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Einladung

Einladung zur Schneeräumung am Großglockner

Einzigartige Schneeräumung im Frühjahr
1936 und 1937, in den ersten beiden Jahren nach der Straßeneröffnung, nahmen noch 350 Mann den manchmal aussichtslos erscheinenden Kampf gegen haushohe Schneewände auf. Schwielen an den Händen waren noch die geringsten Probleme dieser harten Männer. Schlimmer waren Schneeblindheit und starke Sonnenbrände. Dagegen halfen unzureichende Mittel kaum. Schlechtwettereinbrüche und heftiger Wind mit geradezu unglaublichen Schneeverfrachtungen bis zu 10 m hohen Wächten machten oft die wochenlange Arbeit der Schaufler über Nacht zunichte. Damals dauerte die händische Schneeräumung ca. 70 Tage.

Mechanische Schneeräumung
Dipl.-Ing. Franz Wallack, der legendäre Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, erkannte schon frühzeitig die Chancen einer mechanisierten Schneeräumung. Er konstruierte den Rotationspflug mit Rampenfahrgestell und 3 Saurermotoren je 125 PS (heute unter der Bezeichnung „Fräsenschleuder“ bekannt) der 1953 die harte Bewährungsprobe bestand. Fortan schafften es technisch speziell ausgebildete Glocknerstraßen-Mitarbeiter, die Straße in durchschnittlich 25 Tagen bis Anfang Mai zu räumen.

Der Einsatz dieser einst weltweit patentierten „Wallack-Rotationspflüge“ verlängerte die Saison um mehrere Wochen. Schneefälle im Frühherbst verkürzen daher auch nicht die Saison um die farbenprächtigste Jahreszeit.

Die Schneeräumung heute
Heute arbeiten im Frühjahr die 15 tonnenschweren Wallack-Schneepflüge in Kombination mit Pistenraupen durchschnittlich 10 – 14 Räumtage. Wesentlich zur Verkürzung der Schneeräumung trägt ab Mitte der 90-iger Jahre der Einsatz von Pistenraupen bei, mit deren das frühere händische Abschaufeln der oberen Schneeschicht nun maschinell durchgeführt wird. Mit 800.000 Kubikmetern Schnee (dies entspricht einem Eisenbahnlastzug von 250 km Länge) hält das Jahr 1975 den Rekord. Damals verlief die geräumte Straße durch bis zu 21 Meter tiefe Schneeschluchten. Aber auch in „normalen“ Jahren erreichen die Schneemauern in bestimmten Streckenbereichen Anfang Mai meist 8 – 10 Meter.

Die alljährliche Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße erfordert Höchstleistung von Mensch und Maschine.

Die Einladung:
Die Großglockner Hochalpenstraßen AG lädt zu diesem ganz besonderen Spektakel einen technikaffinen Blogger ein. Der offizielle „Durchstich“ erfolgt heuer, je nach Wetterlage, entweder am 25. oder 29. April.  Der genaue Termin und weitere Details erfolgen in gemeinsamer Absprache. Die Teilnahme am Durchstich ist etwas ganz Besonderes und ist aus Sicherheitsgründen nur Wenigen erlaubt.

Die Teilnahmebedingung:
Schreiben Sie in Ihrem Blog, warum gerade Sie bei diesem besonderen Event dabei sein sollen. Anschließend informieren Sie uns via Kommentar oder Trackback bei diesem Einladungsartikel über Ihren Beitrag. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist wird der Autor der originellsten Bewerbung zur einzigartigen Schneeräumg am Großglockner eingeladen. (Juryentscheidung)

Partner für diese Einladung sind:

Deutsche Bahn
Tauernspa Kaprun

Achtung: Ein Kommentar alleine reicht nicht zur Teilnahme!

Wie so ein besonderer Tag bei der Schneeräumung aussehen kann, hat unsere Redakteurin Edith Danzer in ihrem Artikel „Keiner fräst wie Jörgen, Paul und Oskar – die Eisbändiger der Großglockner Hochalpenstraße“ beschrieben!

Unsere Teilnehmerin war Charis vom Wohlgeraten Blog aus Hamburg- und hier ist ihr Bericht zur Schneeräumung am Großglockner!

 

Ihre Meinung ist gefragt

Kommentare

  1. geschrieben von Charis

    Die Einladung klingt spannend, das Schauspiel spektakulär und ist auch bei Nichterfüllung eindeutig einen Blogeintrag wert!
    Mit diesem bin ich dabei und klar: sollte es klappen, freue ich mich natürlich sehr! http://blog.wohlgeraten.de/grossglockner-hochalpenstrasse/2013/04/21/

  2. geschrieben von Ingrid Hartinger

    Mein bester Freund und Mentor wird heuer im August 85!
    Er ist – Gott sei Dank – topfit und es wäre DAS ultimative Geschenk für ihn!

  3. geschrieben von Martin Duron

    Bin jedes Jahr mindestens 1 mal oben, das wär natürlich der Hammer wenn ich dabei sein könnte. Sehe die Schneefräsen nur immer neben der Straße stehen und nie in Aktion 🙂

  4. geschrieben von gerti hiller

    Als Wienerin, die maximal die Schneehöhen im Wienerwald kennt möchte ich natürlich bei diesem einzigartigen Erlebnis dabei sein.

  5. geschrieben von Anita Prechtl

    Mein Freund und ich würden umheimlich gerne dabei sein, da er ein begeisterter Teckhnik Freak ist, und immer gerne mal so was sehen wollte!

    Ich würde ihn, wenn wir gewinnen, damit überraschen wollen, als DANKESCHÖN….

  6. geschrieben von Oliver Pilz und Luca Eisebith

    Luca 9Jahre und ich würden unheimlich gern dabei sein. Wir haaben so etwas noch nie gesehn nur bewundert wenn wir kurz nach der Öffnung der Hochalpenstraße hoch gefahren sind und die ganzen Maßen gesehn haben.
    Großen Respekt an die Schnee- und Eisfräser.

  7. geschrieben von Renate Schwab

    ich würde irrrrrrrrsinnnnnig gerne dabei sein, die ganze Technik, die Maschinen, Vermessung … einfach genial!!!! Leider geil 🙂

  8. geschrieben von studioastic

    Liebes Salzburger Land Team. Wir wären unheimlich gerne dabei. Hier unsere „Bewerbung“:

    http://studioastic.com/salzburger-land-schneeraumung-der-grossglockner-hochalpenstrase/

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