schmittenhöhe ihre Pforten öffnen und den Besuchern anhand faszinierender Impressionen sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart der einzigartigen Gondeln näher bringen. Ein kurioses Detail am Rande: Die Rückkehr der Gondeln nach Zell am See ist einem Nachkommen eines ehemaligen Vorstandsmitglieds zu verdanken. Dieser hat sich an die Herkunft der Kabinen erinnert und so wurden diese vor der Verschrottung gerettet.

Sonnenalmbahn im Jahr 1957

Entwicklung der Gondeln

Die Weiterentwicklung der Gondeln wurde mit rasanter Geschwindigkeit vorangetrieben. Während früher nur 24 Personen in einer Kabine Platz fanden, können in der sechsten und somit aktuellsten Generation bis zu 43 Menschen pro Kabine befördert werden. Auch über die Länge der Beförderungszeit staunt man nicht schlecht. Während man damals 15 Minuten in der Kabine von der Tal- bis zur Bergstation verbrachte, reduzierte sich diese Zeit auf aktuell 6,8 Minuten. Auch in Sachen Design, Performance und Entertainment sind die aktuellen Gondeln mit modernster Technik ausgestattet. Highlight: Das einzigartige Porsche-Design der Gondeln, welches durch eine Rundumverglasung einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Bergwelt erlaubt.

 

Rückkehr der Schmittenhöhebahn-Kabinen nach Zell am See

60 Jahre Sonnenalmbahn

60 Jahre befördert die Sonnenalmbahn nun Gäste aus aller Welt auf die Sonnenseite der Schmitten und das nicht nur im Winter. Während in der kalten Jahreszeit meistens Wintersportler die Seilbahn nutzen, erfreuen sich in den wärmeren Jahrezeiten vor allem Kulinarik- und Kulturenthusiasten an dem breiten Angebot an Kunstausstellungen und Spezialitäten für den Gaumen. Durch zahlreiche Spielangebote kommen auch Familien voll auf ihre Kosten. Die Bahn selbst wurde 1957 von der Sonnenalmbahn GesmbH eröffnet. Elf Jahre später ging die Seilbahn, deren rote Kabinen rund 800 Personen pro Stunde befördern kann, in den Besitz der Schmittenhöhenbahn AG über.

Ausstellung „90 Jahre Tradition & Innovation“
ab 1.12.2017 direkt in der Bergstation der Schmittenhöhe
www.schmitten.at

Fotos © Schmittenhöhebahn

 

 

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