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Naturpark Riedingtal

Hat man einmal die wunderschöne Gemeinde Zederhaus passiert, darf man seine Fahrkünste auf  einer asphaltierten und noch „zahmen“ Bergstraße ausprobieren. Es ist wunderbar sich in Serpentinen in die Höhe zu schrauben und dabei rechts und links wunderbare Almblumen und Weidevieh anzutreffen. Die eigentliche Fahrt ins Riedingtal beginnt an der Mautstelle, die in  der  Sommersaison besetzt ist. Mit der Maut erwirbt man gleichzeitig auch die Berechtigung den Tälerbus-Service in dem verkehrsberuhigten Tal zu nutzen.  Das macht die vielen wunderschönen Wandertouren gleich noch ein Stück entspannender. Ein wunderbarer Ausgangspunkt ist die Schliereralm, wo auch Weideviehgesicherte  Parkplätze das Auto schonen. Und da ist man auch schon mitten drin in einem echten landschaftlichen Juwel. Wilde Kare, hohe Gipfel, sanfte Täler, klare Bergseen und urige bewirtschaftete Almen versprühen ihren unwiderstehlichen Charme, dem man sofort erliegt.  Die Schliereralm (1495 m), die Jakoberalm (1839 m), die Franz Fischer Hütte (2018 m), die Zauneralm  (1657 m) und besonders die herrliche Königalm (1667 m) sowie viele andere Hütten laden zur Einkehr und zu urigen Köstlichkeiten,  die vielfach direkt auf der Alm produziert werden, ein.

Zahlreiche größere und kleinere Seen liegen in diesem reizvollen Landschaftsschutzgebiet und können in herrlichen Wanderungen entdeckt werden. Die Gipfel rings herum erfordern teils trittsichere und geübte Bergwanderer, belohnen aber mit einem sensationellen Ausblick bis auf den Großglockner. Typische Alpenpflanzen wie Enzian, Almrausch oder Bergnelkenwurz oder leckere Waldhimbeeren zeigen im Sommer wie reichhaltig die Flora des Riedingtal ist.

Auf den zahlreichen Almen wird hier Landwirtschaft im Einklang mit der Natur betrieben. Allein 36 verschiedene Biotoptypen bieten alpinen Rasengesellschaften, Latschenbeständen und Zwergstrauchgesellschaften einen optimalen Lebensraum. Bei der Jagd auf Wildtiere, wird darauf geachtet, geeignete Lebensräume für das betreffende Wild zu erhalten. Von den Greifvögeln des Gebietes, brütet sogar der König der Alpen, der Steinadler, alle drei bis vier Jahre im Riedingtal.

Vom innovativen Naturparkzentrum über die beiden Themenwege „Schlierersee“ und „Kraft der stillen Wasser“ bis hin zur Aussichtsplattform „Brünnwandquellen“, erhält der Urlaubsgast wertvolle Informationen zum Riedingtal und zur umliegenden Bergwelt.

 

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