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Bewegt: das neue Halleiner Aktivprogramm

Über saftige Bergwiesen wandern und vorbei an hochaufragenden Felswänden, die Stadt Hallein zu Füßen und die beeindruckende Bergwelt am Horizont: Das neue Halleiner Aktivprogramm bietet für Wanderbegeisterte und Naturliebhaber eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten. Aber auch Freunde kulinarischer Genüsse, historischer Stadtführungen, kultureller Highlights und mehr kommen beim Aktivprogramm voll auf ihre Kosten.

Wir haben uns aus der Fülle an Möglichkeiten, die das Halleiner Aktivprogramm bietet, drei Angebote ausgesucht: Eine geführte Wanderung, ein Besuch im Keltendorf Salina und ein feines Picknick samt Picknickkorb am Dürrnberg. 

Kommt, wir machen ein Picknick

Es ist Samstag, die Sonne strahlt von einem fast wolkenlosen Himmel – genau der richtige Tag für ein Picknick am Dürrnberg. Wir haben uns am Vortag kurzentschlossen für den Picknickkorb angemeldet und können ihn am Samstag bei der Bäckerei Rosenmayer am Unteren Markt in Hallein abholen. Für den gefüllten Picknickkorb, der genug Köstlichkeiten für zwei Personen beinhaltet, zahlen wir 25,- Euro. Eine kleine Karte mit den besten Picknickplätzen rund um Hallein und Bad Dürrnberg gibt es gratis dazu. Die Abholung des Korbes klappt wunderbar, der Inhalt schaut verlockend aus. Uns knurrt schon der Magen, also suchen wir uns auf der Karte einen Picknickplatz aus und spazieren los. Wir finden das lauschige Platzerl auf Anhieb, breiten unsere Decke aus und machen es uns in der freien Natur gemütlich. Bevor wir den Inhalt des Korbes in Angriff nehmen, halten wir kurz inne und atmen tief durch. Herrlich ist es hier – die Wiesen in ihrem saftig-grünen Sommerkleid, die Vögel, die rings um uns herum ihre Lieder zwitschern. Langsam packen wir die Schmankerl aus unserem Korb aus – und genießen. 

Auf Schusters Rappen über den Dürrnberg

Am zweiten Tag schließen wir uns der geführten Wanderung an. Wir treffen uns um 10 Uhr mit anderen Wanderfreunden auf der Pernerinsel, direkt vorm Büro des Tourismusverbands Hallein/Bad Dürrnberg. Hier haben wir uns telefonisch ein paar Tage vorher für die Wanderung angemeldet. Vor Ort zahlen wir 19,- Euro pro Nase. Wolfgang Kinz, ein zertifizierter Wanderführer, ist schon da – es kann also gleich losgehen.Vier Stunden dauert die Wanderung insgesamt, die uns über wunderschöne Wege rund um Hallein und Bad Dürrnberg führt. Wir wandern in einer kleinen Gruppe – insgesamt sind wir zu fünft. Der Schwierigkeitsgrad der Wanderung ist individuell und richtet sich immer nach den Ansprüchen der Teilnehmer. Was bei allen Wanderungen im Fokus steht, ist die Idee, eine Auszeit vom Alltag zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Und das gelingt wirklich gut. Wir erhaschen beim gemütlichen Marschieren immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Salzachtal, die bayerische Bergwelt und die Stadt Hallein. Unter uns bahnt sich die Salzach als glitzernder Streifen ihren Weg in Richtung Mozartstadt. Die Häuser von Hallein reflektieren das Sonnenlicht und bilden einen reizvollen Kontrast zu den grünen Wiesen des Dürrnbergs. Wanderführer Wolfgang weist uns immer wieder auf Besonderheiten entlang des Weges hin und steht uns auch sonst mit Rat und Tat zur Seite. Nach etwas mehr als vier Stunden kommen wir wieder auf der Pernerinsel an – mit etwas schweren Beinen, aber glücklich und entspannt. 

In die Welt der Kelten eintauchen

Unser zweiter Ausflug führt uns zurück in die Zeit der Kelten. Rund sechs Stunden dauert diese geführte Tour, bei der wir das Keltenmuseum und das Keltendorf Salina am Dürrnberg erkunden. Auch für diese Tour, die 22,90 Euro pro Kopf kostet, haben wir uns vorab beim Tourismusverband Hallein angemeldet. Wir starten diesmal direkt beim Keltenmuseum in der Halleiner Altstadt. Unser Guide erzählt uns spannende Details zur Urgeschichte Salzburgs und zur Stadtgeschichte von Hallein. Wir erfahren auch, dass das Keltenmuseum nicht nur weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist. Es ist auch eines der größten Museen für keltische Kultur, Geschichte und Kunst in Europa. Beeindruckt schlendern wir von Vitrine zu Vitrine, lassen die Exponate auf uns wirken und wagen einen Blick in die Grabkammern und die begehbaren Stollen. Auch das Highlight des Keltenmuseums lassen wir uns freilich nicht entgehen: eine 2.500 Jahre alte keltische Schnabelkanne vom Dürrnberg. Zu viele Details wollen wir an dieser Stelle aber gar nicht verraten – das muss man einfach einmal selbst erlebt haben. 
Weiter gehts mit unserer geführten Tagestour. Wir schlendern quer durch die Stadt und marschieren über den historischen, knapp 400 Meter langen „Knappensteig“ auf den Dürrnberg. Hier, in luftiger Höhe, befindet sich das berühmte Keltendorf Salina. Bereits vor mehr als 2.500 Jahren haben die Menschen am Dürrnberg nach einem wertvollen Mineral gegraben: Salz. Wie der Alltag der Kelten ausgesehen hat, wie sie gelebt und gearbeitet haben, ist im Keltendorf Salina beeindruckend nachgestellt. Die originalgetreuen Requisiten, die Wohnhäuser der Bergleute, die Atmosphäre – all das trägt dazu bei, dass wir uns tatsächlich in die Zeit der Kelten zurückversetzt fühlen. Wir schlendern gemütlich umher, werfen einen Blick in die Bergarbeiter-Hütten und wandern zum Hügelgrab. Uns fällt auf, dass viele Eltern mit ihren Kindern unterwegs sind. Tatsächlich wird für Kinder hier viel geboten – abgesehen von der Faszination des Keltendorfs an sich gibt es im Informationsgebäude unter anderem auch einen kurzen Film, der die spannende Arbeit der Archäologen zeigt. So viel Abenteuer und Information macht hungrig. Also kommt der Einkehrschwung in einem gutbürgerlichen Gasthaus, der bei der Tagestour mit eingeplant ist, genau recht. Danach treten wir zufrieden und mit neuem Wissen im Gepäck die Heimreise an. 

 

Fotocredits: © TVB Hallein/Bad Dürrnberg_wildbild
Titelfoto: ©Maislinger

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