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„Genussweg für Käsefreaks“ im SalzburgerLand

Bei so vielen Bauern, bei so vielen Almen und so vielen Kühen gibt es viel frische Milch, die zu wunderbar würzigen oder cremigen Käsespezialitäten verarbeitet werden kann. Wirklich top ist der hohe Anteil an Bio-Käsesorten: nirgendwo anders in Europa ist die Dichte an Bio-Bauern so hoch wie im SalzburgerLand. Über die Hälfte aller Landwirte hat sich für die ökologisch wertvolle und nachhaltige Arbeitsweise im Umgang mit Tier und Natur entschieden.

 

Deshalb ist es auch gar nicht verwunderlich, dass die Via Culinaria für Käseliebhaber gleich mit 14 Genusspunkten aufwartet: von Dorfkäsereien, Bauernhöfen und Feinkostläden bis hin zu Restaurants und Almen mit einem eigenen Käsesommelier. Letzterer kann auf den Tennengauer Käsealmen im Lammertal gebucht werden: Nach dem Aufstieg auf die auf die Loseggalm oder die Schnitzhofhütte werden Wanderer mit einem traumhaften Ausblick und einer Käsejause belohnt und vom Käsesommelier in das „Tennengauer Käsegeheimnis“ eingeweiht.

 

Ebenfalls im Tennengau befindet sich die Dorfkäserei Pötzelsberger:  Hier werden ausschließlich Bio-Delikatessen hergestellt. Unter anderem die cremige Alpenperle, der milde Magdalenenkäse oder der rustikale Rauchkuchlkas.

In der Stadt Salzburg schafft es das traditionelle Kaslöchl, ein alt eingesessenes Feinkostlädchen, auf nur sieben Quadratmetern zwischen 100 und 150 Käse-Spezialitäten aus aller Welt anzubieten. Ziegenkäse in feinsten Variationen bietet Gunther Naynar auf seinem Hiasnhof in Göriach im Lungau an: verfeinert werden die würzigen Spezialitäten mit Blättern von der Meisterwurz, mit Bohnenkraut, Lärchenholzasche, Wacholdernadeln, Pfeffer oder Korinthen.

Ganz traditionell lässt sich eine Käsejause von jeher gut mit einer Wanderung verbinden

Mein Tipp ist hier die Sennerei Schweizerhütte neben dem Berghotel Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig. Paul Kreuzberger, ein waschechter Senner käst seit über 25 Jahren und gewinnt bei internationalen Käsewettbewerben immer wieder Auszeichnungen. Am besten allerdings ist es, in der gemütlichen Stube der Alm zu sitzen, eine seiner schmackhaften Kreationen  zu verkosten und seinen Ausführungen über die hohe Kunst des Käsens zu lauschen – spannender und lustiger geht’s nicht….

Die imposante Bergwelt des Hochkönig lässt sich gut erwandern – von der Schweizerhütte ausgehend führt ein schöner Wanderweg von einer Alm zur nächsten – vorbei an Manfred dem Murmeltier!

Den „Genussweg für Käsefreaks“ findet ihr zusammen mit weiteren sechs kulinarischen Touren in der 140 Seiten starken Broschüre zur Via Culinaria oder im Web unter www.via-culinaria.com

 

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Kommentare

  1. geschrieben von Barbara Bauer

    Alles Käse oder was – da macht das Genusswandern wirklich Spaß, denn „i iesn so gern, den Kas“

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