{"id":123852,"date":"2018-06-15T08:00:54","date_gmt":"2018-06-15T06:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/?p=123852"},"modified":"2023-07-21T19:26:03","modified_gmt":"2023-07-21T17:26:03","slug":"kuenstler-gottfried-salzmann-im-portrait","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/kuenstler-gottfried-salzmann-im-portrait\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstler Gottfried Salzmann im Portrait"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gottfried Salzmann geh\u00f6rt unter internationalen Kunstkennern, Galeristen und Sammlern zu den ganz gro\u00dfen Malern unserer Zeit. Der 80-J\u00e4hrige gilt als einer der ersten Aquarellisten nach 1945: Er hat der Aquarellmalerei neues Leben eingehaucht und in seiner Meisterhaftigkeit auf ein v\u00f6llig neues Niveau gehoben. Geboren ist Gottfried Salzmann 1943 in Saalfelden am Steinernen Meer, seit 1965 lebt er in Paris. In seinen Heimatort kehrt er regelm\u00e4\u00dfig zur\u00fcck, am liebsten zu besonderen Anl\u00e4ssen wie etwa zur Er\u00f6ffnung der neuen Museumsrundreise \u201eWeg der Kostbarkeiten\u201c. Dort hat ihn Autorin Franziska Lipp getroffen und erfahren, wie es ein junger Pinzgauer in die franz\u00f6sische Hauptstadt und weiter in den Olymp der erfolgreichsten zeitgen\u00f6ssischen Maler schaffte. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Saalfelden zeigt sich an diesem Morgen im Mai von seiner sch\u00f6nsten Seite: Das Steinerne Meer mit seinen zerkl\u00fcfteten Gipfeln und Scharten hebt sich gestochen scharf vor dem Himmel ab. Auf den sattgr\u00fcnen Wiesen weiden wohlgen\u00e4hrte K\u00fche. Die Luft ist so klar und frisch, dass man sie am liebsten in Dosen verschwei\u00dfen und konservieren w\u00fcrde. Der Ritzensee wirkt k\u00fchl und anziehend zugleich, die milchig wei\u00dfen Bl\u00fcten der Holunderb\u00fcsche \u00e4hneln kleinen Puderw\u00f6lkchen. Man muss kein K\u00fcnstler sein, um die Poesie dieses Morgens wahrzunehmen. F\u00fcr Gottfried Salzmann bedeutet diese Landschaft aber vor allem eines: Heimat!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ich in Salzburg lande und dann mit dem Auto nach Saalfelden fahre, ist es genau jener Punkt, wo sich nach Lofer die Landschaft pl\u00f6tzlich auftut\u201c, schmunzelt er, der die Gro\u00dfstadt genauso liebt wie das Land. \u201eDa \u00f6ffnet sich mein Herz und ich sp\u00fcre, wie mein K\u00f6rper auf diese Landschaft reagiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Acht Jahre hat Gottfried Salzmann in Saalfelden gelebt, bevor er sich sprichw\u00f6rtlich aufgemacht hat in die gro\u00dfe, weite Welt. Es waren bestimmt nicht die einfachsten Jahre seines Lebens: Denn sie waren alles andere als unbeschwert. Der Vater, geb\u00fcrtig in Bruck an der Glocknerstra\u00dfe und Hauptschullehrer, fiel im Zweiten Weltkrieg. Die Mutter, eigentlich aus Thalgau bei Salzburg, stand mit den Kindern alleine da: Eine der vielen Kriegswitwen, die schauen mussten, wie sie sich und die Familie \u00fcber die Runden bringt. Ein einziges Schwarzwei\u00dffoto gibt es von Gottfried Salzmann und seinem Vater: Es zeigt, wie dieser den wenige Monate alten S\u00e4ugling im Arm h\u00e4lt. Wenn Gottfried Salzmann davon erz\u00e4hlt, schwingt Wehmut mit. Seine Ahnen nicht zu kennen, bedeutet, seinen ganz eigenen Weg gehen zu m\u00fcssen \u2013 vielleicht sogar noch vehementer.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in jungen Jahren sah sich Gottfried Salzmann mit Anforderungen konfrontiert, die wenig mit seinen eigenen Bed\u00fcrfnissen als vielmehr mit dem Gedenken an den verstorbenen Vater zu tun hatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-fruhes-interesse-an-kunst-und-malerei\">Ein fr\u00fches Interesse an Kunst und Malerei<\/h2>\n\n\n\n<p>So war es der ausdr\u00fcckliche Wunsch der Mutter, dass er die Lehrerbildungsanstalt besucht und in die beruflichen Fu\u00dfstapfen des Vaters tritt. Der Bub wollte dem Wunsch der Mutter entsprechen und doch hat sich da schon l\u00e4ngst ein anderes Talent in ihm geregt: Dieses strebte an die Oberfl\u00e4che und wollte gelebt werden. Es war die Kunst und die Liebe zur Malerei, die f\u00fcr die ganze Familie v\u00f6llig unerkl\u00e4rlich war. Pl\u00f6tzlich w\u00fcnschte sich der Bub \u2013 erst in der Hauptschule \u2013 ein Kunstbuch zu Weihnachten. Wie kam er nur auf diese Idee? Woher dieses Interesse? Gottfried Salzmann bekam das Buch und war gl\u00fccklich. Stundenlang betrachtete er die Gem\u00e4lde und Portraits, die aufgrund des S\/W-Druckes viel Platz f\u00fcr Phantasie lie\u00dfen. Vielleicht war es genau jener Punkt, an dem er begann, die Drucke mit Farbe zu f\u00fcllen. Doch Gottfried Salzmann hat eine andere Erkl\u00e4rung: \u201eIch glaube sogar, dass es ein Faksimile von Albrecht D\u00fcrers Aquarell \u201aFeldhase\u2018 war, das mich schon w\u00e4hrend meiner Kindheit inspiriert hat. Ich wei\u00df nicht, von wem er stammte oder wer ihn an meine Kinderzimmert\u00fcr geh\u00e4ngt hat. Aber ich habe ihn sehr geliebt und auch in meiner Jugend eine Zeitlang Tiere gezeichnet. Der \u201aFeldhase\u2018 h\u00e4ngt heute an der Kinderzimmert\u00fcr meiner Enkel.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-salzmanns-aquarelle-sind-ein-kostbarer-schatz-der-albertina\">Salzmanns Aquarelle sind ein kostbarer Schatz der Albertina<\/h2>\n\n\n\n<p>Niemand h\u00e4tte zu diesem Zeitpunkt ahnen k\u00f6nnen, dass Gottfried Salzmann Jahrzehnte sp\u00e4ter in einem Atemzug mit Albrecht D\u00fcrer genannt werden w\u00fcrde. Klaus Albrecht Schr\u00f6der, Direktor der Albertina, formuliert Salzmanns Einzigartigkeit folgenderma\u00dfen: \u201eF\u00fcr die Albertina z\u00e4hlt die museumseigene Sammlung an Salzmann Aquarellen zum kostbarsten Schatz. Salzmann behauptet sich in der Kette von Albrecht D\u00fcrer \u00fcber Rudolf von Alt bis zum sp\u00e4ten Klee als legitimer Erbe und Nachfolger, nicht als Epigone. Mit Gottfried Salzmann wurde nicht nur eine scheinbar l\u00e4ngst abgegraste Gattung wie jener der Landschaftskunst und Stadtvedute, sondern auch die unersch\u00f6pflichen M\u00f6glichkeiten einer zu Unrecht in den Hintergrund getretenen Technik rehabilitiert.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/S1130658_1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/S1130658_1-1-650x435.jpg\" alt=\"Aquarell eines bew\u00f6lkten Himmels \u00fcber gr\u00fcnen H\u00fcgeln, inspiriert von den Landschaften Gottfried Salzmanns.\" class=\"wp-image-125388\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gottfried Salzmann &#8211; Sylt Aquarell 30X47 cm 1993<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-\">&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-per-autostopp-quer-durch-europa\">Per Autostopp quer durch Europa<\/h3>\n\n\n\n<p>Es war also die Kunst und nicht die P\u00e4dagogik, die Gottfried Salzmann faszinierte: Dennoch besuchte er die Lehrerbildungsanstalt mit dem Ziel, die Matura abzulegen. Doch die Verlockungen der gro\u00dfen Museen, K\u00fcnstler und ihrer Werke war gro\u00df: Von Salzburg aus, wo der Sch\u00fcler bei einer Tante wohnte und das Gymnasium besuchte, macht er sich auf in die Welt. Per Autostopp und ohne Geld gelangte er in nahezu alle gro\u00dfen europ\u00e4ischen St\u00e4dte. Schon als Siebzehnj\u00e4hriger besuchte er den Louvre in Paris, das Rembrandt-Museum in Amsterdam und das Munch-Museum in Oslo. \u201eDiese Reisen waren wichtig, um einen guten Beobachtungssinn zu entwickeln, um sehen zu lernen\u201c, sagt Gottfried Salzmann. \u201eHeute frage ich mich manchmal, wie Kinder noch sehen lernen sollen, wenn sie nur auf ihr Smartphone schauen.\u201c Gottfried Salzmann hat viel gesehen und sich alles ganz genau angeschaut. Nach der Matura war dann klar: Wenn schon unterrichten, dann nur Kunst. Doch er sp\u00fcrte auch, dass das nicht das Richtige war. Nicht unterrichten, sondern selbst malen \u2013 das war es, was er wollte. Als er an Weihnachten 1962 seiner Mutter von der Plan\u00e4nderung erz\u00e4hlte, brach f\u00fcr diese eine Welt zusammen. Der Sohn ein freischaffender Maler?! Das w\u00fcrde doch niemals gut gehen. In ihrer Verzweiflung wollte sie ihren Sohn vor dem Schlimmsten bewahren: Sie entzog ihm die finanzielle Unterst\u00fctzung in der Hoffnung, dass er zur Vernunft k\u00e4me. Doch es half alles nichts. Es fanden sich Nebenjobs, um das Studium an der Akademie f\u00fcr bildende K\u00fcnste in Wien zu finanzieren. Gottfried Salzmann war sich f\u00fcr nichts zu schade: Anstreicher, Statist am Burgtheater, Skilehrer in Zell am See, Schneeschaufler in Wien. Irgendwie konnte man schon Geld verdienen, wenn man nur wollte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-unerwarteter-zwischenstopp\">Ein unerwarteter Zwischenstopp<\/h2>\n\n\n\n<p>Gottfried Salzmann begann also sein Studium \u2013 unter anderem bei Sergius Pauser und Max Melcher \u2013 in Wien. In den Ferien stand er wie gewohnt an der Autobahn, das n\u00e4chste Reiseziel im Visier: London! Diese Reise ver\u00e4nderte alles: \u201eIch habe in der Tate Gallery zum ersten Mal die Aquarelle von William Turner gesehen und sie haben mich fasziniert wie nichts zuvor. Im Nachhinein eine echte Initialz\u00fcndung. Von nun an war klar: Ich will nach London.\u201c Also r\u00e4umte der junge Student sein Bett in Wien, packte Skizzenblock, Malzeug und einige wenige Habseligkeiten. Er schrieb ein Pappschild mit dem Reiseziel \u201eLondon\u201c und wartete auf Mitfahrgelegenheit. Und da man diese nehmen muss, wie sie kommen, f\u00fchrte die Route \u00fcber Paris. Ein Zwischenstopp, den Gottfried Salzmann nicht auf dem Plan hatte. Und da war pl\u00f6tzlich die franz\u00f6sische Hauptstadt \u2013 mitten in den wilden 1960er Jahren. Die Franzosen demonstrierten gegen den Algerienkrieg. Jean-Paul Sartre gab im Caf\u00e9 Flore bekannt, dass er den Literaturnobelpreis nicht annehmen w\u00fcrde. Und Alain Delon und Romy Schneider sorgen mit ihrer Liaison f\u00fcr Schlagzeilen. Paris war ungest\u00fcm, politisch, neugierig und im Aufbruch. Und Gottfried Salzmann fasziniert: Hier schien alles m\u00f6glich. Sogar die Plakatw\u00e4nde waren im Gegensatz zu den ordentlich geklebten in Wien eine Inspiration. Collagen w\u00fcrden sp\u00e4ter fixer Bestandteil in Gottfried Salzmanns Werk sein: Paris\u2018 abgerissene Plakatw\u00e4nde waren daran nicht ganz unbeteiligt. Die Verwirrung des zielgerichteten Studenten war hingegen perfekt: Anstatt den Rolling Stones und The Beatles sangen in Frankreich France Gall und Serge Gainsbourg. Salzmann legte sein Pappschild zur Seite und packte sein Malzeug aus. Hierzubleiben war kein Entschluss, sondern eine Notwendigkeit. Anstatt in London inskribierte er an der \u00c9cole Nationale Sup\u00e9rieure des Beaux-Arts in Paris. Hier lernte er andere Studenten kennen. Eine von ihnen war die junge Malerin Nicole Bottet. Daraufhin warf Gottfried Salzmann das Pappschild mit dem Schriftzug \u201eLondon\u201c in den M\u00fcll.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-leben-in-bildern\">Ein Leben in Bildern<\/h2>\n\n\n\n<p>Gottfried Salzmanns Schilderungen von seinem Leben und seiner Kunst sind ein Faszinosum: Stundenlang k\u00f6nnte man ihm zuh\u00f6ren. Von seinem Leben als unerfahrener Student in Paris, vom Umzug der jungen Familie aufs Land und in ein H\u00e4uschen ohne Strom und flie\u00dfend Wasser. Von den ersten Ausstellungen in Salzburg, wo er bereits in den 1970er Jahren von dem Galeristen Friedrich Welz entdeckt wurde. Von Sonnenunterg\u00e4ngen auf dem franz\u00f6sischen Land und von Helikopterfl\u00fcgen \u00fcber New York. Von der ersten gro\u00dfen Ausstellung in der Albertina und von den j\u00e4hrlichen Reisen in die USA. Von den vielen Tonnen abgerissener und eingesammelter Plakate, die er sich von \u00dcbersee in sein Pariser Atelier schicken lie\u00df. Von den Preisverleihungen und Auszeichnungen. 2011 wurde dem K\u00fcnstler das Ehrenzeichen f\u00fcr Wissenschaft und Kunst der Republik \u00d6sterreich verliehen. Gottfried Salzmann ist Professor und seine Werke werden hoch gehandelt. In seinen Erz\u00e4hlungen aber wird klar: Er hatte keine Wahl! Er hat getan, was er tun musste. Denn Talent ist nicht nur ein Geschenk, sondern eine Aufgabe. Er sagt selbst: \u201eMan wird besser und arbeitet h\u00e4rter, wenn die Lebensumst\u00e4nde schwierig sind. Mir war immer klar, dass ich keinen Sicherheitspolster habe.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bottet1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bottet1-650x435.jpg\" alt=\"Zwei Wurzelgem\u00fcse mit gr\u00fcnen St\u00e4ngeln, inspiriert von Gottfried Salzmann, inmitten von Zeitungspapier und strukturierter Farbe.\" class=\"wp-image-125389\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gottfried Salzmann<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h--1\">&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gottfried-salzmann-auf-dem-weg-der-kostbarkeiten\">Gottfried Salzmann auf dem \u201eWeg der Kostbarkeiten\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute ist Gottfried Salzmann nach wie vor ein Reisender, der Best\u00e4ndigkeit in seiner Kunst findet. Werke von ihm, seiner Frau Nicole Bottet und seiner Tochter Nieves Salzmann finden sich im Museum Saalfelden. Dieses wiederum ist Teil des neuen \u201eWeg der Kostbarkeiten\u201c. Gottfried Salzmann freut sich sehr, zu den sechs K\u00fcnstlern zu z\u00e4hlen, deren Werke auf der Museumsrundreise gezeigt werden. Er selbst ist ein gro\u00dfer Verehrer von Alfred Kubin (Lohninghof, Zell am See-Kaprun), von dem er auch einige Zeichnungen besitzt. Der \u201eWeg der Kostbarkeiten\u201c macht es m\u00f6glich, die Werke gro\u00dfer K\u00fcnstler im Pinzgau und im angrenzenden Tirol zu sehen. Gottfried Salzmann wei\u00df aus Erfahrung, dass man \u2013 um Kunst sehen zu wollen \u2013 lange Reisen auf sich nimmt. Umso sch\u00f6ner, dass der \u201eWeg der Kostbarkeiten\u201c die Werke in den Orten zeigt, in denen die K\u00fcnstler gelebt und gearbeitet haben. Und in diesem Sinne w\u00fcnscht man Besuchern eine \u201eGute Fahrt!\u201c und umfassende Einsichten.<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottfried Salzmann geh\u00f6rt unter internationalen Kunstkennern, Galeristen und Sammlern zu den ganz gro\u00dfen Malern unserer Zeit. Der 80-J\u00e4hrige gilt als einer der ersten Aquarellisten nach 1945: Er hat der Aquarellmalerei neues Leben eingehaucht und in seiner Meisterhaftigkeit auf ein v\u00f6llig neues Niveau gehoben. 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Heilige Nacht!\u201c \u2013 2018 (Servus Benevento Verlag) \u2022 \u201eDas kleine Buch: Imker werden\u201c \u2013 2016, (Servus Benevento Verlag) \u2022 \u201eDas kleine Buch: Die Gro\u00dfglockner Hochalpenstra\u00dfe anders erleben\u201c \u2013 2016, (Servus Benevento Verlag) \u2022 \u201eBeste Aussichten im Salzburger Land\u201c \u2013 2014 (Gmeiner Verlag) Salzburger Nockerl oder Schwarzbeernocken? Definitiv die Schwarzbeernocken: Nichts schmeckt so sehr nach Wald und Sommer wie diese s\u00fc\u00dfen K\u00f6stlichkeiten! Stadt oder Land? Die Stadt Salzburg ist meine absolute Herzensstadt und ich wei\u00df es zu sch\u00e4tzen, in der Lieblingsstadt wohnen zu d\u00fcrfen. Zum Gl\u00fcck geht es in den einzelnen Stadtvierteln fast d\u00f6rflich zu: Jeder kennt jeden! Das erinnert ans Leben auf dem Land. Almsommer oder Skiwinter? Beides \u2013 nur im Wechsel der Jahreszeiten k\u00f6nnen wir ihre Besonderheiten erst so richtig sch\u00e4tzen. Lesen oder Schreiben? Das Schreiben ist Teil meiner Person. Ohne das Schreiben w\u00e4re ich nicht ich. Das Schreiben ist \u2013 obwohl Arbeit \u2013 meine t\u00e4gliche Dosis, um gl\u00fccklich zu sein. M\u00fcsste ich mich wirklich f\u00fcr etwa entscheiden, dann w\u00e4re es das Schreiben: Denn dann h\u00e4tte ich auch automatisch was zum Lesen. See oder Berg? Eigentlich immer der Berg: Weil ich \u2013 auf einem Gipfel stehend \u2013 stets ein Gef\u00fchl von purer Freiheit und tiefster Zufriedenheit empfinde","sameAs":["http:\/\/www.franziskalipp.com"],"url":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/author\/franziska-lipp\/"}]}},"_wl_alt_label":[],"wl:entity_url":"http:\/\/open.salzburgerland.com\/magazin\/post\/kuenstler_gottfried_salzmann_im_portrait","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/226"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123852"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":172401,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123852\/revisions\/172401"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123852"},{"taxonomy":"wl_entity_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/wl_entity_type?post=123852"},{"taxonomy":"monatsauswahl","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.salzburgerland.com\/de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/monatsauswahl?post=123852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}