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von Tirol in die ganze Welt

Programmideen für Ihre Rundreise durch Tirol

Programmvorschläge für Ihre Stille Nacht Gruppenreise

Tag 1: Fügen und Hippach
Fügen – Heimat der Ur-Rainer-Sänger. Im Barockschloss von Fügen lebte im 18. Jahrhundert der k.u.k. Major und Kämmerer Graf Ludwig von Dönhoff (1769–1838). Um seine Gäste Kaiser Franz I. und Zar Alexander I. zu unterhalten, organisierte er eines abends den Auftritt der Sängerfamilie der Ur-Rainer – Maria, Felix, Franz, Anton und Joseph Rainer – aus Fügen. Der mündlichen Überlieferung nach sangen sie unter anderem auch das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Die Lieder entzückten die prominenten Gäste derart, dass die Ur-Rainer fortan in zahlreichen Städten Europas und an den edelsten Fürstenhöfen, unter anderem auch vor dem englischen König Georg IV., auftreten konnten. Wenige Schritte neben dem FügenerSchloss – im Friedhof der Pfarrkirche – findet man ein Denkmal der Ur-Rainer Sänger und die Grabstätte der Familie Dönhoff. Beim Besuch des Heimatmuseums in der Widumspfiste entdeckt man die weltweit größte bekannte Stille-Nacht-Schallplattensammlung.
Zahlreiche Platten können auch angehört werden. Außerdem erfährt der Besucher mehr über die Zillertaler Nationalsänger und den Orgelbauer Carl Mauracher, altes Handwerk und den Bergbau in Fügen/Fügenberg.

Hippach – Wohnort der Familie Strasser. Die vier Geschwister der Sängerfamilie Strasser – Anna, Joseph, Amalia und Karolina – wuchsen in Hippach auf, genauer gesagt in Laimach, einem Ortsteil von Hippach. Von hier aus gingen die vier auf Sängerreisen und sorgten so für die Verbreitung des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Ihr Geburtshaus aus dem 18. Jahrhundert, ein völlig aus Holz erbautes Zillertaler Bauernhaus mit rauchgeschwärzten Holzbalken, einer alten Stube mit dem Walzenofen, Butzenscheiben und Türbeschlägen, gibt es noch heute – das Strasser-Häusl. Das denkmalgeschützte Bauernhaus erzählt viel über das karge Leben der Zillertaler Bauern von einst, die das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in die Welt getragen haben. Aber auch über die Geschichte des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes gibt es dort einiges zu entdecken.

Tag 2 – Achensee
Achensee – Wohnort von Ludwig Rainer. Als Ludwig Rainer, Sohn der Maria Rainer von den Ur-Rainern, mit seiner Gruppe aus Amerika und Russland nach Österreich zurückkam, erbaute er 1869 am Achensee das Hotel Seehof, welches 1900 abbrannte. Das Hotel, mit allem Komfort ausgestattet, zog Gäste aus aller Welt an und war ihm von nun an Heimat. Entsprechend begibt man sich am Achensee auf die Spuren von Ludwig Rainer: Auch die Seehofkapelle mit Altar im neugotischen Stil am Achensee wurde vom Nationalsänger Ludwig Rainer erbaut und nach seinem Tod 1893 wurde er in Achenkirch würdevoll bestattet. Beim Besuch im „Sixenhof“ in Achenkirch, dem örtlichen Heimatmuseum, erhält man interessante historische Einblicke wie etwa eine Kleidertruhe von Ludwig Rainer. Im Sixenhof wird alljährlich die Geschichte der Heiligen Nacht in einem jahrhundertalten Stall nacherzählt.

Die einzelnen Bausteine/Tage der Reise können beliebig getauscht und weitere Optionen hinzugefügt werden.

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