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Festspielmode ist bunt ohne Kitsch

Salzburg ist Bühne. Salzburg ist Laufsteg. Sobald die Festspielzeit begonnen hat, wird getuschelt: Wer hat das schönste Kleid? Was trägt man heuer?

Da kann jederfrau mitmachen. Man muss nicht prominent sein.  Mit dem schönsten oder zumindest auffälligstem Kleid und entsprechendem Societylächeln kommt man auch als No-Name in die Medien. Alles schon probiert.
Für den Red Carpet Erfolg braucht man auf jeden Fall ein buntes Kleid. Wer in schwarz oder weiß kommt, muss schon sehr prominent sein, um gedruckt zu werden.  Bianca Jagger oder Eliette Karajan  spielen gerne damit. Wenn sie ihre Ruhe wollen, greifen sie zu unscheinbaren, bereits ausgeführten Modellen in schwarz oder weiß.  Auch Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler betont immer wieder, dass sie ihre Kleider gerne mehrfach trägt – wäre ja zu schade, die teueren Errungenschaften nur einmal auszuführen.  Kanzlerin Angela Merkel, die Industrielle Elisabeth Maria Schäffler oder Gloria von Thurn und Taxis gehören zu bekennenden Mehrfachträgerinnen.

Die Festspielkleider sind oft ein Spiegelbild der Weltphilosophie und die ist derzeit auf Sparen angelegt. Nie zuvor wurden so viele „Vintage“-Kleider gesehen.  Elisabeth Auersperg-Breunner, eine Flick Tochter, trägt gerne auch Kleider ihrer Mutter aus vergangenen Jahrzehnten.  Baronin Eva von Schilgen sieht in den gelben Uralt-Outfits den derzeitigen Trend perfekt auf den Punkt gebracht.  Thyssens stehen auf neue Blumenprints und würden Kleider nie zweimal tragen, die Salzburger Society liebt das Designerduo Talbot-Runhof.
Für den Jedermann bleibt man Trachtigem treu. Lanz und  Stassny haben mit ihren Dirndln  im Festspielbezirk die Nase vorne. Teri Hatcher wurde von Tostmann ausgestattet.  Den Männern bleibt in der Tracht ein wenig mehr modische Freiheit: Die Ledernen von Markus Meindl  sind in der Schickeria State of the Art.

Die Farben 2012: Bunt. Rot, Pink. Geblümt. Die Stoffe: Am liebsten Taft, Seide, Hauptsache mit glänzendem Effekt. Das Neonthema wird in der Abendmode in Salzburg nicht aufgegriffen.  Und eine Prognose für 2013 dürfen wir auch schon wagen: Nude wird die Farbe der Saison.  Blumenprints bleiben und  wer neu kauft, sollte in Sorbetfarben investieren.
Wo bekommt man in Salzburg auf die Schnelle die besten Festspielkleider:  Diva by Makole führt Marken, die man aus den Modezeitschriften von Vogue bis Madame kennt, bei Pamina kann man sich auch als Normalverdiener sein Abendkleid leisten. Oder man borgt von Mutti und Omi. Die Stars machen es ja vor.

No Gos bei den Festspielen sind  Hosenanzüge (außer man ist alleine unterwegs). Bei Premieren trägt man in jedem Fall lang mit Highheels, Cocktailkleider sind für die Matinee oder die sommerlichen Gartenparties im Festspielreigen en vogue. Beim Jedermann trägt man Tracht.

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