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Slaven Dujakovic im Porträt

Der Pinzgauer Slaven Dujakovic ist der erste österreichische Skiprofi mit Migrationshintergrund. Sein großes Ziel: Eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft oder bei den olympischen Spielen.

Zum ersten Mal auf den Skiern stand der gebürtige Pinzgauer zum ersten Mal mit knapp drei Jahren. Seine Eltern stammen aus Bosnien-Herzegowina und sind vor seiner Geburt nach Österreich, genauer nach Viehhofen gezogen. Der Vater fand Arbeit am Kitzsteinhorn und hat seinen Sohn öfters auf den Gletscher mitgenommen. Der jungen Slaven fand sofort Gefallen an dem Sport und konnte schon früh bei Rennen für seinen Skiklub in Viehhofen Siege einfahren. Sein Trainer erkannte das Talent des jungen Sportlers und förderte ihn wo es nur ging.

Ein echter Pinzgauer

Skifahren oder Fußball?

Mit 14 Jahren musste er sich dann entscheiden. Skifahren oder Fußball! Er war nämlich nicht nur ein guter Skifahrer, sondern auch am grünen Rasen ein begnadeter Fußballer „Die Chance, in der Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg zu trainieren war damals groß,“ erinnert sich der Speedfahrer. Doch er entschied sich für den Skisport und setzte alles auf eine Karte, oder besser auf die zwei Bretter. Die Erfolge blieben auch in seiner Jugendzeit nicht aus. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft wurde er guter Fünfter und bei den österreichischen Jugendmeisterschaften erreichte er drei Medaillen.

Der junge Viehhofener hofft, bald wieder in den ÖSV-Kader zurückkehren zu können.

Aufgegeben wird nur ein Brief

Bis heute hat er mehrere Europacuprennen bestritten und auch dort Punkte sammeln können. Nachdem er letzten Sommer aus dem Kader des Österreichischen Skiverbands herausgenommen wurde, trainiert der Pinzgauer nun auf eigene Faust. Ganz nach dem Motto „Aufgeben tu ich nur einen Brief“ kämpft er weiter, um seinen Traum zu verwirklichen. Nämlich bei einem Großereignis eine Medaille zu holen. „Mein Vorbild ist der Roland Leitinger, der hat es letzte Saison auch geschafft,“ erklärt er weiter. Bis dahin ist es aber ein harter Weg. Ohne seine Sponsoren wäre das natürlich nicht möglich, und so hofft er, seinen Unterstützern bald in Form von Medaillen etwas wieder zurückgeben zu können.

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