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Die toughe 8. Auflage: Das Alpen-Abenteuer Red Bull X-Alps

Alle zwei Jahre wieder. Alle Athleten gehen ans Limit und darüber hinaus. Die Rede ist von einem der zähesten Wettkämpfe rund um den Globus: Red Bull X-Alps – von Salzburg bis Monaco. 32 Athleten aus 21 Ländern überwinden eine Distanz von 1.138 Kilometern. Aber nicht mit der Bahn oder dem Automobil, die Sportler bewegen sich per Pedes oder via Gleitschirm fort. Los geht es am 2. Juli 2017, wenn am Salzburger Mozartplatz der Startschuss fällt. 

© zooom / Red Bull X-Alps

Heuer sind im Starterfeld zudem vier Österreicher zu finden: Neben Paul Guschlbauer, der schon zweimalig am Stockerl auf Platz 3 bei den X-Alps gelandet ist, sind noch der Newcomer Simon Oberrauner, Stephan Gruber und Pascal Purin dabei – für die letzten beiden Wettkämpfer die jeweils zweite Teilnahme. Von den insgesamt 32 Teilnehmern ist es für zwölf davon ihr Debüt bei den X-Alps – der 26-jährige Simon Oberrauner ist also nicht alleine im Rookie-Segment. Für den Titelverteidiger Christian Maurer aus der Schweiz wird es eine Herausforderung der Extraklasse, will er die X-Alps erneut für sich entscheiden – es wäre sein 5. Triumph in Folge (!).

© zooom / Red Bull X-Alps

Neben der extrem anspruchsvollen Strecke über die Alpen ist es den Zuschauern möglich, jede Bewegung der Teilnehmer via Live-Tracking – dieses startet übrigens bereits am 29. Juni – mitzuverfolgen und folglich mitzufiebern. Für die mentale und taktische Unterstützung hat jeder Wettkämpfer einen Supporter dabei. Sobald die Athleten am Mozartplatz gestartet sind, müssen sie zum 1. Turnpoint: Dem Gaisberg auf 1.287 Metern Höhe. Von dort aus müssen die Starter über weitere Turnpoints in Slowenien, am bayrischen Chiemsee, im österreichischen Tirol bis zu Turnpoint Nummer fünf in Monte Baldo in Italien – die tapferen Männer fliegen mit dem Gleitschirm über den See. Bis hierher haben die Sportler bereits über 600 Kilometer an Strecke zurückgelegt. Weiter geht’s zum Matterhorn in die Schweiz auf 4.478 Meter Höhe. Am vorletzten 7. Turnpoint in Peille in Frankreich stoppt die Zeitnahme – es sind noch zwei Kilometer bis zur Landung am Floß in Monaco.

© zooom / Red Bull X-Alps

Dort gelandet, ist der Champagner hoffentlich kalt gestellt. Hoch die Gläser auf sportliche Höchstleistungen, Wettkampfgeist und Gesundheit – und auf Hannes Arch, den Erfinder und das Mastermind von den Red Bull X-Alps, welcher im September 2016 tödlich verunglückte. Als Pilot und Abenteurer war er den Bergen mehr als nur verbunden: „In den Bergen spüre ich, wie ich bei jedem Schritt mehr und mehr geerdet werde. Ich erlebe die einfachen und schönsten Dinge im Leben, fühle den Wind und die Kälte. Ich bin eins mit dem Moment und ich bin endlich wieder zu Hause.“

Weiterführende Infos und Live-Tracking ab 29. Juni 2017 auf www.redbullxalps.com

© Fotocredit Titelbild: zooom / Red Bull X-Alps

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