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STEINERNES MEER – GANZ OBEN STEHEN

Lichtdurchflutet, auf warmen flachen Meeresgrund, sind in vielen Jahrtausenden Korallenriffe gewachsen, Muscheln auf den Boden gesunken und mit ihrer Umgebung zu Stein geworden.

Fische, Urtiere und Wasser sind verschwunden. Seit Afrika zu weit nach Norden gedriftet ist und gegen die europäische Kontinentalplatte gestoßen ist, knitterte und faltete sich der Meeresgrund und stieg auf, bis sich schroffe Berggipfel erhoben, die heute als Steinernes Meer das weite Saalachtal im Norden abschließen und dem Fluss nur einen engen Durchschlupf lassen.

Der höchste Gipfel des Steinernen Meeres ist nicht die Schönfeldspitze, die vom Riemannhaus aus oft besucht wird. Nein, es ist das Selbhorn, das mit seinen 2655 Metern über Meereshöhe die Schönfeldspitze um ein paar Meter überragt. Es ist eine lange Bergtour, wenn man aus dem Tal von Maria Alm das Selbhorn besteigen will.

Im Winter kann man mit Ski die Buchauer Scharte hinaufgehen und  von Westen den Selbhorngipfel erreichen. Im Sommer geht der schönste Anstieg über die Lechneralm und den Braggstein. Wer sich einen schwierigen Weg aussucht, geht den Klettersteig durch die Südwand des Selbhorns. Vorsicht, es ist kein Klettersteig im modernen Sinn: Drahtseile wird man an vielen ausgesetzten Stellen vergeblich suchen. Klettern im 3. Schwierigkeitsgrad sollte man sicher beherrschen.

Am Gipfel angekommen, kannst du wirklich nur sagen: Das ist ein Logenplatz!

Viel Himmel und tausend Berggipfel umgeben dich, der Blick wandert weit, vom Dachstein über die Hohen Tauern zu den Kitzbüheler Alpen und den Steinbergen. Und wenn du ganz nah auf den Boden schaust, siehst du vielleicht sonderbare Hufabdrücke im Gestein: Nein, Hirsch oder Kuh haben sich nicht hier hinauf verirrt, es sind Muschelschalen. Versteinerte Riesenmuscheln, die dir sagen, dass du eigentlich auf dem Meeresboden stehst.   Wie wahr: Steinernes Meer!

Selbhorn. Hast du einmal auf diesem einsamen Gipfel gestanden, bist du dem Zauber verfallen und möchtest wiederkommen.

zur Selbhorn-Slideshow 

Wer mehr Bilder sehen möchte und sich auch für die Wegbeschreibungen und Erlebnisse zu meinen Logenplätzen interessiert: www.alpen-panoramen.de und Buch: „Faszination Alpenpanorama 2“

 

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