{"id":28314,"date":"2012-11-22T17:50:01","date_gmt":"2012-11-22T16:50:01","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.salzburgerland.com\/?p=28314"},"modified":"2019-06-26T20:34:32","modified_gmt":"2019-06-26T18:34:32","slug":"die-reben-des-monchsbergs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/die-reben-des-monchsbergs\/","title":{"rendered":"Die Reben des M\u00f6nchsbergs"},"content":{"rendered":"<p>Der &#8222;Paris Lodron Zwinger&#8220; ist ein ganz besonderer Tropfen. In liebevoller Handarbeit entstammt er den Weinreben &#8222;Fr\u00fchroter Veltliner&#8220; auf sanften H\u00fcgeln des M\u00f6nchsberges. Dort, neben der Richterh\u00f6he, hegen und pflegen zehn Salzburger Pfadfinder seit 2007 ein Weinbaugebiet. Denn Trauben wachsen nicht nur im warmen S\u00fcdtirol. In Salzburg wurde der Anbau von Rebst\u00f6cken bereits im 12. Jahrhundert kultiviert &#8211; vom Namensgeber des heute geernteten Weins, Erzbischof Paris Lodron. &#8222;Beim Wein schmeckt man die Herkunft oft mehr als die Rebart selbst&#8220;, erkl\u00e4rt Winzerin Katharina Tinnacher, &#8222;Salzburg schmeckt elegant, feingliedrig und majest\u00e4tisch.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/essen-trinken\/die-reben-des-monchsbergs\/attachment\/2011-10-05-weinlese-2\/\" rel=\"attachment wp-att-28382\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"2011-10-05 weinlese\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/2011-10-05-weinlese1-634x475.jpg\" alt=\"\" width=\"634\" height=\"475\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Vom L\u00f6chergraben und Unkrautj\u00e4ten bis zur k\u00f6stlichen Ernte<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir sind alle Natur- und Gartenfreunde, wussten also, was mit dem Weinbau auf uns zukommt&#8220;, erz\u00e4hlt Hans-Georg Keplinger von den Pfadfindern. <strong>Von M\u00e4rz bis November geht es alle 14 Tage flei\u00dfig ans Werk.<\/strong> Fachm\u00e4nnische Unterst\u00fctzung bekommen die Pfadfinder dabei aus der Wachau und aus der s\u00fcdlichen Steiermark: Die Winzer Martin Mittelbach und Katharina Tinnacher greifen ihnen seit 2007 allj\u00e4hrlich unter die Arme. &#8222;Sie haben uns den Weinbau von der Pieke auf gezeigt und beigebracht&#8220;, berichtet Keplinger \u00a0stolz.<\/p>\n<p>Denn bis zur <strong>Auslese und Ernte im September und Oktober<\/strong> ist es ein langer und steiniger Weg. Die Stangen m\u00fcssen gesetzt, die Dr\u00e4hte gespannt, das Unkraut gej\u00e4tet, die Reben angebunden und schlie\u00dflich muss alles nat\u00fcrlich gro\u00dfz\u00fcgig mit Wasser bespr\u00fcht werden. Dabei kommen professionelle Ger\u00e4tschaften vom Erdlochbohrer \u00fcber den Hochm\u00e4her bishin zur Weinbergharke zum Einsatz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/essen-trinken\/die-reben-des-monchsbergs\/attachment\/2010-09-15-p1030654\/\" rel=\"attachment wp-att-28378\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"2010-09-15 P1030654\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/2010-09-15-P1030654-634x475.jpg\" alt=\"\" width=\"634\" height=\"475\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Zehn Rentner, eine Leidenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Die Hobby-Weinbauern am M\u00f6nchsberg haben einiges gemeinsam. Alle zehn sind sie Rentner und seit ihrer Jugend begeisterte Mitglieder des Pfadfindervereins. Und: Alle zehn gingen sie 2007 in Pensionierung. Statt aber die F\u00fc\u00dfe hochzulegen und Kaffee zu trinken, tat sich ihnen im Nu eine viel spannendere Perspektive auf. Sie h\u00f6rten vom Weinbauprojekt, das auf ihrem geliebten M\u00f6nchsberg gestartet werden sollte.\u00a0R\u00fcdiger Schobesberger vom Salzburger Hochbauamt hatte sich mit den klimatischen Bedingungen im Salzburger Land und auf der Anh\u00f6he auseinander gesetzt und befand: Einem Wiederaufleben der M\u00f6nchsberger Reben st\u00fcnde nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/essen-trinken\/die-reben-des-monchsbergs\/attachment\/img_1956-2\/\" rel=\"attachment wp-att-28383\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-28383\" title=\"IMG_1956\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IMG_1956-634x475.jpg\" alt=\"\" width=\"634\" height=\"475\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Der Lohn &#8211; Wertvolle Fr\u00fcchte<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit hat sich gelohnt, Salzburger Gourmet-Lokale und Sommeliers \u00a0lecken sich die Finger nach dem feinen Tropfen. Dieses Jahr erstmalig waren die Fr\u00fcchte des M\u00f6nchsberger Weinbaus so gut, dass die zehn Hobbywinzer ihn laut Kennern sogar im Salon \u00d6sterreich h\u00e4tten einreichen k\u00f6nnen, dem h\u00e4rtesten Wein-Wettbewerb des Landes. Da bei der gro\u00dfen Abgabe jedoch nicht mehr viel von den 600 Flaschen Wein \u00fcbrig geblieben w\u00e4re, verzichteten die Pfadfinder.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/essen-trinken\/die-reben-des-monchsbergs\/attachment\/dsc00232\/\" rel=\"attachment wp-att-28479\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-28479\" title=\"DSC00232\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/DSC00232-634x475.jpg\" alt=\"\" width=\"634\" height=\"475\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ausgeschenkt wird der Fr\u00fchrote Veltliner unter anderem im Restaurant <a href=\"http:\/\/www.esszimmer.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Esszimmer&#8220;<\/a>, auf der <a href=\"http:\/\/www.gersbergalm.at\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gersbergalm<\/a> und in der <a href=\"http:\/\/www.blauegans.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Blauen Gans&#8220;<\/a>, alle in Salzburg.\u00a0Die wahre Frucht der Arbeit sieht Keplinger jedoch wo anders. &#8222;Wir haben hier jedes Jahr eine tolle Zeit, arbeiten zusammen und sind in geselliger Runde. Wir hegen hier unsere Liebe zur Natur.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/essen-trinken\/die-reben-des-monchsbergs\/attachment\/dsc00229-2\/\" rel=\"attachment wp-att-28481\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-28481\" title=\"DSC00229\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/DSC002291-634x475.jpg\" alt=\"\" width=\"634\" height=\"475\" \/><\/a><\/p>\n<address>Fotocredits: Gnahn<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8222;Paris Lodron Zwinger&#8220; ist ein ganz besonderer Tropfen. In liebevoller Handarbeit entstammt er den Weinreben &#8222;Fr\u00fchroter Veltliner&#8220; auf sanften H\u00fcgeln des M\u00f6nchsberges. Dort, neben der Richterh\u00f6he, hegen und pflegen zehn Salzburger Pfadfinder seit 2007 ein Weinbaugebiet. Denn Trauben wachsen nicht nur im warmen S\u00fcdtirol. 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In ihrer Freizeit ist sie gern immer im Trubel des Geschehens und verbringt viel Zeit mit Sport und Wandern in der heilsamen Atmosph\u00e4re vom Salzburger M\u00f6nchs- und Kapuzinerberg. Das Schreiben ist sowohl Beruf als auch Hobby: Auch Gedichte, Kurzgeschichten und Romane z\u00e4hlen zum Repertoire der 22-j\u00e4hrigen Journalistin und Schrifstellerin. Um den eigenen Horrizont zu erweitern, begibt sie sich regelm\u00e4\u00dfig auf abenteuerliche Rucksackreisen durch aller Herren L\u00e4nder. Lebensmotto: Leb den Moment! Fragen mit Antworten von Christine Gnahn Morgen- oder Abendmensch? Wenn Morgens die Sonne aufgeht bin ich putzmunter und hab Riesenhunger auf Fr\u00fchst\u00fcck und Leben! Ich wei\u00df ich geh\u00f6re einer aussterbenden Rasse an aber ich f\u00fchle mich pudelwohl damit! Im Morgen liegt einfach eine besondere Kraft: Die Kraft des Neubeginns. Wellnessurlaub oder Rucksackreise? Rucksackreise, ruhig auch ohne jeglichen Komfort. Ich gehe auf Reisen, um Menschen, Land und Lebensgef\u00fchl zu sp\u00fcren. Dazu braucht es weder h\u00fcbsches Hotelzimmer noch edle Buffets. Alles Hab und Gut auf den R\u00fccken und bereit f\u00fcr jedes Abenteuer, das ist doch die wahre Freiheit! Berge oder Meer? Obwohl ich die Berge sehr liebe, w\u00fcrde ich wohl meist das Meer bevorzugen. Schon als Kind Stunden und Tage an der Adria verbracht, ist es mit seinen Wellen, Str\u00f6mung, Flut und Ebbe f\u00fcr mich Sinnbild der Energie und der Ruhe zugleich. Wandern oder Laufen? Ich bin ein Sportfreak. Erst morgens Laufen, dann Wandern! Turnschuhe oder High Heels? Ich besitze ein paar High Heels und die trage ich ungef\u00e4hr einmal in zwei Jahren. Im \u00fcbrigen ist High Heel wohl auch ein klarer Euphemismus f\u00fcr drei Zentimeter Absatz. Gmiadlich soll's sein und ich will mich wohlf\u00fchlen, daher: Turnschuhe! Fr\u00fchling, Sommer, Herbst oder Winter? Ich mag eigentlich jede Jahreszeit. Grad in Australien, wo grad im Norden Jahreszeiten eigentlich komplett durch Regen- und Trockenzeit ersetzt werden, lernt man sie zu sch\u00e4tzen. Aber wenn ich w\u00e4hlen muss, mag ich wohl Fr\u00fchling und Sommer am liebsten. Rindsroulade vom Pinzgauer Biorind oder Saibling fangfrisch aus dem\u00a0Fuschlsee? Ganz klar der Fisch! Grad frischem Fisch kann ich nicht widerstehen. Dazu noch ein Hauch Zitrone... mhhhh!\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.salzburgerland.com\\\/de\\\/magazin\\\/author\\\/cgnahn\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Reben des M\u00f6nchsbergs - SalzburgerLand Magazin","description":"Der &#8222;Paris Lodron Zwinger&#8220; ist ein ganz besonderer Tropfen. In liebevoller Handarbeit entstammt er den Weinreben &#8222;Fr\u00fchroter Veltliner&#8220; auf sanften H\u00fcgeln des M\u00f6nchsberges. Dort, neben der Richterh\u00f6he, hegen und pflegen zehn Salzburger Pfadfinder seit 2007 ein Weinbaugebiet. 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In ihrer Freizeit ist sie gern immer im Trubel des Geschehens und verbringt viel Zeit mit Sport und Wandern in der heilsamen Atmosph\u00e4re vom Salzburger M\u00f6nchs- und Kapuzinerberg. Das Schreiben ist sowohl Beruf als auch Hobby: Auch Gedichte, Kurzgeschichten und Romane z\u00e4hlen zum Repertoire der 22-j\u00e4hrigen Journalistin und Schrifstellerin. Um den eigenen Horrizont zu erweitern, begibt sie sich regelm\u00e4\u00dfig auf abenteuerliche Rucksackreisen durch aller Herren L\u00e4nder. Lebensmotto: Leb den Moment! Fragen mit Antworten von Christine Gnahn Morgen- oder Abendmensch? Wenn Morgens die Sonne aufgeht bin ich putzmunter und hab Riesenhunger auf Fr\u00fchst\u00fcck und Leben! Ich wei\u00df ich geh\u00f6re einer aussterbenden Rasse an aber ich f\u00fchle mich pudelwohl damit! Im Morgen liegt einfach eine besondere Kraft: Die Kraft des Neubeginns. Wellnessurlaub oder Rucksackreise? Rucksackreise, ruhig auch ohne jeglichen Komfort. Ich gehe auf Reisen, um Menschen, Land und Lebensgef\u00fchl zu sp\u00fcren. Dazu braucht es weder h\u00fcbsches Hotelzimmer noch edle Buffets. Alles Hab und Gut auf den R\u00fccken und bereit f\u00fcr jedes Abenteuer, das ist doch die wahre Freiheit! Berge oder Meer? Obwohl ich die Berge sehr liebe, w\u00fcrde ich wohl meist das Meer bevorzugen. Schon als Kind Stunden und Tage an der Adria verbracht, ist es mit seinen Wellen, Str\u00f6mung, Flut und Ebbe f\u00fcr mich Sinnbild der Energie und der Ruhe zugleich. Wandern oder Laufen? Ich bin ein Sportfreak. Erst morgens Laufen, dann Wandern! Turnschuhe oder High Heels? Ich besitze ein paar High Heels und die trage ich ungef\u00e4hr einmal in zwei Jahren. Im \u00fcbrigen ist High Heel wohl auch ein klarer Euphemismus f\u00fcr drei Zentimeter Absatz. Gmiadlich soll's sein und ich will mich wohlf\u00fchlen, daher: Turnschuhe! Fr\u00fchling, Sommer, Herbst oder Winter? Ich mag eigentlich jede Jahreszeit. 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