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Orte im Stille-Nacht-Land

Es gibt vieles zu entdecken

Die Geschichte des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt ist untrennbar mit dem SalzburgerLand, mit Oberösterreich und mit Tirol verbunden. In den Stille-Nacht-Orten taucht man Stück für Stück in das einzigartige Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!" ein - es gibt viel zu entdecken.

Stille Nacht im SalzburgerLand

Oberndorf – Wo das Lied erstmals erklang

In Oberndorf war es dann letztendlich soweit: Am Heiligen Abend des Jahres 1818 saßen Mohr und Gruber mit einer Gitarre in der Hand vor der St. Nikola Kirche und sangen zum ersten Mal die zweistimmige Komposition des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Dieses historische Gebäude fiel gegen Ende des 19. Jahrhunderts den immer wiederkehrenden Hochwassern zum Opfer. Mit der Stille-Nacht-Kapelle wurde dem heute weltberühmten Weihnachtslied ein Denkmal gesetzt. Das Stille-Nacht-Museum im Alten Pfarrhof informiert über die Entstehungs- und Verbreitungs­geschichte des Liedes sowie über die Orts- und Salzschifffahrts­geschichte. Besuchermagnet sind im Advent auch der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt und das „Stille-Nacht-Sonderpostamt“, von wo aus Weihnachtspost, versehen mit der Weihnachts-Sondermarke und dem Sonderstempel, in die ganze Welt versendet wird.

Alljährlich am 24. Dezember findet ab 17.00 Uhr vor der Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf eine Gedenkfeier zu Ehren von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr statt. Hier, wo das Lied 1818 zum ersten Mal erklang, tragen zwei Sänger, begleitet von Gitarre und Chor, „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in der Ur-Version vor. Turmbläser, Chorgesang und Stubenmusik sorgen für eine besinnliche Stimmung und einen andachtsvollen Ausklang des Weihnachtsabends. Weiters finden jährlich die Historienspiele sowie ein traditioneller Weihnachtsmarkt mit beispielweise Turmbläsern und Kutschenfahrten statt.

Info: Tourismusverband Oberndorf | T +43 6272 4422 | www.stillenacht-oberndorf.com

Arnsdorf/Lamprechtshausen – Gruber als Lehrer und Komponist

21 Jahre lebte und wirkte Franz Xaver Gruber in Arnsdorf bei Lamprechtshausen als Lehrer und Organist. Im ältesten noch aktiven Schulhaus Österreichs befindet sich das Stille-Nacht-Museum. Seit 1957 erinnert das Museum an die Entstehung der Stille-Nacht-Melodie und an den Komponisten Franz Xaver Gruber. Nach seiner Restaurierung und Neugestaltung wurde das Museum 2013 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet. Neben der Gruberschule befindet sich die reich ausgestattete Wallfahrtskirche „Maria im Mösl“ (1520). Die Orgel, auf der schon Franz Xaver Gruber spielte, ist noch erhalten und jedes Jahr am 24. Dezember ertönt vom Kirchturm als Glockenspiel das weltberühmte Weihnachtslied. Die beiden Orte Oberndorf und Arnsdorf werden durch den idyllischen Gruber-Mohr-Gedenkweg verbunden.

Am Heiligen Abend bringt ein Sonderzug, der gegen 15.15 Uhr vom Lokalbahnhof Salzburg abfährt, die Besucher des Gruber-Mohr-Gedenkganges nach Arnsdorf. Um 16.00 Uhr findet dort in der Wallfahrtskirche „Maria im Mösl“ eine Krippenandacht und auf dem Stille-Nacht-Platz Feierlichkeiten zu Ehren der beiden Liedschöpfer Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr statt. Eine festliche Fackelwanderung führt anschließend auf dem historischen Gruber-Mohr-Weg zur Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf. Auf halbem Wege erweisen die „Stille Nacht Prangerschützen Arnsdorf“ und Musiker den Teilnehmern die Ehre. Rückfahrt ab Oberndorf um 18.30 Uhr.

Info: Tourismusverband Lamprechtshausen-Arnsdorf | T +43 6274 6334 | www.stillenachtarnsdorf.at

Hintersee – Joseph Mohr als Retter

10 Jahre war Joseph Mohr der Hilfspriester in Hintersee im Salzkammergut. Harte Zeiten und lange Winter brachten die ärmere Landbevölkerung des beschaulichen Ortes allerdings immer wieder in Not. Mehr als einmal trat Mohr als Retter auf, in dem er Wilderern Fleisch abkaufte und es unter den Ärmsten verteilte. Woher das Geld kam? Die Kollekte wurde kurzerhand erleichtert und fast wäre Mohr für diese Robin-Hood-Aktionen ins Gefängnis gewandert. Sein Priestergewand und einige weitere Original-Stücke aus seinem Besitz sind in Hintersee zu sehen. Heute würdigt eine Gedenktafel und ein Mohr-Portrait in der Kirche, eine Bronzeplastik, das Joseph-Mohr-Haus mit der Mohr-Gedenkstätte und die Joseph-Mohr-Gedächtniskapelle die lange Anwesenheit Joseph Mohrs in dieser Gemeinde. Von der Kirche wird ab 2018 ein Themenweg zur 2016 neu errichteten Joseph-Mohr-Gedächtniskapelle führen.

In der Adventszeit finden Freitags romantische Fackelwanderungen zur Gedächtniskapelle statt. 2017 wird es bei der ORF „Licht ins Dunkel“ Benefizshow Live-Einblicke nach Hintersee geben.

Info: Tourismusverband Fuschlseeregion | T +43 6226 8384 | www.fuschlsee.salzkammergut.at

Salzburg – Mohr und Mozart in Salzburg

1792 wurde Joseph Mohr in Salzburg in der Steingasse geboren. Zu beiden Seiten der Salzach wandelt man auf seinen Spuren. Vom historischen Taufbecken im Salzburger Dom, über die Steingasse wo die Familie lebte, bis hin zum Priesterseminar am Makartplatz. Aber was wäre dieser Spaziergang ohne das Salzburg Museum am Mozartplatz, wo der erst 1996 wiederentdeckte Autograph ausgestellt ist.

Am heiligen Abend spielt das bekannte Salzburger Glockenspiel „Stille Nacht! Heilige Nacht!“, und zur Christmette wird in Salzburgs Kirchen traditionell die Originalversion des berühmten Weihnachtsliedes gespielt. Von 29. September 2018 bis 3. Februar 2019 wird es eine Sonderausstellung im Salzburg Museum zum 200-Jahr-Jubiläum „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ geben. Weiters wird ein neues Bühnenstück „Silent Night Story“ von John Debney erstmals in der Felsenreitschule aufgeführt. 

Info: Tourismus Salzburg GmbH | T +43 662 88987 0 | www.salzburg.info

Hallein – Stadt der Originale

Als Organist und Chorleiter fand Franz Xaver Gruber nach vielen Schicksalsschlägen (nur vier seiner zwölf Kinder erreichten das Erwachsenenalter) in Hallein endlich Ruhe und konnte sich seiner großen Leidenschaft, der Musik, widmen. Franz Xaver Grubers ehemaliges Wohnhaus direkt gegenüber der Halleiner Stadtpfarrkirche wird ab der Neueröffnung im Herbst 2018  ein bemerkenswertes Stille-Nacht-Museum beherbergen. Es wird die komplette Dokumentation des Weihnachtsliedes, Mohrs Gitarre und Einrichtungsgegenstände von Grubers einstiger Wohnung zeigen. Das Archiv wird  drei Musikinventare seiner Kompositionen, die Gruber während seiner Halleiner Zeit als Chorregent und Choralist angelegt hat verwahren. In Hallein verfasste Gruber zudem am 30. Dezember 1854 die „Authentische Veranlassung“, in der Urheberschaft, Ort und Zeit der Entstehung von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ handschriftlich dokumentiert sind. Das Schriftstück befindet sich heute im Stille Nacht Archiv Hallein.

Direkt vor dem Museum befindet sich auch Grubers letzte Ruhestätte, die seit 1849 jedes Jahr am 24. Dezember zum „Singen am Grubergrab“ von Gästen aus aller Welt besucht wird. Die aus dem Jahre 1963 stammende Gruber Orgel der Stadtpfarrkirche Hallein steht untrennbar mit Franz Xaver Gruber in Verbindung und wird im Jubiläumsjahr 2018 in neuem Glanz erstrahlen.

Info: Gästeservice Tennengau | T +43 6245 70050 | www.tennengau.at

Wagrain-Kleinarl – Joseph Mohr im Wandel der Zeit

Bei einem Kulturspaziergang durch den Stille-Nacht-Bezirk Wagrain wandeln Interessierte auf den Spuren von Joseph Mohr. In der Pfarrkirche erinnert die Joseph-Mohr-Gedächtnisorgel an das Wirken des sozialen Vikars. Gegenüber der Kirche liegt der Wagrainer Pfarrhof, ein typischer zwei­geschoßiger Pongauer Pfarrhof, den Mohr neben seinem Amt als Vikar bewirtschaftete. Das Grab von Joseph Mohr befindet sich auf dem Wagrainer Friedhof. Nicht weit von der Pfarrkirche entfernt wird das Pflegerschlössl bis 4. Dezember 2017 renoviert. Dort werden zukünftig die Besucher mehr über den Text in den über 300 Sprachen und Dialekten erfahren. Ebenso widmet sich das Museum dem Thema „der Lauf der Zeit“.

Der Stille-Nacht-Advent in Wagrain-Kleinarl verbindet die Friedensbotschaft des Weihnachtliedes mit Weihnachtsbräuchen aus der ganzen Welt. Beim „Advent der Kulturen“ präsentieren sich unterschiedliche Gast­länder im Kreise der heimischen Aussteller. Weiters finden Adventkonzerte statt. Im Christkindlpostalm im Waggerl-Haus kann die Weihnachtspostliebevoll verziert werden. Am 24. Dezember werden Besucher mit einem romantischen Turmblasen ab 22.15 Uhr bei der Pfarrkirche auf die Christmette um 23.00 Uhr eingestimmt.

Info: Wagrain-Kleinarl Tourismus | T +43 6413 8448 | www.wagrain-kleinarl.at

Mariapfarr – Geburtsort des Textes

Ist es Zufall, dass die sechs Strophen des Gedichts dort geschrieben wurden, wo der Winter am längsten dauert? Im Lungau – genauer gesagt in Mariapfarr zwischen Mauterndorf und Tamsweg – verbrachte Joseph Mohr die ersten Jahre im Amt. Hier schrieb er im Jahr 1816 auch den Text zu „Stille Nacht! Heilige Nacht!“, das erst zwei Jahre später vertont werden sollte. Im historischen Pfarrhof befindet sich Joseph Mohr zu Ehren das Stille-Nacht-Museum, das eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und seine Familie, die seit dem 17. Jahr­hundert im Lungau ansässig war, umfasst. Zu den Höhepunkten des Museums zählen ein Silber-Reliquien-Altärchen und die rekonstruierte Mohr Stube“ in welcher die einzigartige Weihnachtskrippe, deren rund 100 Figuren aus dem Jahr 1750 stammen und bereits zu Mohrs Zeiten die Krippe schmückten. An der Nordseite des Pfarrhofes wurde Mohr mit dem Stille-Nacht-Brunnen ein Denkmal gesetzt. Die 2016 neu renovierte Pfarr- und Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau“ gilt als die Mutterkirche des Lungaus. Ein Altarbild in der Kirche auf dem die Anbetung des Holder Knab im Lockigen Haar durch die drei Weisen dargestellt wird, diente Joseph Mohr möglicherweise als Inspiration für die Verszeile „Holder Knabe im lockigen Haar“. Im Ortsteil Stranach befindet sich die Scharglerkeusche, das Haus der Vorfahren Joseph Mohrs.

Am 24. Dezember findet die „Einstimmung in die Heilige Nacht“ statt: Um 17.00 Uhr wird im Arkadenhof des Wallfahrts- und Stille-Nacht-Museums in Gedenken an Joseph Mohr „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ von zwei Männern im Originaltext gesungen.

Info: Tourismusverband Mariapfarr | T +43 6473 8766 | www.wallfahrtsmuseum.at

 

Stille Nacht in Oberösterreich

Hochburg-Ach – Geburtsort von Franz Xaver Gruber

Franz Xaver Gruber wurde in Hochburg 1787 geboren und besuchte später dort die Schule. Gedenktafeln an der Stelle seines 1927 abgerissenen Geburtshauses (Unterweizberg 9) und am alten Schulhaus (jetzt Musikschule) rufen dies ins Gedächtnis. Im Franz-Xaver Gruber-Gedächtnishaus befinden sich u.a. ein Modell seines Geburtshauses und ein Webstuhl auf dem Gruber nach mündlicher Überlieferung das Weberhandwerk erlernte. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang am Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg, ein Rundweg – wunderbar eingebunden in die herrliche Landschaft – mit 7 Stationen und ca. einer Stunde Gehzeit. Jeder dieser Plätze trägt eine Strophe des Liedes und symbolisiert einen Kontinent, der eine Geschichte erzählt. Die Runde klingt in der gotischen Pfarrkirche mit der Franz-Xaver-Gruber-Gedächtnisorgel aus.

Info: Franz Xaver Gruber Gemeinschaft | T +43 664 4166702 | www.fxgruber.at

Ried im Innkreis – Die Original Krippe

Im Museum im Innviertler Volkskundehaus befindet sich die Orginal-Oberndorfer „Stille-Nacht-Krippe“. Vor dieser Krippe soll im Jahr 1818 erstmals das berühmte, von Joseph Mohr gedichtete und von Franz Gruber komponierte Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erklungen sein.

Info: Oberösterreich Tourismus  | T +43 732 7277 100 | www.oberoesterreich.at

Steyr – der erste Druck

Über mündliche Überlieferung und Abschriften fand das Lied seine Verbreitung, der erste Abdruck erfolgte in Steyr in einer Flugschrift mit vier Weihnachtsliedern. Im 1. Österreichischen Weihnachtsmuseum ist ab November 2018 eine Replik des ersten Textdruckes von „Stille Nacht“ aus dem frühen 19. Jahrhundert ausgestellt.

Info: Tourismusverband Steyr  |+43 7252 53229 0 | www.steyr.info

 

Stille Nacht in Tirol

Laimach-Hippach – die Verbreitung von Stille Nacht! Heilige Nacht!

Im Ortsteil Laimach in der Gemeinde Hippach im Zillertal befindet sich das Heimatmuseum welches die Geschichte zur Verbreitung des Liedes beherbergt. Die Sängerfamilie Strasser aus Laimach-Hippach ist für die erste bisher belegte Aufführung von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ außerhalb Österreichs (Leipzig 1832 im Hotel de Pologne) verantwortlich.

Info: Gemeinde Hippach | T+43 5282 22600 0 | www.gemeinde-hippach.at

Fügen im Zillertal – Ein Lied erobert die Welt

Der Orgelbauer Carl Mauracher brachte das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ nach Fügen. Eine Gedenktafel erinnert an ihn. Durch die Zillertaler Sängerfamilien Strasser und Rainer wurde das Lied in die Welt verbreitet. Im Heimatmuseum Widumspiste sieht der Besucher eine ausführliche Darstellung des Zillertaler Nationalsängertums. Ebenso befindet sich in Fügen die Weltweit größte bekannte Stille-Nacht-Schallplatten-Sammlung. Zahlreiche Platten wurden digitalisiert und können abgespielt werden.

Info: Zillertal Tourismus GmbH | T +43 5288 87187  | www.zillertal.at

Achensee – Wohnort von Ludwig Rainen

Als Ludwig Rainer, Sohn der Maria Rainer von den Ur-Rainern, mit seiner Gruppe aus Amerika und Russland nach Österreich zurückkam, erbaute er 1869 am Achensee das Hotel Seehof, welches 1900 abbrannte. Das Hotel, mit allem Komfort ausgestattet, zog Gäste aus der ganzen Welt an und war ihm von nun an Heimat. Entsprechend begibt man sich am Achensee auf die Spuren von Ludwig Rainer: Auch die Seehofkapelle mit Altar im neugotischen Stil am Achensee wurde vom Nationalsänger Ludwig Rainer erbaut und nach seinem Tod 1893 wurde er in Achenkirch würdevoll bestattet. Beim Besuch im „Sixenhof“ in Achenkirch, dem örtlichen Heimatmuseum, erhält man interessante historische Einblicke wie etwa eine Kleidertruhe von Ludwig Rainer. Im Sixenhof wird alljährlich die Geschichte der Heiligen Nacht in einem jahrhundertalten Stall nacherzählt.

Info: Tourismusverband Achensee | T +43 5246 5300 0 | www.achensee.com

Stille-Nacht-Land Salzburg Auf den Spuren von Gruber und Mohr

Kontakt

Tourismusverband Oberndorf
Stille-Nacht-Platz 2
5110 Oberndorf

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