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Klassikhighlights in der Mozartwoche

Die Mozartwoche ist das Klassik-Highlight des Winters in Salzburg und ein Fixpunkt im europäischen Festivalreigen. Sie findet jedes Jahr um Mozarts Geburtstag von Ende Jänner bis Anfang Februar statt.

Wer 2015 die Inszenierung von Mozarts „Davide penitente“ durch den renommierten französischen Theatermacher Bartabas und seine Pferde und Reiter der Académie équestre de Versailles gesehen hat, schwärmt von diesem einzigartigen und unvergesslichen Zusammenspiel von Mensch, Tier und Musik. Das gewonnene Wissen im Hinblick auf die technischen und logistischen Herausforderungen für Mensch und Tier wurde 2017 weiterentwickelt und auf noch höherer künstlerischer Stufe neu angewandt. Das Ergebnis war in der Mozartwoche 2017 zu erleben: Zu Mozarts „Requiem“, interpretiert von den Musiciens du Louvre unter der Leitung von Marc Minkowski, bewegten Bartabas sowie die Reiterinnen und Reiter der Académie équestre de Versailles ihre Pferde in der Felsenreitschule sehr eindrucksvoll.

Ein weiterer Schwerpunkt der Mozartwoche 2017 widmete sich Joseph Haydn. Mit ihm hegte Mozart – zumindest in seinen Werken – in den „Haydn-Quartetten“ – einen intensiven Austausch. Herausgehoben wurden insbesondere jene Werke, die der große Erfinder und Neuerer in Mozarts Todesjahr und danach geschaffen hat. Was die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts betrifft, stand kein einzelner großer Komponist im Mittelpunkt. Vielmehr wurden die Werke der vielen bedeutenden musikalischen Köpfe, die in den vergangenen Jahren mit ihrer Musik die Mozartwoche entscheidend mitgeprägt haben, beleuchtet: Johannes Maria Staud, Arvo Pärt, Elliott Carter und Henri Dutilleux.

Wiener Philharmoniker zu Gast bei der Mozartwoche
Die Wiener Philharmoniker waren mit drei Konzerten bei der Mozartwoche 2017 zu Gast: Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit Leif Ove Andsnes am Klavier und Yannick Nézet-Séguin am Dirigentenpult sowie als strahlender Abschluss mit der „Jupiter“- Symphonie von Mozart unter der Leitung von Ádám Fischer.

Zwei halbszenische Aufführungen waren ein besonderes Konzerterlebnis: Peter Simonischek lasTexte u.a. von Erik Satie, John Cage und Ernst Jandl zum Thema Langeweile. Begleitet wurde der Schauspieler von der Tiroler Musicbanda FRANUI, die Mozart auf ihre ganz eigene Art und Weise interpretierten. Zudem stand „Salomons Reise“ mit Christiane Karg, Michael Schade, Manuel Walser und dem Nestroy-Preisträger Florian Teichtmeister auf dem Programm; hier begaben sich die Protagonisten auf die Spuren von Haydns Impresario Johann Peter Salomon.

Karten für die Mozartwoche gibt es im

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg
Theatergasse 2, Mozart-Wohnhaus
5020 Salzburg
Tel: +43 662 87 31 54
E-Mail: tickets@mozarteum.at

 

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